Der Cicerone: Halbmonatsschrift für die Interessen des Kunstforschers & Sammlers — 12.1920

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können: bei einer derart im Fluffe befindlichen Bewegung wie der heutigen verfteßt
fiel) das von felber und hat feinen Reiz. Doch im allgemeinen wird man, auch nach ge-
nauerer Prüfung, geftehen müffen, daß Ofthaus [elbft der jüngften deutfehen Malerei
gegenüber feinen ßoßen Standpunkt niemals außer acht gelaffen hat. Mit dem feinen
Blick für Qualitätserzeugniffe, der ihn auszeichnet, und nicht etwa nach 3ufallslaune
hat er feine Leute und Bilder zufammengebracht. Und mit Begierde wußte er überall
zu packen, was am feßwerften fiel) feftßalten läßt: das rollende Leben. Indes gerade
diefes braucht er für den Plan, der ißm vorfeßwebt. Und der bleibt, im Älten wie im
Neuen, unentwegt der gleiche: einen Stützpunkt künftlerifcßen Lebens im weftlicßen
Induftriebezirk zu feßaffen“. Und oßne weiter hinaus als nur dort!


Cßriftian Roßlfs. Ämazone.
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