VENEDIG (Anfang des XVI. Jahrh.)
451 Tischuhr
Mit Schlagwerk aus vergoldeter Bronze, in Form eines runden Turmes mit offener
Rundbogenstellung um die Glocke; auf der oberen Fläche das Zifferblatt mit doppelter
Zahlenreihe: I—XII in lateinischen, 13—24 in arabischen Ziffern. Unter der Rund*
bogengalerie graviert ein Adler mit Schriftband: Mors vivet und ein Vierfüßler mit
Schriftband: Imitamini. Dazwischen ein Wappen mit halbem Doppeladler und Greif,
und Renaissanceranken.
Auf der Unterseite eingeschlagener Stempel: MARIN.
D. 6,3 cm, H. 7,5 cm
FRANKREICH? (XVI. Jahrh.)
452 T i s c h u h r
In rechteckigem Gehäuse aus ehemals vergoldetem Messing. Den Kanten sind Pfeiler
vorgelegt, der Deckel über dem Gesims ist durchbrochen und steigt zu einer Spitze
an, die eine antikisierende Kriegerfigur trägt. Auf dem Gehäuse vorn silbernes
Zifferblatt; auf allen vier Seiten graviertes Renaissanceornament mit Masken, Grotesken,
Rollwerk,
H. 27 cm, Br. 16 cm. •
SÜDDEUTSCHLAND (Ende des XVI. Jahrh.)
453 Schmuckkästchen
Aus Eisen und vergoldetem Kupfer, mit einem Kunstschloß auf der Innenseite des
Deckels. Der Deckel und die Seitenwände sind über rotem Samt mit durchbrochenem,
vergoldeten Rankenwerk belegt. Ähnliche durchbrochene Ornamente verbinden die
vier geschweiften Füße miteinander.
L. 10,5 cm, H. 8 cm.
NÜRNBERG (um 1625)
454 Schmuckkästchen
Rechteckig aus Messingplatten. Auf allen Außenseiten geätzte Figuren in den Mode*
Trachten um 1620 bis 1630: auf dem Deckel zwei Soldaten, auf den Langwänden
Kavalier und Dame, auf dem Boden des Kästchens ein Liebespaar, auf den Schmäh
seiten zwei musizierende Herren. An der Innenseite des Deckels ein Kunstschloß.
Wahrscheinlich von Michael Man in Nürnberg (f 1630).
L. 7 cm, H. 4 cm. . ,
74
\
451 Tischuhr
Mit Schlagwerk aus vergoldeter Bronze, in Form eines runden Turmes mit offener
Rundbogenstellung um die Glocke; auf der oberen Fläche das Zifferblatt mit doppelter
Zahlenreihe: I—XII in lateinischen, 13—24 in arabischen Ziffern. Unter der Rund*
bogengalerie graviert ein Adler mit Schriftband: Mors vivet und ein Vierfüßler mit
Schriftband: Imitamini. Dazwischen ein Wappen mit halbem Doppeladler und Greif,
und Renaissanceranken.
Auf der Unterseite eingeschlagener Stempel: MARIN.
D. 6,3 cm, H. 7,5 cm
FRANKREICH? (XVI. Jahrh.)
452 T i s c h u h r
In rechteckigem Gehäuse aus ehemals vergoldetem Messing. Den Kanten sind Pfeiler
vorgelegt, der Deckel über dem Gesims ist durchbrochen und steigt zu einer Spitze
an, die eine antikisierende Kriegerfigur trägt. Auf dem Gehäuse vorn silbernes
Zifferblatt; auf allen vier Seiten graviertes Renaissanceornament mit Masken, Grotesken,
Rollwerk,
H. 27 cm, Br. 16 cm. •
SÜDDEUTSCHLAND (Ende des XVI. Jahrh.)
453 Schmuckkästchen
Aus Eisen und vergoldetem Kupfer, mit einem Kunstschloß auf der Innenseite des
Deckels. Der Deckel und die Seitenwände sind über rotem Samt mit durchbrochenem,
vergoldeten Rankenwerk belegt. Ähnliche durchbrochene Ornamente verbinden die
vier geschweiften Füße miteinander.
L. 10,5 cm, H. 8 cm.
NÜRNBERG (um 1625)
454 Schmuckkästchen
Rechteckig aus Messingplatten. Auf allen Außenseiten geätzte Figuren in den Mode*
Trachten um 1620 bis 1630: auf dem Deckel zwei Soldaten, auf den Langwänden
Kavalier und Dame, auf dem Boden des Kästchens ein Liebespaar, auf den Schmäh
seiten zwei musizierende Herren. An der Innenseite des Deckels ein Kunstschloß.
Wahrscheinlich von Michael Man in Nürnberg (f 1630).
L. 7 cm, H. 4 cm. . ,
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