Urk. Barth 99

Urkunde

[Heidelberg], 1450 Dezember 30

Bürgermeister und Rat der Stadt Heidelberg beurkunden, dass sie von dem Vogt Eberhard von Sickingen und dem Landschreiber zu Heidelberg Konrad Heyden 400 Rheinische Gulden erhalten haben, die diesen von Gerhard Forstmeister von Gelnhausen wegen des Totschlags, den er an Hans Dötschen, dem Knecht des Hans Wambolt (von Umstadt) des Jüngeren, verübt hatte, übergeben worden waren. Die Stadt verpflichtet sich, davon für das Seelgerät Dötschens 20 Gulden zu stiften. Die Augustiner erhalten aus dieser Summe von Konrad Goldschmied und Klaus Kannengießer, den derzeitigen Verwesern des Heidelberger Siechenhauses in der Au, jährlich 2 Gulden, um in der Fronfasten eine Seelenmesse für den Erschlagenen zu lesen. Ankündigung des Stadtsiegels, das von den Bürgermeistern Jost Neckarau und Martin Bock auf Geheiß des Rates angehängt wird.
Sprache: Deutsch

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/barth99  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-117708  
DOI: https://doi.org/10.11588/diglit.11770
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/barth99/manifest.json

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