Urk. Barth 29

Gebeno von Bechtheim; Ensfrit von Frettenheim ; Philipp Sommer ; Peter Ingebrant

Urkunde

[Kloster Marienborn Weidas?], 1362 Dezember 21

Der Ritter Gebeno von Bechtheim sowie die Edelknechte Ensfrit von Frettenheim, Philipp Sommer von Uelversheim und Peter Ingebrant von Bechtolsheim bestätigen, dass sie als Bürgen für Dietrich Susenbig beim Verkauf von Äckern und Zinsen in Dolgesheim an die Nonnen des Klosters Marienborn Weidas auftreten. Susenbig wird verpflichtet, innerhalb eines Monats die verkauften Güter von allen Zinslasten und weiteren Ansprüchen seiner Kinder zu befreien. Andernfalls haben die genannten Bürgen auf Geheiß des Klosters das Einlager auszuüben. Es folgen Bestimmungen für den Fall, dass einer der Bürgen ausfällt oder gar stirbt. Die Bürgen verpflichten sich, die Gelübde einzuhalten. Dabei war der Ritter Andreas, Schultheiß von Alzey, als Zeuge mit anderen ehrbaren Leuten anwesend. Ankündigung der Siegel des Dietrich Susenbig und der Bürgen Gebeno von Bechtheim, Ensfrit von Frettenheim und Philipp Sommer, die von Dietrich Susenbig um die Siegelanbringung gebeten wurden. Da der vierte Bürge Peter Ingebrant kein eigenes Siegel habe, wie er selbst sagt, bestätigt er an dieser Stelle den Wortlaut der Urkunde nochmals ausdrücklich und sichert mündlich die Einhaltung der Bestimmungen zu.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth29  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-116727  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11672
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth29/manifest.json

Introimage
Zu diesem Faksimile gibt es Annotationen. Einzelne Seiten mit Annotationen sind im "Überblick" durch das Symbol gekennzeichnet.

Inhalt

DWork by UB Heidelberg  Online seit 31.10.2012.