Urk. Barth 79

Urkunde

[Heidelberg], 1436 Juli 8

Der Heidelberger Bürger Jost Heinlin und seine Ehefrau Katherina beurkunden, dass sie von Johann von Nippenburg, derzeit Deutschordenskomtur zu Horneck, vom Weinberg des Ordens, der in der Heidelberger Gemarkung Albar liegt und eine Größe von 1 Morgen hat, ein Drittel zu Erbpacht erhalten haben. Dafür müssen sie ein Drittel des Ertrags an den Orden abgeben: Die Weißweintrauben sind am Pfad unterhalb des Weinbergs abzuliefern; die Rotweintrauben sollen hingegen in den Heidelberger Stadthof des Deutschen Ordens gebracht werden, wo sie gekeltert werden sollen und wovon wiederum ein Drittel des Ertrags an den Orden fallen soll. Jost und seine Frau verpflichten sich, den Weinberg in einem ordentlichen Zustand zu halten und alle im Jahr anfallenden Arbeiten gewissenhaft zu erledigen. Als Sicherheit setzen Jost und seine Frau den Zins von 2 Pfennigen ihres Gartens in Sandhausen ein. Kommen sie ihren Aufgaben nicht nach, so fallen der Weinberg und der Garten in Sandhausen an den Orden. Ankündigung des Stadtsiegels, das auf Bitten der Aussteller und deren Erben von den Bürgermeistern Konrad Zwengel und Diether vom Stein angehängt wurde.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth79  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-117495  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11749
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth79/manifest.json

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