Sammlung GogeL^^
A. Oelgemälde.
Madame Amy, 1837, Antwerpen.
1 Halbfigur der Charlotte Margarethe Gogel (geb. 1815). Olivgrüner Grund. Die blonden
Haare sind an den Ohren zu Löckchen gedreht, weiches Gesicht mit blaugrünen Augen. Schwarzes
Kleid, um die entblößten Schultern ein Spitzenshawl .Leinwand 89/69
Auf der Rückseite: Mad(. Amy pinx. Antwerpen 1837.
Anonymer Meister des 19. Jahrhunderts.
2 Brustbild eines blonden Knaben, mit grauen Augen und zarten Gesichtszügen. Etwas lächelnder
Mund. Blauer Anzug mit weißem Kragen. Dunkler Fond .Leinwand 44/36
Anmutiges Bildchen.
Johann Daniel Bager, 1734—1815, Frankfurt a. M.
3 Familie Johann Noe Gogel II im Park. In der Mitte des Bildes sitz,t Frau Gogel, geb. Hoff-
stadt in rotem Kleid, ihr 7jähr. Töchterchen Carol. Gertraud am Schoß, links von ihr stehen"
Joh, Noe G. in blauem Gewand, die 18jähr. Tochter Anna Elisabeth in rosa Kleid, der 19jähr.
Sohn Joh. Noe in violettem Rock, gelber Hose und Weste. Hinter dieser Gruppe der 21jähr.
Joh. David in dunkelviolettem Rock zu Pferde. Rechts die 9— 11jährigen Töchter Anna Maria,
Johanna Catharina und Catharina Elisabeth .Leinwand 102/117
Rechts unten bezeichnet: J. D. Bager fecit 1776.
In Gwinner: Kunst und Künstler in Frankfurt, Frankfurt 1863, S. 384 erwähnt.
(Siehe Abbildung Tafel I.)
)4 Bilderkabinett des Johann Noe Gogel II. Dieser selbst steht in blauem Rock inmitten
seiner Galerie und präsentiert einem Herrn in rotem Rock den Maler J. D. Bager, der links in
grauem Gewand mit Bildchen in der Hand steht. Vor einer Staffelei sitzt Johanna Margeritha
Gogel, Gattin des Joh. Noe in rotem Kleid. Rechts eine fünfte Person, Mann in dunkelviolettem
Gewand. Durch Türe rechts Blick in die Flucht der Gogelschen Bibliothek .Holz 23,5/28
Durch mündliche Familientradition und durch Vergleich mit dem vorigen Gemälde kann auch
dieses Bildchen dem Künstler zugeschrieben werden. Nach verschiedenen Arzeichen (z. B.
Kleidung der Dargestellten) muß das Bild ebenfalls um 1776 entstanden sein.
An Hähd des Gogelschen Auktionskataloges von 1783 lassen sich verschiedene der dort
7 7, verzeichneten Bilder mit den auf unserem Gemälde wiedergegebenen Stücken identifizieren.
// (Siehe Abbildung Tafel 11.)


