Compte rendu de la Commission Impériale Archéologique: pour l'année ..: Pour l'Année 1864 — 1865

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Heimo' anderer göttlicher und menschlicher Personen, ausser denen der Kriegsgöttin, mit dem-
selben Hüde zu rersehen.

Eine Anspielung auf den aphrodisischen Charakter des Pegasos dürfen wir, wie durch das
oben* Bemerkte wahrscheinlich wird, vielleicht schon dann vermuthen, wenn wir die korinthi-
schen Münzen als rtoXot bezeichne! finden8. Vollkommen unzweideutig jedoch tritt dieser Cha-
rakter in dem Bild eines etruskischen Spiegels hervor, der sich in Gerhard's Besitz befindet4.
Neben einem galoppirenden Pegasos schwebt da ein Eros. Auch Kann es gewiss keinem Zweifel
unterliegen, dass der Gewohnheit, das Bild dieses göttlichen Thieres so häufig, bald in halber,
bald in ganzer Gestalt, an den goldenen Schmucksachen der Frauen8 und auf geschnittenen

rami: Yasi liit. Ta\. 114. Elite céramogr. To. I.
PI. 83. Panofka: Bild. d. am. Lebens Tal. 8. und auf
einer zweiten im .Mus. Gregor. To. II. Tav. .'>'.).

i An einer schönen Statue, welche man früher auf
Pyrrhos zu beziehen pflegte (Cavalleriis: Am. stat.
Rom. Tab. 96. Spon: Mise. erud. am. p. I.'!!).
lîossi: Race, ili stat. Tav. 130. Poggini: Mus.
(lapit. To. III. Tav. i8. Rocchcggiani: Race, ili mon.
Tav. 3. Righetti: 1l Campid. Tav. 51. Clarac: Musée
desculpt. IM. 839. N" 2111. Platner: Beschr. Roms
Th. IM. I. p. 144.); an einer für Lucius Verus erkür-
ten Statue der Yaticanischen Sammlang (Visconti: Mus.
Pio-Qem. To. III. Tav. 9. Gerhard : Beschr. Roms
Th. iL 2. p. 234. N° iL); auf einem Relief, wo der
HelmHektors gemein! sein kann (Braun: Marmor-Werke
Dec. I. Taf. 9 .); an einer auf Ares bezogenen Bronze-
Statuette (Dubois: Catal. Pourtalès-Gorgier N°554.);
auf einer Glaspasle, welche Eros darstellt, wie er sei-
ner .Militer ausser anderen Wallen auch einen Hi lm
dieser Art darreicht (Causeus de la Chausse: Rom.
Mus. To. I, I. Tab. 42. Gemm. Ii«;. Tav. 73. Mil-
man: Borat, openi p. 40. Sibirsky: Catal. des med.
du Bosp. eimm. To. I. p. CGX1X.) und auf mehreren
Gemmen, welche einzelne Reime darstellen (Tölken:
Verzeichn. p. 367. V I. 2. p. 370. \" \ :\. Ca-
des: Grosse Abdruck-Samml. XLV, 66. 67. Ii«).).

2 Siehe oben p. 27.

a Pollux: Onom. I\, ~'.\. tnya K av eil) xc-
çjTj, aç EùptTCtSTjç ùvép.ao*s rajts'vcv s'v 2>«ûuvt,
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XOV §£ TO VCU.'.C70.a TO kcV.'vt'.CV , OTt YlTflOLGCV
V./V) ëvTêTUTCôpivOV.

i Gerhard: Etrusk. Spiegel Tai'. ILS. Ganz un-
zulässig isl die Erklärung, welche Tölken: Verzeichn.
p. Mû. \" 514. von der Darstellung auf einem Car-
neol giebt, da die frauliche Person ohne Flügel ist.
Ohne Zweifel isl Bellerophon mil einer Lanze in der
Band gemeint, wenn ich auch nicht zu erklären « eis-,
was die beiden an der Spitze dieser Lanze sichtbaren
viereckigen Gegenstände zu bedeuten haben.

:> Dahin gehört ein schönes goldenes Ohrgehänge
der kais. Ermitage (Am. du Bosph. Cimm. PI. 7, 2.).

ein anderes bei De Wille: Catal. Durand V 2(M3.,

G
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