Bédacier, Catherine
Wahrhaffte Liebes- Und Helden-Geschichte Heinrichs, Hertzogen der Vandalen — Ulm, 1722 [VD18 13950371]

Page: 179
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als Sie mit einander allein waren / ist dann
Dein Land Spanien ? Ich habe es Deiner
Hoheit schon gesagct- antwortete Er/ und Du
kanst dieses an meiner Außsprach wahrnehmen /
angesehen Du sehr gut meine Sprache redest»
Und von was vor einer Provinz, fuhr derHrar
fort ? Der Heryog liesse auf diese Frage ei-
nen starcken Seuffzer. Du antwortest mir
nichts / sagte der Fullan. Ich bin von ^n6a-
luNen, antwortete Heinrich Ihn sehr starcß
anschauend. Von ^n6ä!u6en, wiederhohlte
der 8ulcan, hast Du den Herrzog der Vancialcn
gekannt/welcher vor zo. Jahren daselbst regierte,
und seinen Sohn Heinrich / welcher / allem An-
sehen nach / heutiges Tages daselbst regieren
soll ? Ohne Zweifel hab Ich Sie gekannt/ ant-
wortete der Vancial, Mehr und mehr bestürmt,
über so viel Fragen. Wann Du unter Ihnen
gedicnet hast ? sagte der 8u!ran , oder daß Du
bey Ihrem Hof gewesen bist ? wie Deine Edle
Gestalt mir dieses versichern will / hast Du nicht
einen jungen gesehen / welcher einige
Jahre bey Demjenigen zugebracht? und wel-
cher das Glück hatte sich bey dem einen wie bey
dem andern beliebt zu machen? auch dem Hein-
rich in seinen zwey ersten Feld-Zügen nachzufol-
gen? Jch thate diese zwey Feld-Züge wie Er/
antwortete der Hevtzog / und liebte diesen an-
genehmen larrar eben so inbrünstig als jener die-
sen geliebet hatte. Vey diesen Worten konnte
der äulrsn an demjenigen, was Er anfänglich
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