Beck, Paul [Editor]; Hofele, Engelbert [Editor]; Diözese Rottenburg [Editor]
Diözesan-Archiv von Schwaben: Organ für Geschichte, Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diözese Rottenburg und der angrenzenden Gebiete — 19.1901

Page: 108
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6. April 1709 als Senior, 61 I. all,
35 I. Priester. (267)
2. ?. Gallus Woerle aus Erfurt,
gcb. 5. Ang. 1668, war Professor und
Moderator der Kleriker, Oekouom, Grana-
rius, Küchenmeister, 20 I. Pfarrer zu
Wibliugeu, P 18. Jan. 1717, 68 I. alt,
43 I. Priester. (268)
3. Br. Olhwar Stückli u aus Kirch-
berg, Prof. 1671, 20 I. Pförtner
tickie P3uperibu8 p3N68 OmtribuitN,
29. Noo. 1716, 79 I. alt (Xotriln). (269)
4. ?. Meinrad He schling er, geb.
zu Thannhausen 1654, Prof. 21. März
1672, Priester 17. Dez. 1678. Er bildete
sich durch unermüdetcu Fleiß in der Phi-
losophie, Theologie, Musik und in den
orientalischen Sprachen zu einem solchen
Manne heran, daß er allen, auch den
mühesamsten und schwierigsten Aemteru,
bald als Professor, bald als Prior, dann
als Sachwalter sowohl des eigenen, als
des Stiftes Eiusiedetu und des durch Ver-
leumdung gedrückten Sebastian Hang (Mam
schalls in Hohenberg) gewachsen war. Bis
zum letzten Atemzuge widmete er sich der
Frömmigkeit, den Wissenschaften und dem
Besten seines Stiftes. Während seines
längeren Aufenthaltes zu Wien genoß er
nebst der Freundschaft mancher Großen
des kaiserlichen Hofes das Gastrecht im
Schottenstifte, wo er auch den Klerikern
theologische Vorlesungen gab, und öfters
als Prior gewünscht wurde. Mehrere
Jahre litt er an Brnstwassersncht, ch im
Schottenstifte zu Wien 5. Sept. 1716
(die Notel siehe in den Beilagen). (270)
Schriften:
1. Erux reli^ioso pllilo8opllic3 3ublimi8
ncl tre8 vin3 pur§3tiv3m, i1lumin3tiv3m
etc. nccommoclntm, per 1oAic38, pll)-8ic38
et met3plr^8ic33 cÜ88ert3tioire8. 7W-
§u8t3eVjncks1.(44rom38 Italer) 1685. M.
2. Templum laonorm etc. (siehe die
Duellen).') N83pte. 1. ?nar>3le3 Wib-
1inAen8i8. 9 Torni in Eolio. nd anno
0 Das Werk enthält 33 Kupfer in Schwarz-
kunst v. I. G. Baumgartner, darunter das Por-
trät des Abtes Modestus I. Hueber und eine
Ansicht von Wiblingen aus d. I. 1702 — der
Wert des Buches wird dadurch erhöht, daß Heich-
linger ausführliche Nachrichten über die Wiblinger
Religiösen mitteilt, die durch Frömmigkeit oder
Wissenschaft bemerkenswert sind.

1099—1705. (Xotn: der Tomnö IX.
reichend vom I. 1705 — 1708 hat die
??. Gregor Kolb und Cölestin Mayr zu
Verfassern.) H 2. Xnrclrm triplex, das ist
syrisch chaldäisch-hebräische Grammatik. —
5. Br. Joscio Wiel ans Pforzheim
im Schwarzwald, Prof. 1673, Sakristan
und Satiler, P 14. Nov. 1725, 80 I.
! alt?) (271)
6. ?. Felicia» Müller (IVIolitor)
! aus O.-Kirchberg, Prof. 1679, machte
seine Studien zu Wiblingen und Dillingen,
war Cborregent, Ccklerarins und Pfarrer.
,,l la8i^ni8 I^1u8icu8", 1' 5. Ang. 1730,
67 I. alt, 43 I. Priester (Xotuln). (272)
7. ?. Fortnnat Z i m m e r m a n n ans
Wil, Prof. 21. Wiärz 1679, Aemter:
lVIockerator luniorum, Professor der Phi-
losophie, Novizenmeister, Cellerarins, Kü-
^ chenmeister, 20 I. Pfarrer, P an der
Hektik 7. Sept. 1720, 62 I. alt. 36 I.
Priester. (273)
8. Br. Bonifaz Werner ans Aiche-
lan, Prof. 2. Fkbr. 1680, Schneider,
-st 4. Dez. 1705, 52 I. alt. (274)
9. ?. Instns Kleinhanö ans Augs-
burg, Prof. 25. Dez. 1682, hatte zu Wib-
lingen seine Studien gemacht, war Mu-
siker, P an der Wassersucht 23. Juli 1725,
64 I. alt, 40 I. Priester; Fortsetzer der
Wiblinger Annalen. (Näheres in den
„Studien O. L. 6.", Jahrgang 1881 I,
S. 316.) (275)
10. ?. Pins Falkner ans Mergent-
heim, kam durch seinen Onkel, den Abt
Maurus Falkner, als Knabe nach Wib-
lingen und machte dort seine Gymnasial-
stndien, Prof. 25. Dez. 1682; die Theo-
logie hörte er zuerst in Zwiefalten, kam
dann nach Nom in das Collegium
§erm3,n icum, wo er selbe vollendete;
Priester 14. Okt. 1690. Aemter im
Kloster: Professor der Studenten (iVlocke-
rntor Zclrolnrium), Snbprior, Groß-
keller. Er hielt sich längere Zeit in StiftS-
angelegenheiten zu Innsbruck anfZ) war
0 In der Kapitels-Bibliothek zu Wiblingen.
Von Saupp zu seiner Arbeit über Wiblingen
im „D.-A." benützt.
0 »Lpipüiai-ius . . . ae>;rls prasserNm lürsil.
et strs.vit pulvülos, ut potuit, mollissimos«
(NotulLÜ
3) ->Iki pi'uäsnlia et suavitzte morum cle ex-
cel8o re^imiue von pvucos csusae nostrae
amiL08 oNNnvitr (^otulas.
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