Rudolf Bangel <Frankfurt, Main> [Editor]
Verzeichnis der Gemälde älterer Meister: z. Th. aus der Sammlung des Grafen Sierstorff : Antiquitäten, Kunstgegenstände, Francofurtensien, Münzsammlung : aus Privatbesitz, zum grössten Theil aus dem Nachlass eines kürzlich verstorbenen Frankfurter Sammlers : Versteigerung in Frankfurt a. M., Dienstag u. Mittwoch, den 12. u . 13. Februar 1901 (Katalog Nr. 545) — Frankfurt a. M., 1901

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Verkaufs-Ordnung.

Die Versteigerung geschieht ohne Reserve und nach der
Lieihenfolge der Nummern, doch beliält sich der Unterzeichnete
ausdrücklich das Recht vor, aucli ausser der Reilie zu versteigern,
und vvird, sollten etwa durch einen Zuschlag bei erfoigtem
Doppelgebot DifFerenzen entstehen, die Nummer sofort von
Neuem ausgeboten.

Bedingungen der Auction.

Nur den mit Katalogen versehenen Personen ist der Zutritt
zur Ausstellung und die JBeiwohnung der Auction gestattet.

Die Versteigerung findet gegen Baarzahlung statt. Der

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Steigerer liat ein Aufgeld von 10 °/° ^ es Steigpreises zu entrichten.

Debote bis zu Mk. 20.— können mit 50 Pfg-, bis zu Mk 100.—
mit Mk. 1.—, tiber Mk. 100.— mit Mk. 5.— -mindestens ab-
gegeben werden.

Sofern nicht ein anderes Uebereinkommeu getroffen ist,
sfceht dem Auctionator das liecht zu, Gegenstände, welclie inner-
halb 24 Stunden nach Ablauf der Auction nicht bezalilt sind,
für Rechnung des Steigerers auf die ihm am geeignetsten er-
scheinende Art weiter zu verkaufen, ohne den Schuldner davon
zu benachrichtigen. Für einen etwaigen Mindererlös ist derselbe
haftbar, wälirend er auf Mehrerlös keinen Anspruch hat.

Die Gegenstände gehen beim Zuschlag in Rechnung und Gefahr
des Steigerers über. Die Aufbewahrung bis zur Zalilung und
Abnahme geschieht mit mögliclister Sorgfalt, jedocli auf Gefalir
des Steigerers. — Wälirend der Dauer der Auction ist der
Auctionator nicht verpflichtet Rechnung zu ertheiien, oder
Ersteigertes, sollte es gieich bezahlt sein, abzugeben.

Reclamationen können nacli erfolgtem Zuschlag niclit
berücksichtigt werden, da die Besiclrtigung Gelegenheit zur
Prüfung bietet.

Aufträge und Gebote werden angenommen und gegen die
übliclie Provision auf das Gewissenhafteste ausgeführt, durch

Rudolf Bangel.

Telephon 547.
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