Von (Btunbt&üifyevn unb (Sexobtyen. 3*5
genbSwo beobachtet, ba bocf) ein £au& * Übertäube in ber 3#at ein
red^t chimerifefoetf / unb Wtbcr bte gefunbe 93ernunft fireittenbeä Sing ju
feon feinet/ / weil ba$ 2öort Ubevlanb ein x>on #au&ober #of; (Statt
abgefonberteö ©runb*@tucf bedeutet / unt) mufj Äraft ber ©ewetyr einen
jeglichen freo flehen mit folgen ©runb nad) belieben ju frfjalten; wie flar
absune&men auö ber in benen ©ewobren »orfommenben CJaufcl: 2iis mbt
gen fte folcfycmnad} bmfübvobamitifytmViüticnwibßvommmftbaffen,
wie ftc es geiuß, unb ©runb^uc^s^cc^t tjl, alfo unb bafyevo ift leicht:
lid) l)ieraug $u erti>eircrt / ba0 beriet) #au&Uberldnbe nur allein $u bem(£n*
be$ugetbetlct worben, umbamit ber Untertbau befto fügltdjer mit feiner
J£)of*©tatt begeben folle / einfolgltc&en wäre gar nid)t unbillig, wann audj
bergletcfyen angebenbe #au&Uberlanbe benen Käufern einverleibet würben
Unb bamit alfo wegen benen in ein frembe$©runb;33ud) bienftbareu ©rün*
fat/tton benen allbaftgen ©runb».£)erren in #tnfuttft Uin ©treit entfiele/
weniger aber ftc berechtiget fenen ben eigentlichen ©runb*.Derm ob ber fei*
neu Untertban werbietenben 23crdufferuug, um2ötüeu btefe ben J£)au£ einju*
verleiben /- (nerumen eitteö ©emalttf $u belangen /mußte notbwenbiger ^Öctfe
ein bergletdjen 23orfd)lag mittete cim$ $Ukvl)od)\t f crlaffenben 2lu&
fprudjeg tjorldufftg erörteret werben, 2Ömm aber ein folcber ©runb
ben faevm eben beflfelbcn J£)aufc$ iuftunbe, fönte er bei; ber Übergab
mit bem neuen SSefttjer gar leicht ftdE> auäbebingcn / ba$ er biefen ober
jenen ©runb , ob er aud) fdjon fein #auö t ©runb wäre, olnte feiner
SSewtlligung nid)t wrdufferen folle/ mie eö bann aud) gar nid)tä un/
gereimtes / öielweniger aber (totö aueb anbere immer bagegen einwenbeu)
unmoglid) t(i einen folgen 93ergleid) mSlnfebung eineä fremben ©runb*
(Studio mit bem neuen ©runb*Kolben einzugeben; bann weil ein foldjer
23ertrag auö feiner !ftatur Weber ettoa$ @d)dnblid)e3, Weber etwaö Uttmög»
liebeö in fief) enthaltet/ unb jebermann eviaubet bereu ved)tHd)en SJcrgunftü
gungen jtd) ju begeben / unb mit eigenen (Sadjen willf übrlid) Ja »erfahren ,
febe idb gar ntdjt, warum ein foleber 93ertrag md)t $u galten fene ? Sßattn
nur ber ©runb*.£)en in biefen SSergletd) niefot mitbegriffen, unb bemfelben
an feinen Üiec&ten nid)tö benommen wirb.
§. XII. *■
%Ba$ fonften bie ©cw6&r*23erlcibung anbetrifr, tft fc^on Iängj! »erorb«
net worben/ (O «Dßß miH'uß unb (Scroöbr Wtetnönb ju fd;rctbcn fcyc/
er fcßbc ftd) bann juoor ju beme, fo ju n^c^fl baran gef4?rtebcn i(l /
genugf<;m legitimiut, unb entroeber burc^ Cejicment obev anbeten ictj<
ren tPillen , ober «uef; burc^ ^erroönbfc^rtfr etvoiefen, ba$ bastßnmb*
@tucf an ii>n ablief? tommen. Unb biefeö jwar wirbgebaltcii/ wann bit
©ew6br*?3crleibung über ein Srb^olg begebret wirb / w«tu aber buref)
Äauf ober anbere recl)tmdßigc ?ßcrtrdge unter lebcnben3)erfobnen ftd) bereu
©runb*(gtucrer balbcr eine -öerduberung ereignet / fou berjenige, fo bic
nette (Öcwöljr begehret, eine orbctitltep oon feinen (0eber fct;nftlid; ge*
fertigte, ober münbltef;c2(uffrtnbtung furbringen/Ober im $a\l et bamit
ttt$t gefrt|{ (cj>n fönte, mit fyabcnben Bauf^rtef ober anberen genug?
famen Ctttti, ober <rber mit lebenbigec3eugnu^ b«rtt)un,ttnbertx)eifen/
baft er foIei;co (Sut aufrecht/ unb reblic^ an fid? gebracht babc/mjbfol«
21 II len
genbSwo beobachtet, ba bocf) ein £au& * Übertäube in ber 3#at ein
red^t chimerifefoetf / unb Wtbcr bte gefunbe 93ernunft fireittenbeä Sing ju
feon feinet/ / weil ba$ 2öort Ubevlanb ein x>on #au&ober #of; (Statt
abgefonberteö ©runb*@tucf bedeutet / unt) mufj Äraft ber ©ewetyr einen
jeglichen freo flehen mit folgen ©runb nad) belieben ju frfjalten; wie flar
absune&men auö ber in benen ©ewobren »orfommenben CJaufcl: 2iis mbt
gen fte folcfycmnad} bmfübvobamitifytmViüticnwibßvommmftbaffen,
wie ftc es geiuß, unb ©runb^uc^s^cc^t tjl, alfo unb bafyevo ift leicht:
lid) l)ieraug $u erti>eircrt / ba0 beriet) #au&Uberldnbe nur allein $u bem(£n*
be$ugetbetlct worben, umbamit ber Untertbau befto fügltdjer mit feiner
J£)of*©tatt begeben folle / einfolgltc&en wäre gar nid)t unbillig, wann audj
bergletcfyen angebenbe #au&Uberlanbe benen Käufern einverleibet würben
Unb bamit alfo wegen benen in ein frembe$©runb;33ud) bienftbareu ©rün*
fat/tton benen allbaftgen ©runb».£)erren in #tnfuttft Uin ©treit entfiele/
weniger aber ftc berechtiget fenen ben eigentlichen ©runb*.Derm ob ber fei*
neu Untertban werbietenben 23crdufferuug, um2ötüeu btefe ben J£)au£ einju*
verleiben /- (nerumen eitteö ©emalttf $u belangen /mußte notbwenbiger ^Öctfe
ein bergletdjen 23orfd)lag mittete cim$ $Ukvl)od)\t f crlaffenben 2lu&
fprudjeg tjorldufftg erörteret werben, 2Ömm aber ein folcber ©runb
ben faevm eben beflfelbcn J£)aufc$ iuftunbe, fönte er bei; ber Übergab
mit bem neuen SSefttjer gar leicht ftdE> auäbebingcn / ba$ er biefen ober
jenen ©runb , ob er aud) fdjon fein #auö t ©runb wäre, olnte feiner
SSewtlligung nid)t wrdufferen folle/ mie eö bann aud) gar nid)tä un/
gereimtes / öielweniger aber (totö aueb anbere immer bagegen einwenbeu)
unmoglid) t(i einen folgen 93ergleid) mSlnfebung eineä fremben ©runb*
(Studio mit bem neuen ©runb*Kolben einzugeben; bann weil ein foldjer
23ertrag auö feiner !ftatur Weber ettoa$ @d)dnblid)e3, Weber etwaö Uttmög»
liebeö in fief) enthaltet/ unb jebermann eviaubet bereu ved)tHd)en SJcrgunftü
gungen jtd) ju begeben / unb mit eigenen (Sadjen willf übrlid) Ja »erfahren ,
febe idb gar ntdjt, warum ein foleber 93ertrag md)t $u galten fene ? Sßattn
nur ber ©runb*.£)en in biefen SSergletd) niefot mitbegriffen, unb bemfelben
an feinen Üiec&ten nid)tö benommen wirb.
§. XII. *■
%Ba$ fonften bie ©cw6&r*23erlcibung anbetrifr, tft fc^on Iängj! »erorb«
net worben/ (O «Dßß miH'uß unb (Scroöbr Wtetnönb ju fd;rctbcn fcyc/
er fcßbc ftd) bann juoor ju beme, fo ju n^c^fl baran gef4?rtebcn i(l /
genugf<;m legitimiut, unb entroeber burc^ Cejicment obev anbeten ictj<
ren tPillen , ober «uef; burc^ ^erroönbfc^rtfr etvoiefen, ba$ bastßnmb*
@tucf an ii>n ablief? tommen. Unb biefeö jwar wirbgebaltcii/ wann bit
©ew6br*?3crleibung über ein Srb^olg begebret wirb / w«tu aber buref)
Äauf ober anbere recl)tmdßigc ?ßcrtrdge unter lebcnben3)erfobnen ftd) bereu
©runb*(gtucrer balbcr eine -öerduberung ereignet / fou berjenige, fo bic
nette (Öcwöljr begehret, eine orbctitltep oon feinen (0eber fct;nftlid; ge*
fertigte, ober münbltef;c2(uffrtnbtung furbringen/Ober im $a\l et bamit
ttt$t gefrt|{ (cj>n fönte, mit fyabcnben Bauf^rtef ober anberen genug?
famen Ctttti, ober <rber mit lebenbigec3eugnu^ b«rtt)un,ttnbertx)eifen/
baft er foIei;co (Sut aufrecht/ unb reblic^ an fid? gebracht babc/mjbfol«
21 II len



