1419. 223
so schall de richter, den de eedt bevalen iss van des heren wegen, dat guidt annemen und vor-
waren dat thor tidt, dat dar jeinant nhakumpt und betuegen künde dat idt syne weer, so schall
men em dat guidt leveren up redelich arbeitsloen. De richter, so dar nemant nhakumt binnent
jaer, so schall he dat guidt tho unses gnedigen heren behoeff annemen den derden deell, den
anderden deell schall vorschenen wesen der karcken, dar dat guidt ankumpt, den derden deel des
guides, de dat gebarget, und or liff darumme gewaget hebben. So schall und will unse gnedige
heer imsc beschanner syn vor alle landesheren, und vor alle de gene, de uns moegen beschedigen,
vordedingen, und een ider, de van den synen iss vordreven uth den lande van Oistergoe, Wester-
goe, van Groningen, uth Embden eder uth de landen by der Oister oder Westersiden der Eemss
weder by dat syne tho helpen, up dat he rustelich und fredelich dat syne mach gebruiken, als he
plach tho doen er he vordreven was, und dat em missdaen iss van unsen gnedigen heren, beterunge
darvan tho doen. Ock belavet uns unse gnedige heer, uns tho gene hecrvaert buten unse paele
van Frieslandt nha de privilcgie van keiser Carolo gegeven will vorderen tho trecken. Hirmede
scholen vorgeven unde vorgeten syn alle saeken und handell (de) vor dussen dage gescheen sint;
und een iderman, he sy geestlich oder werltlich, he sy edell eder unedell, schall gebruiken alle
privileicbreve und fryheiden, de se gehadt eder noch hebben van koninck Caroli tiden wente
tho dusser tidt, uthgesecht dusse puncten vorgeschreven; und dusse puncten scholen ock gebruken
alle eilande und ummelande und de tho de lande behoeren, und hirmede gesoent willen wesen,
uthgesecht Amelandt und Schellinge. Datum Staveren ihn Westfrieslandtjmno_J418. s)
264
Absagebrief des Häuptlings Sibet von Rüstringen an die Stadt Bremen.
Nach dem Orig. im Archive zu Bremen.
24. Juni 1410.
Wetet gy borghermestere und radmanne der stad to Bremen, dat ik juwen breef an my
gescreven als van der dryer schepo wegen, de juwen borgheren scholden to boren und mit juwer
borgher ghude scholden geladen wesen, de ik en scholde hebben nemen laten etc. hebbe ik wol
vornomen, und wes ik hebbe doen laten dat hebbe ik gedaen mit eren und gelike na dem als gy
myne vrund de hovetlinge to Buten Jade uterd van eren holden und kercken dat gy doen in
guder handelinge, vruntschoppen und geloven als wi mit ju anders nicht en wisten und unvorwaret
juwer ere, des wi mit ju als wi hopeden nicht vordenet en hadden und gy ze vurder dencken to
vordrivene uth landen und luden, dat myn und ere ewighc vorderflike schade were, und en steyt
my nicht lengher to lydende und wil dat keren, wor ik dat keren kan und mach, und offt ju
genich schade schude edder den ghenen, de wi umme juwen willen veyden mochten, des schaden
vygent wil ik wesen, und wil des myne ere to rechten tijden an ju wol vorwaret hebben und
6) Worp ohne Datum, zum Jahre 1417.
so schall de richter, den de eedt bevalen iss van des heren wegen, dat guidt annemen und vor-
waren dat thor tidt, dat dar jeinant nhakumpt und betuegen künde dat idt syne weer, so schall
men em dat guidt leveren up redelich arbeitsloen. De richter, so dar nemant nhakumt binnent
jaer, so schall he dat guidt tho unses gnedigen heren behoeff annemen den derden deell, den
anderden deell schall vorschenen wesen der karcken, dar dat guidt ankumpt, den derden deel des
guides, de dat gebarget, und or liff darumme gewaget hebben. So schall und will unse gnedige
heer imsc beschanner syn vor alle landesheren, und vor alle de gene, de uns moegen beschedigen,
vordedingen, und een ider, de van den synen iss vordreven uth den lande van Oistergoe, Wester-
goe, van Groningen, uth Embden eder uth de landen by der Oister oder Westersiden der Eemss
weder by dat syne tho helpen, up dat he rustelich und fredelich dat syne mach gebruiken, als he
plach tho doen er he vordreven was, und dat em missdaen iss van unsen gnedigen heren, beterunge
darvan tho doen. Ock belavet uns unse gnedige heer, uns tho gene hecrvaert buten unse paele
van Frieslandt nha de privilcgie van keiser Carolo gegeven will vorderen tho trecken. Hirmede
scholen vorgeven unde vorgeten syn alle saeken und handell (de) vor dussen dage gescheen sint;
und een iderman, he sy geestlich oder werltlich, he sy edell eder unedell, schall gebruiken alle
privileicbreve und fryheiden, de se gehadt eder noch hebben van koninck Caroli tiden wente
tho dusser tidt, uthgesecht dusse puncten vorgeschreven; und dusse puncten scholen ock gebruken
alle eilande und ummelande und de tho de lande behoeren, und hirmede gesoent willen wesen,
uthgesecht Amelandt und Schellinge. Datum Staveren ihn Westfrieslandtjmno_J418. s)
264
Absagebrief des Häuptlings Sibet von Rüstringen an die Stadt Bremen.
Nach dem Orig. im Archive zu Bremen.
24. Juni 1410.
Wetet gy borghermestere und radmanne der stad to Bremen, dat ik juwen breef an my
gescreven als van der dryer schepo wegen, de juwen borgheren scholden to boren und mit juwer
borgher ghude scholden geladen wesen, de ik en scholde hebben nemen laten etc. hebbe ik wol
vornomen, und wes ik hebbe doen laten dat hebbe ik gedaen mit eren und gelike na dem als gy
myne vrund de hovetlinge to Buten Jade uterd van eren holden und kercken dat gy doen in
guder handelinge, vruntschoppen und geloven als wi mit ju anders nicht en wisten und unvorwaret
juwer ere, des wi mit ju als wi hopeden nicht vordenet en hadden und gy ze vurder dencken to
vordrivene uth landen und luden, dat myn und ere ewighc vorderflike schade were, und en steyt
my nicht lengher to lydende und wil dat keren, wor ik dat keren kan und mach, und offt ju
genich schade schude edder den ghenen, de wi umme juwen willen veyden mochten, des schaden
vygent wil ik wesen, und wil des myne ere to rechten tijden an ju wol vorwaret hebben und
6) Worp ohne Datum, zum Jahre 1417.



