Charis.
—0 unrerpattunssdIatt.
fuͤr
„*
Leben und Literatur; Poeſie und Kunß.
Redakteur und Deraasgeber 5r. K. Sreiherr v. cs.
————
———
—pñͤpʒtD
—
Dieſes Blatt erſcheint jeden Mittwoch und Sonnen, und kann
ein Abonnement mit 1fl. 30 kr. ——.—.— auf daſſelbe eröffnet werden.
Trinklied ft teutſche Maͤnner.
Wir glauben, wir glauben,
Ali rheiniſche Trauben,.
Verſauert auch oft ein Filiſter die Raſt.
Zur Holle die ſchlechten!
Wir kennen die aͤchten,
Wir ſind uns der holden mit Freuden bewußt
Wir lieben, wir lieben/
Die Trauben von druͤben,
Schampagnergewaͤchs und die Wonne Burgunds.
Da pflanzen die Maͤnner
Fuͤr nordiſche Kenner,
und keltern die goͤttlichen Beeren fuͤr uns.
Wir preiſen, wir preiſen,
In ſchallenden Weiſen
Auch Ungerlands Berge, die ſonnigen hoch.
Schafft Teutſcher und Franken
Nicht Muth den Gedanken:
Dann fluͤgelt und flammt ſie der aer dir noch.
Die uͤbrigen Weine ‚
Sind keine/ ſind kelne;
Das iſt mir ein Nippen, kein herzlicher Trunk,
——*— 2—‚k—— —— .J.....—. ——
N. 55.
Mannheim, den . October, 1821.
—..— —.————.—
»Zum Nachtiſch verwieſen, —
Von Frazden geprieſen,
Nicht maͤnnlich und kraͤfig⸗ nicht lachen und jung.
Wir ſingen, wir ſingen,
ö Zu froͤhlichem Klingen
Die heiligen, wonnedurchdrungenen Zer. *
Hoch ſollen ſie leben! ö
Der Saft ihrer Reben
Stroͤmt ihnen zum wuͤrdigen Oyfer alhier ö
Ste leben, ſie leben
Und wir auch daneben,
Wohl Eins bei dem Andern in Luſt und Gifahn
Zum Takte der Becher ö
Sangluſtiger Zecher.
Dahintanzri in Braden das fluͤchtige Zahr.
„S§. 5• Bothe.
22222222— — —————————
Die Avendvorteſangen zu rrmnone
ISertiesung.
Nach dem Mittagsmahl, welches mehrere Leder
und Gefaͤnge beſchließen, in denen Fredau das Gluͤck
eines Vaters verherrlicht hatte, kamen alle in den Geſell-
ſchaftsſaal zuruͤck. Jedes Herz hatte ſich gedffnet,
—0 unrerpattunssdIatt.
fuͤr
„*
Leben und Literatur; Poeſie und Kunß.
Redakteur und Deraasgeber 5r. K. Sreiherr v. cs.
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—pñͤpʒtD
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Dieſes Blatt erſcheint jeden Mittwoch und Sonnen, und kann
ein Abonnement mit 1fl. 30 kr. ——.—.— auf daſſelbe eröffnet werden.
Trinklied ft teutſche Maͤnner.
Wir glauben, wir glauben,
Ali rheiniſche Trauben,.
Verſauert auch oft ein Filiſter die Raſt.
Zur Holle die ſchlechten!
Wir kennen die aͤchten,
Wir ſind uns der holden mit Freuden bewußt
Wir lieben, wir lieben/
Die Trauben von druͤben,
Schampagnergewaͤchs und die Wonne Burgunds.
Da pflanzen die Maͤnner
Fuͤr nordiſche Kenner,
und keltern die goͤttlichen Beeren fuͤr uns.
Wir preiſen, wir preiſen,
In ſchallenden Weiſen
Auch Ungerlands Berge, die ſonnigen hoch.
Schafft Teutſcher und Franken
Nicht Muth den Gedanken:
Dann fluͤgelt und flammt ſie der aer dir noch.
Die uͤbrigen Weine ‚
Sind keine/ ſind kelne;
Das iſt mir ein Nippen, kein herzlicher Trunk,
——*— 2—‚k—— —— .J.....—. ——
N. 55.
Mannheim, den . October, 1821.
—..— —.————.—
»Zum Nachtiſch verwieſen, —
Von Frazden geprieſen,
Nicht maͤnnlich und kraͤfig⸗ nicht lachen und jung.
Wir ſingen, wir ſingen,
ö Zu froͤhlichem Klingen
Die heiligen, wonnedurchdrungenen Zer. *
Hoch ſollen ſie leben! ö
Der Saft ihrer Reben
Stroͤmt ihnen zum wuͤrdigen Oyfer alhier ö
Ste leben, ſie leben
Und wir auch daneben,
Wohl Eins bei dem Andern in Luſt und Gifahn
Zum Takte der Becher ö
Sangluſtiger Zecher.
Dahintanzri in Braden das fluͤchtige Zahr.
„S§. 5• Bothe.
22222222— — —————————
Die Avendvorteſangen zu rrmnone
ISertiesung.
Nach dem Mittagsmahl, welches mehrere Leder
und Gefaͤnge beſchließen, in denen Fredau das Gluͤck
eines Vaters verherrlicht hatte, kamen alle in den Geſell-
ſchaftsſaal zuruͤck. Jedes Herz hatte ſich gedffnet,



