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Charis: rhein. Morgenzeitung für gebildete Leser (1) — 1821

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No 17 (1821)
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https://doi.org/10.11588/diglit.20602#0069

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Charis.“

unterhattungsblatt.

fuͤr

Leben. und Literatur; Poeſie inmun

Redakteur und Herausgeber: Fr. K. Sreiberr v. erI6.

— —

Dieſes Blatt erſcheint jeden Mittwoch und Sonnabend, und kann
ein Abonnement mit 1 fl. 30 kr. vierteliährig auf daſſelbe eroͤffnet werden.

.

ö ö ö * N. 17. — „* —
Mannheim, den 30. Mai, 1822.

— *——9C—C— — ———— ———————————————— —.— —

ö Oie Diichter — ö Ja/ wenn mein Herz gedaͤchte,
des ꝛten und roten Jahrhunderts. Daß irgend dieſer Lieb'
‚ ——— Geheimniß man ausbraͤchte, —
1111 trüb
„5⁰ ö Uns beiden zu Betruͤ
²i der Lieve. Es würden ſich verhehlen

Selbſt die Gedanken mein,
Auch meinem Mund befehlen-
Hinfort gar ſtumm zu ſeyn.

(von W. Zincgref. 16²⁴.

Laßt fahren eu'r

Die ihr ausforſchen wollt/ Wie koͤnnt mir dann gedeihen
Ob ich von ihr gefangen. ö Gluͤckſeliger zu ſeyn
Und ob ſie mir ſei hold. ö ö Was koͤnnt' mir mehr verleihen
Je mehr mein Feuer brennet, Zu mindern meine Pein;
. 0 ; — ö ö
éminder iſt der Schein ö Als in der Still' zu mehren
. minder ſie bekennet. Die ſuͤße Liebesbrunſt,
Je großer iſt die Pein. ö und ſo mich zu verehren
Sie gleicht dem Donnerſtrale, Der Allellebſten Gunſt;

Der innerhalb verzehrt,
Auswendig uͤberalle
Nicht das geringſt⸗ verſehrt.

Miich in geheim beſchließen
Bei diefer argen Zeit,
Und in mir ſelbſt genießen

„Sie hat mich nur im Herzen ö Meiner Gluͤckſeligkeit.
So inniglich entzuͤnd't/
Alſo, daß auch kein Schmerzen ö So, Schatz! ſo werd' ich ſehen,

Der uͤbrig' Leib empfind't. SBei dem Verſtande dein
 
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