Urk. Barth 126

Urkunde

o.O., 1483 September 8

Der Rimbacher Pfarrer Johannes Ross beurkundet, dass er drei Viertel seines Weinbergs „vff dem Kobbentahle“ bei Leutershausen, zwischen den Weingärten von Muckel Merckel und Bernhard Lep gelegen, in Gegenwart des Gerichts von Großsachsen für 50 Pfund Heller an das Augustinerkloster in Heidelberg verkauft habe. Der Verkäufer versichert, dass der Weinberg zins- und pfandfrei sei. Sollten jedoch Zinslasten auftauchen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt waren, so werden diese innerhalb von Monatsfrist nach Bekanntwerden von ihm ohne Schaden für das Augustinerkloster abgelöst. Sollte Johannes Ross mit etwaigen diesbezüglichen Zahlungen in Verzug geraten, so können die Augustiner ihr Recht einklagen und müssen aus den anderen Besitzungen Ross’ entschädigt werden. Ross beeidet für sich und seine Erben die Bestimmungen der Urkunde vor dem Schultheißen und dem Gericht von Großsachsen. Ankündigung der Siegel des Ausstellers und des Deutschordensherrn Johannes, des Pfarrers von Großsachsen. Dieser bestätigt auf Bitten des Johannes Ross den Wortlaut der Urkunde und hängt sein Siegel an, ohne dass sich daraus Konsequenzen für ihn ergeben.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth126  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-118127  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11812
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth126/manifest.json

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