Urk. Barth 65

Albrecht von Erligheim; Trude von Ulbach, seine Frau

Urkunde

o.O., 1407 September 11

Der Edelknecht Albrecht von Erligheim und seine Ehefrau Trude von Ulbach (?) erklären, dass das Augustinerkloster in Heidelberg bisher eine ewige Gülte von 10 Schilling Heller von der Familie habe, die auf der Nikolaus-Scheune in Ladenburg liege und von Heinrich von Erligheim genannt von Stolzeneck als ein Seelgerät gestiftet wurden. Wegen ausstehender Zinsen erhöht Albrecht diese 10 Schilling auf jährlich 15 Schilling alter Heller Heidelberger Währung, die er mit 2 Pfund und 6 Schilling ewigen Zinses wiederlegt, den er von seinem Pächter Peter Schalk und dessen Frau Ottilie jährlich am Martinstag (11. November) erhält, die Beständer seines Hauses und Hofs am Markt in Schriesheim, neben dem Haus von Hans Berneck gelegen, sind; beide erklären ihre Zustimmung. Die 15 Schilling sind ebenfalls jedes Jahr am Martinstag (11. November) zu zahlen. Als Ablösesumme werden 15 Pfund alter Heller Heidelberger Währung festgelegt. Zeugen sind: der Schriesheimer Schultheiß Werner Rusch sowie die Richter Konrad Ortliep, Gernold Napusser, Bechthold Dorant, Jakob (Jeckel) Bersich, vegel Heniczel, hecken Hauer, Konrad Wecker, Heinczel Wecker, Heinrich (Hennel) Martin und Werner Selzer. Ankündigung des Siegels des Ausstellers und der Stadt Schriesheim, das auf Bitten von Albrecht und seiner Ehefrau angehängt wird.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth65  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-117086  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11708
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth65/manifest.json

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