Urk. Barth 91

Urkunde

[Worms?], 1446 Januar 29

Der Schultheiß Antis Yde von (Gau-)Odernheim (adernheim) und die Schöffen Fritz Hanmann der Ältere, Peter Clarmann, Nikolaus Steffen von Speyer und Henne Geispitzheimer (geißpeßheimer) sowie das Wormser Stadtgericht entscheiden in einem Streit zwischen Mathis Juden und Stefan Weinschröter auf Grund der Antragstellung des Juden über die Ableitung des Traufwassers von Weinschröters Haus, wie dies bereits die alten Schöffen und der Stadtrat getan haben: Weinschröter soll sein Wasser so ableiten, dass auf dem Grundstück von Mathis Juden kein Schaden entstehe. Sollte es ältere Rechte geben, die der Entscheidung entgegenstehen, so hätte Weinschröter diese innerhalb einer Frist von 14 Tagen nachweisen müssen. Da er jedoch den Nachweis schuldig geblieben ist, obgleich Mathis Juden nach der Frist noch sechs Wochen und einen Tag gewartet habe, tritt die vorgeschriebene Bestimmung in Kraft. Ankündigung des Siegels des Schultheißen Yde. Vgl. dazu auch Urk. Barth 94.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth91  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-117627  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11762
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth91/manifest.json

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