Rudolf Bangel <Frankfurt, Main> [Editor]
Versteigerung von Eugen Ankelen's (München) künstlerischem Nachlass aus dem 19. Jahrh.: 284 Original-Gemälde, -Studien, -Skizzen : Mittwoch, den 16. Januar 1904 (anno 1 des 20. Jahrh.) (Katalog Nr. 543) — Frankfurt a. M., 1901

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Vorbemerkung.

Eugen Ankelen führte sich im December 1893 durch
eine Collectivausstellung in Frankfurt a. M. ein.

Die „Frankfurter Zeitung“ schrieb damals:

„Rudolf Bangels Gemäldesalon maeht uns vor Allem mit
„einem hervorragenden Landschafter Eugen Ankelen be-
„kannt, von dem eine Collection von 131 Oelgemälden,
„Studien, Skizzen, u. s. w. ausgestellt ist. Diese Sammlung
„umfasst fast ausschliesslich Motive aus dem italienischen
„Süden. Ueberall in diesen Arbeiten zeigt sich ein
„leuehtender Widerschein von der Sonne des schönen
„Landes. Man wird sich in diese künstlerischen Im-
„pressionen mit steigendem Interesse vertiefen“

Das „ Atelier“ (Berlin) schrieb iiber diese Ausstellung:
„Die Bekanntschaft eines höchst interessanten Iviinstlers
„vermittelte uns der Ivunstsalon von Rudolf Bangel; eine
„Collection von 130 Oelgemälden, Aquarellen, Skizzen
„und Studien von Eugen Ankelen lässt uns in ihm einen
„Künstler erkennen, der selbstgebahnte "Wege wandelnd,
„mit energischstem Fleiss viel Schönes geleistet; auf
„frisch empfundenen hellen, farbigen Landschaften sehen
„wir oft den einfachsten Vorgang mit verblüffender
„Naturwahrheit, auf siidlichen Bildern den glühenden
„Sonnenschein bewundernswertli wiedergegeben.' 1
Seitdem hat der Künstler manches hinzugelernt. Er ist
besonders auch den ernsten, melancholischen Stimmungen der
Natur näher getreten.

Frankfurt a. M., Januar 1901.

JEi. B
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