Fliegende Blätter — 144.1916 (Nr. 3675-3701)

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-2- Beweis.

Bercinsvvrsihen
der: „Wie Ihnen schon
bekannt sein ivird, meine
Herren, ist unser Mitglied
Meier gestern abend lei-
der viel zn früh von sei-
nem langjährigen Leiden
erlöst worden."

Entgegen ko m m c n d.

Kunde: . Tie Dame

gefüllt mir soweit ganz
gut: nur schade, daß sie
so ungebildet ist, man
kann über nichts mit ihr
reden!" — Heiratsver-
mittler: „Nehmen Sie
sc . . . ich liefere Ihnen
gratis 'n Konversations-
lexikon dazu!"

IIII li C b » ch I.

Landsleute.

„Werd' ich nicht kennen, den Mackensen", sagte der
Itzig Fensterladen, „wo mer so sind gelvissermassen
Landslent! Er is «'Deutscher und war in Galizien und
ich bin e' Galizier und war in Deutschland!"

Die Schmarotzer.

Daß wirklich Tücht'ge meist be-
scheiden.

Pflegt die Erfahrung uns zu
lehre»:

ITIeift suchen die sich vorzudrängen,
Die in den Hintergrund gehören!

D. «. W.

Richter: „War der Angeklagte, als er die Laternen einwarf, betrunken?" —
Wächter >: „Rein: denn ich Hab' ihn längere Zeit beobachtet, er hatte unter sieben
Würfen fünf Treffer!

Zeuge (Nacht-

Di c I u l> i I ü ii m i< in n ii ö.

„.Hirni, wo ist denn die Maus, die sich
diese Nacht in der Falle gefangen hat'?"
„Ach, die habe ich wieder laufen lasse», gnü'
Frau . . . weil's gerade die fünfundzwanzigstc
war!"

OSv 3 ölillltünhtf »Ulf. /2JD

F c ttachdc »l.

Zigarren Händler: „. . Meine Tochter wollen Si:
also heiraten bitte, stecken Sie sich eine Zigarre an --
die jüngste natürlich, die Klara?" Bewerber: „Nein,
Ihre Olga, die älteste!" - Zigarrenhändler (er
freut): „So so, dann nehmen Sie diese Zigarre hier,
'das ist eine bessere Sorte!"

Aun sagt, ihr schmucken Knaben,
4-'. Ihr wackeim Heitersleut':
Kahl Ihr mein Schstzleln Waben,
Oes sich mein kfer; erfreut?

„Dein Schatz blieb Itber'm Weine,
Blieb drauß' im fremden Land,
Liegt multerfeeien alleine,

Dohl klafterlief im Sand!"

Der weint an feinem Ifligel?
„Der rauhe Dinterwlnd,
von deffen Dolkenflitgel
Aschgrau der Hebel rinnt!"

Der fingt an feinem Srabe
vie Toleniilanei?

„Vas Käujlein und der Habe
Dil heiferem lflagefchrei!"

Werk/Gegenstand/Objekt

Titel

Titel/Objekt
"Beweis"
Weitere Titel/Paralleltitel
Fliegende Blätter
Quelle des Titels
Sachbegriff/Objekttyp
Grafik

Inschrift/Wasserzeichen

Aufbewahrung/Standort

Aufbewahrungsort/Standort (GND)
Universitätsbibliothek Heidelberg
Inv. Nr./Signatur
G 5442-2 Folio RES

Objektbeschreibung

Objektbeschreibung
Verschlagwortung

Maß-/Formatangaben

Auflage/Druckzustand

Werktitel/Werkverzeichnis

Herstellung/Entstehung

Künstler/Urheber/Hersteller (GND)
Stubenrauch, Hans
Entstehungsdatum
um 1916
Entstehungsdatum (normiert)
1911 - 1921
Entstehungsort (GND)
München

Auftrag

Publikation

Fund/Ausgrabung

Provenienz

Restaurierung

Sammlung Eingang

Ausstellung

Bearbeitung/Umgestaltung

Thema/Bildinhalt

Thema/Bildinhalt (GND)
Karikatur
Weltkrieg <1914-1918>
Satirische Zeitschrift

Literaturangabe

Rechte am Objekt

Aufnahmen/Reproduktionen

Künstler/Urheber (GND)
Universitätsbibliothek Heidelberg
Creditline
Fliegende Blätter, 144.1916, Nr. 3684, S. 122 Universitätsbibliothek Heidelberg
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