Urk. Barth 41

Konrad Hügel

Urkunde

[Heidelberg], 1392 Dezember 13

Der Heidelberger Bürger Konrad (Cuntzel) Hügel beurkundet, dass er von der Universität unter dem Rektorat des Marsilius von Inghen ein Haus mit Kelter und Hofreite gegenüber der Marien-Kapelle und neben dem Haus des Klaus Maler für einen jährlichen Zins von 30 Schilling alter Heller nach Heidelberger Währung gekauft habe. Dieses Haus gehörte zuvor dem Sohn des Juden Lazarus. Der Zins ist immer am Martinstag (11. November) oder innerhalb von acht Tagen danach fällig. Darüber hinaus verpflichtet sich Konrad, das Haus und den Hof in gutem baulichen Zustand zu halten. Des Weiteren sagt er zu, die bisherigen Abgaben, die mit dem Haus verbunden sind, auch zukünftig zu leisten: 2 Pfund alter Heller erhält der Frühmesser der Kirche in Rohrbach; 15 Schilling Heller sind an das Spital der Stadt zu zahlen; und je 15 Schilling Heller weren der Graberten Dochtermann ewig vnd vnßerm heren dem hertzogen. Ankündigung des kleinen Stadtsiegels, das auf Bitten des Konrad Hügel von den Bürgermeistern Diemar und Clarman Dorwart angehängt wurde, nachdem die Urkunde Wort für Wort vor ihnen verlesen wurde.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth41  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-116842  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11684
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth41/manifest.json

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