Dittenberger, Wilhelm ; Purgold, Karl ; Curtius, Ernst [Editor]; Adler, Friedrich [Editor]
Olympia: die Ergebnisse der von dem Deutschen Reich veranstalteten Ausgrabung (Textband 5): Die Inschriften von Olympia — Berlin, 1896

Page: 413_414
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4i3

ΡΗΓΙΛΛΑΥΓείΑΙ

[Νο. 288—292]
Ρ>;«νιλλ« Ύγεια.

414

Über Regula und ihre Beziehungen zu Olympia s.
zu No. 610 sf.

289—291. Ziegelfragmente von gelblichem
Thon. No.289a Inv.764 0,015 dick, gefunden am 3.Fe-
bruar 1880 im Kladeos. N0.291 Inv. 760 0,017 dick, ge-
sunden in der Ziegelschicht westlich von dem im Norden
der byzantinischen Kirche gelegenen Rundbau am 25. Ja-
nuar 1880. Für die beiden anderen Stücke liegen keine
Fundangaben vor. DieZusammengehörigkeit von No. 289a

und b ist nach Vergleichung des Textes von No. 290
.wohl nicht zu bezweifeln. — No.28ga und N0.291 her-
ausgegeben von Purgold, Arch. Zeitung XXXIX (1881)
S. 186 N0.410. 411 (danach 289a wiederholt von Loewy,
Inschristen griech. Bildhauer S. 296 No. 447). Alles zu-
sammen sacsimiliert von demselben.

289.

ΜΥΛΟ: LrC


ίΤΤοη3

b
\V>OA<*Tö~ λ j

290.

aaAoicoctaaiitK
att ο α λλ η ιο c α α kokov,

Die beiden ersten Inschristen (289. 290) lauteten über-
einstimmend:
Αα&οκος τω Δη τω Ολυμπι [ω].
Άπΰ?.λωνιος Ααύοκου £7τοΐ£ί.
Die dritte (291) scheint nur den Namen [Λ.]ά&οκος
enthalten zu haben.

AAolco^

{Αεξο&υτνις

Ein Eleer Ladokos findet sich als Vater des ««Sil-
in dem Verzeichnis No. 61,12 gegen Ende des
ersten vorchristlichen Jahrhunderts. Orthographie und
Schriftformen sprechen sür die Identität; nur ist in
No. 289. 291 ein ablichtliches Archaisiren in der Schrist
zu bemerken (vergl. die etwas späteren Verzeichnisse
No. 73. 74. 75), von dem No. 290 ganz srei ist.

292. Ziegelstempel. — Facsimiliert von Purgold.

<5Ϋ>ΛΤτΤη.ι fcr

[............!π-ίμ]ελ>77Έυ[[ωΐ' Λιι Ό]λυμπιω. Die Be-
deutung der am Schluss der zweiten Zeile ssehenden
Ligatur ist nicht klar; ihre Bestandteile sind Π PA. Die
Form des letzteren deutet aus das zweite vorchristliche
Jahrhundert.
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