1493. 421
Munster tegenn juw, juwe lande unnde lüde annemen unnde vyandtlykenn dhoen wille edder
nicht etc. myt mererenn, heb ick tho gueder mate vorstandenn; juw derhalven vorwitlickende, so
ray unnde den mynen tho velen tyden mannichfoldich overfall, bedranck unnde gewalt myt wre-
vell, wedder reden unnde recht szunder jenygerleye vorwarckinge van juw unnde den juwen iss
bejegendt unnde thogelecht, vormarcke noch nicht utli dusszenn gedanen juwen scrifftenn ray
jenich wandeil unnde lyck möge wedderfaren unnde bedyen, wairmede ick denne de langen tyt
beth heretho hebbe geleden, unnde woll furder weerde vorduldende, beth szo lange de altnechtige
Godt thovorenn sick willt vorweerdigen myt thodaet myner heren unnde frunde enszodans tho
wandelende. Screven ame dage Anne, matris Blarie, anno etc. XCIIII0.
Edo Wymekenn, tho Jhever etc.
hovetlingk.
Das Siegel ist verloren.
1404.
5. August 1494.
Der Amtmann von Kloppenburg Herbert van Dhoringlo, sendet an Ritter Hero Omken zu
Dornum, Wittmund und Stedesdorf, Abschrift des Uebereinkommens, toelches der Bischof von Münster,
Heinrich von Schwartzenberg, am Sonnabend nach Petri ad vincula1) mit Hero Omken und Edo,
dessen Schwager, getroffen hat, dahin lautend, dass bei einer neuen Fehde zwischen ihnen und den
Grafen von Ostfriesland der Bischof einen Haupttnann und 600 Fussknechte, nebst 200 Pferden
stellen wolle, deren Besoldung der Bischof, deren Verpflegung aber die Häuptlinge übernehmen sollten.
Etwaige Beute solle in 2 Theile gehen und dem Bischof der eine The'd zukommen.
Screven des dingstdages na Petri ad vincula XCIIII0.
Abschrift Saec. XVI. im Grossherzogl. Archive zu Oldenburg.
1J04. ') 2. August.
Munster tegenn juw, juwe lande unnde lüde annemen unnde vyandtlykenn dhoen wille edder
nicht etc. myt mererenn, heb ick tho gueder mate vorstandenn; juw derhalven vorwitlickende, so
ray unnde den mynen tho velen tyden mannichfoldich overfall, bedranck unnde gewalt myt wre-
vell, wedder reden unnde recht szunder jenygerleye vorwarckinge van juw unnde den juwen iss
bejegendt unnde thogelecht, vormarcke noch nicht utli dusszenn gedanen juwen scrifftenn ray
jenich wandeil unnde lyck möge wedderfaren unnde bedyen, wairmede ick denne de langen tyt
beth heretho hebbe geleden, unnde woll furder weerde vorduldende, beth szo lange de altnechtige
Godt thovorenn sick willt vorweerdigen myt thodaet myner heren unnde frunde enszodans tho
wandelende. Screven ame dage Anne, matris Blarie, anno etc. XCIIII0.
Edo Wymekenn, tho Jhever etc.
hovetlingk.
Das Siegel ist verloren.
1404.
5. August 1494.
Der Amtmann von Kloppenburg Herbert van Dhoringlo, sendet an Ritter Hero Omken zu
Dornum, Wittmund und Stedesdorf, Abschrift des Uebereinkommens, toelches der Bischof von Münster,
Heinrich von Schwartzenberg, am Sonnabend nach Petri ad vincula1) mit Hero Omken und Edo,
dessen Schwager, getroffen hat, dahin lautend, dass bei einer neuen Fehde zwischen ihnen und den
Grafen von Ostfriesland der Bischof einen Haupttnann und 600 Fussknechte, nebst 200 Pferden
stellen wolle, deren Besoldung der Bischof, deren Verpflegung aber die Häuptlinge übernehmen sollten.
Etwaige Beute solle in 2 Theile gehen und dem Bischof der eine The'd zukommen.
Screven des dingstdages na Petri ad vincula XCIIII0.
Abschrift Saec. XVI. im Grossherzogl. Archive zu Oldenburg.
1J04. ') 2. August.



