1456. 613
700.
Derselbe bekundet, dass Sippe, die Frau des in der vorigen Urkunde genannten Heelpo, beim Ein-
tritt ins Kloster sich auf Lebenszeit und für ihren Gatten, icenn er sie überleben sollte, den Genuss
ihrer sämmtlichen beweglichen und unbeweglichen Habe vorbehalten hat.
Orig.: Komm. Jemgmn, Urk. Nr. 14.
7. März 145G.
Wii her Heuwe commendur unde ghemeyuen brodere des conventus to Gemgum bikennen
unde bytugen openbaer vor alsweme myt dessen unsen byzeghelden openen breve, dat Syppe
Heelpens uppe den Wenynghermore myt uns her Hewen etc. unde broderen des conventus to
Gemgum hefft gut enket byscheet unde vaste vorwort van eres eghenen gudes weghene ghemaket,
do ze to uns ghenck to kloster myt Heelpen vorghescreven eren echten manne yn desser naby-
screvenen wyse, alzo dat se mach unde schal bruken to eren lyve to erer eghene behoff unby-
straffet al ere erve unde gut ynne Garbadaherna gheheten, unde wat dar anders meer boven yn
den Wennyngermör is byleghen, unde darto mach se ere eghene yngüt unde anders replick gut
unde ynghelt byneten to eren eghenen nuttesten unde besten to eren lyve, unde na eren levende
schal unde mach Heelpe vorgheser. ere echte man, offte God ene lengher spärde an deine levende,
dessulven vorghesereven gudes gheneten unde bruken vortan to synen lyve. Zunder wanner se
dat beyde naghelaten hadden, scholde erer beyder guet, dat se naleten an den dode, scholde al
unde degher blyven an de ere Godes unde sunte Johannis by deine clostere to Gemgum to ewighen
tiiden. Dat dat war unde vast ys als vorghescrevenen steyt to merer tuchnisse willen, zo hebbe
ik her Hewe commendur vorgheser. unses conventus inghezeghel unde myn eghene mede myt
willen unde vülbört alle unser brodere witliken ghehanghen byneden to dessen breve. Anno Do-
mini M'CCCCLVP, ipsa dominica quadragesimali Letare.')
Die Siegel sind verloren.
701.
Beneko von Aurich verkauft dem Johann Kock sein Haus in Emden und verspricht ihm Geioährleistung.
Orig. im Kathsarchive zu Emden.
21. April 1436.
Witlick, kundich unde openbar zii all den ghenne, de dessen breff zeen off hören lesen,
wo ick Beneko van Auwerke bekenne unde tuge vor allesweme in crafft desses breves, dat ick
mit vrien willen, vorberaden mode, mit consente myner echten hussvrouwen hebbe vorkofft unde
SOö. ') Rückschrift; Van Heipen unde Sippen bewarunghe unde derselvigen eheluden begiftinge der guderen.
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700.
Derselbe bekundet, dass Sippe, die Frau des in der vorigen Urkunde genannten Heelpo, beim Ein-
tritt ins Kloster sich auf Lebenszeit und für ihren Gatten, icenn er sie überleben sollte, den Genuss
ihrer sämmtlichen beweglichen und unbeweglichen Habe vorbehalten hat.
Orig.: Komm. Jemgmn, Urk. Nr. 14.
7. März 145G.
Wii her Heuwe commendur unde ghemeyuen brodere des conventus to Gemgum bikennen
unde bytugen openbaer vor alsweme myt dessen unsen byzeghelden openen breve, dat Syppe
Heelpens uppe den Wenynghermore myt uns her Hewen etc. unde broderen des conventus to
Gemgum hefft gut enket byscheet unde vaste vorwort van eres eghenen gudes weghene ghemaket,
do ze to uns ghenck to kloster myt Heelpen vorghescreven eren echten manne yn desser naby-
screvenen wyse, alzo dat se mach unde schal bruken to eren lyve to erer eghene behoff unby-
straffet al ere erve unde gut ynne Garbadaherna gheheten, unde wat dar anders meer boven yn
den Wennyngermör is byleghen, unde darto mach se ere eghene yngüt unde anders replick gut
unde ynghelt byneten to eren eghenen nuttesten unde besten to eren lyve, unde na eren levende
schal unde mach Heelpe vorgheser. ere echte man, offte God ene lengher spärde an deine levende,
dessulven vorghesereven gudes gheneten unde bruken vortan to synen lyve. Zunder wanner se
dat beyde naghelaten hadden, scholde erer beyder guet, dat se naleten an den dode, scholde al
unde degher blyven an de ere Godes unde sunte Johannis by deine clostere to Gemgum to ewighen
tiiden. Dat dat war unde vast ys als vorghescrevenen steyt to merer tuchnisse willen, zo hebbe
ik her Hewe commendur vorgheser. unses conventus inghezeghel unde myn eghene mede myt
willen unde vülbört alle unser brodere witliken ghehanghen byneden to dessen breve. Anno Do-
mini M'CCCCLVP, ipsa dominica quadragesimali Letare.')
Die Siegel sind verloren.
701.
Beneko von Aurich verkauft dem Johann Kock sein Haus in Emden und verspricht ihm Geioährleistung.
Orig. im Kathsarchive zu Emden.
21. April 1436.
Witlick, kundich unde openbar zii all den ghenne, de dessen breff zeen off hören lesen,
wo ick Beneko van Auwerke bekenne unde tuge vor allesweme in crafft desses breves, dat ick
mit vrien willen, vorberaden mode, mit consente myner echten hussvrouwen hebbe vorkofft unde
SOö. ') Rückschrift; Van Heipen unde Sippen bewarunghe unde derselvigen eheluden begiftinge der guderen.
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