Bredius, Abraham [Oth.]
Künstlerinventare: Urkunden zur Geschichte der holländischen Kunst des XVIten, XVIIten und XVIIIten Jahrhunderts (Band 7): Nachträge — Haag, 1921

Page: 191
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VAN SCHENDEL.

VAN SCHILPEROORT.

191

laut Urteil der Schoflen dem Frans Abrahamsz
zu zahlen hat. i)
(Es ist nicht sicher, oh die hier vorne, VI 8. 2000 f., mit-
geteilten Urkunden sich auf denselben Gillis van Schendel
beziehen).

COENRAET ADRIAENSZ VAN SCHILPEROORT
(zu II 8. 557 hl)
In dem hier vorne abgedruckten Inventar wird S. 559
Nr. 16 ReM äescAreve AoMcA wtw Jfr. CoeMrae^ vuder
erwähnt. Dieses Manuskript, das den Titel AA FAcAAecA
trägt, wird heute in der kgl. Bibliothek im Haag aufbe-
wahrt. Sein Verfasser, Adriaen Coenen (der sich aber auch
schon van Schilperoort nennt), der Vater des Malers, wurde
im Jahre 1574 vAscAu/sAyer (Auktionator der Fische) in
Scheveningen. Doch war er, wie sein reichlich illustriertes
Buch verrät, ebenfalls schon ein kunstsinniger Mann. Dieses
Buch liess er, zusammen mit einer Sammlung von getrockneten
Fischen, auf Jahrmärkten für Geld sehen; darin befindet
sich u. a. auch ein Porträt des Sohnes, und dabei steht
bereits erwähnt, dass dieser Maler werden wolle. C
In dem hier vorne (IIS. 558) abgedrncktenBilderinventar
sind zwei überschlagene Nummern zu ergänzen:
Drye eügy^e h^rree^y^s /reMfuyie.
TAee e^ey^e AwyA%s
1) Oautien en Procuratien, Haarlem.
2) Vergl. hierüber ausführlicher im Haagsch Jaarboekje 1910 S. 115
und 8. 128.
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