lrauskpnlver und Cognac.
(Schluß.)
sah sie durch den Nebel ihrer Thränen das schnee-
^eif'x . ' "e ourn! oen JlW(l lyrer Lyra»
gefij,e ^^ichentuch der geliebten Freundin flattern aus dem weit-
tlc(cn Wagganfcnster des dahineilenden Zuges und
dH
schon
(Sjj ) ,ie ßch verlassener, als befände sie sich auf einem fernen
der X C-. drückt allen cultivirten Völkern und nicht im Herzen
"sldenz, wo Vater und Mutter weilten.
5$0. H geworden, die liebliche Cousine, in den langen
vls n!" Zusammenseins, das fühlte Thilde erst jetzt so recht,
' lja sic verlassen.
Heu ltmr utm ^em ubgegangenen Zug nichts mehr zu
»ich schmaler weißer Streifen Rauch am Firmament,
schx.; "och stand es da, das arme Mädchen, und stierte ver-
Blickes in die Ferne.
ihr u^)a plötzlich erklang eine weiche und sonore Stimme neben
A , . sprach i „Wozu denn trauern um Unverlorene, mein
f!11^ ®i6t es denn kein Wiedersehen?"
tj, das höher pulsirende Leben in ihr sagte, wem diese
1110 ungehflrt^
tttft
Es
'car eine nur zu bekannte. Das administrative Ca-
chenez ff . . ».— —.i. —
^chel„(,, , ne^C" un^ scheute ihr tief in das durch Thränen
'e geleiten^"
er sie frug: „Darf ich Sie jetzt nach
als sie halb bejahend, halb verneinend an seiner
He« ^ Dmnibus zuschritt, der sie der entfernten heimath-
bajj ^.? orstadt zuführen sollte, erzählte ihr der junge Mann,
eii,n. c*-’ett seinem Chef das Geleite gegeben habe, der nach
zu ' ""hrn Provinzstadt gereist sei, um von dort seine Braut
setz^ c"'. »Welch' herrliche Rückfahrt der Mann vor sich hat,"
"^seufzend hinzu, „ist er nicht beneidenswerth?"
"jedenfalls," flüsterte Thilde, die nicht im Entferntesten
0" Gisa dachte, „wenn er sie liebt."
„Ob er sie liebt!" cntgegnete lebhaft der Administrator.
„Sie ist aber auch ein wundervolles Mädchen!"
„So!" meinte etwas schmerzlich Thilde. „Sie kennen sie?"
„Ich habe sie einmal gesehen, um sie nie wieder vergessen
zu können," antwortete er ihr.
Thilde trat bei diesen seinen Worten an den bereitstehcn-
den Omnibus. Neuerdings hatten sich jetzt ihre Augen mit
Thränen gefüllt, dicßmal aber war die jetzt schon ferne Gisa un-
schuldig an denselben, als sie sich wendend mit bebender Stimme
sprach: „Adieu, Herr Graf!"
„Ich denke nicht daran, Abschied von Ihnen zu nehmen.
h-r, efteHiingen werden in allen Buch- und Kunst-
handlungen, sowie von allen Postä
-ssssflsexpeditionen angenommen.
^ "vd lun gen, sowie von allen Postämtern und Ä ,W , preis für den Band von 26 Numm. 3 fl. 54 kr.
Erscheinen wöchentl. ein Mal. Snbscriptions- j yj
od. 2 Rthlr. 5 Sgr. Einzelne Nummern 9 kr. od. 2y„ Sgr.
(Schluß.)
sah sie durch den Nebel ihrer Thränen das schnee-
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tlc(cn Wagganfcnster des dahineilenden Zuges und
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der X C-. drückt allen cultivirten Völkern und nicht im Herzen
"sldenz, wo Vater und Mutter weilten.
5$0. H geworden, die liebliche Cousine, in den langen
vls n!" Zusammenseins, das fühlte Thilde erst jetzt so recht,
' lja sic verlassen.
Heu ltmr utm ^em ubgegangenen Zug nichts mehr zu
»ich schmaler weißer Streifen Rauch am Firmament,
schx.; "och stand es da, das arme Mädchen, und stierte ver-
Blickes in die Ferne.
ihr u^)a plötzlich erklang eine weiche und sonore Stimme neben
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f!11^ ®i6t es denn kein Wiedersehen?"
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1110 ungehflrt^
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chenez ff . . ».— —.i. —
^chel„(,, , ne^C" un^ scheute ihr tief in das durch Thränen
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er sie frug: „Darf ich Sie jetzt nach
als sie halb bejahend, halb verneinend an seiner
He« ^ Dmnibus zuschritt, der sie der entfernten heimath-
bajj ^.? orstadt zuführen sollte, erzählte ihr der junge Mann,
eii,n. c*-’ett seinem Chef das Geleite gegeben habe, der nach
zu ' ""hrn Provinzstadt gereist sei, um von dort seine Braut
setz^ c"'. »Welch' herrliche Rückfahrt der Mann vor sich hat,"
"^seufzend hinzu, „ist er nicht beneidenswerth?"
"jedenfalls," flüsterte Thilde, die nicht im Entferntesten
0" Gisa dachte, „wenn er sie liebt."
„Ob er sie liebt!" cntgegnete lebhaft der Administrator.
„Sie ist aber auch ein wundervolles Mädchen!"
„So!" meinte etwas schmerzlich Thilde. „Sie kennen sie?"
„Ich habe sie einmal gesehen, um sie nie wieder vergessen
zu können," antwortete er ihr.
Thilde trat bei diesen seinen Worten an den bereitstehcn-
den Omnibus. Neuerdings hatten sich jetzt ihre Augen mit
Thränen gefüllt, dicßmal aber war die jetzt schon ferne Gisa un-
schuldig an denselben, als sie sich wendend mit bebender Stimme
sprach: „Adieu, Herr Graf!"
„Ich denke nicht daran, Abschied von Ihnen zu nehmen.
h-r, efteHiingen werden in allen Buch- und Kunst-
handlungen, sowie von allen Postä
-ssssflsexpeditionen angenommen.
^ "vd lun gen, sowie von allen Postämtern und Ä ,W , preis für den Band von 26 Numm. 3 fl. 54 kr.
Erscheinen wöchentl. ein Mal. Snbscriptions- j yj
od. 2 Rthlr. 5 Sgr. Einzelne Nummern 9 kr. od. 2y„ Sgr.
Werk/Gegenstand/Objekt
Pool: UB Fliegende Blätter
Titel
Titel/Objekt
"Brausepulver und Cognac"
Weitere Titel/Paralleltitel
Serientitel
Fliegende Blätter
Sachbegriff/Objekttyp
Inschrift/Wasserzeichen
Aufbewahrung/Standort
Aufbewahrungsort/Standort (GND)
Inv. Nr./Signatur
G 5442-2 Folio RES
Objektbeschreibung
Maß-/Formatangaben
Auflage/Druckzustand
Werktitel/Werkverzeichnis
Herstellung/Entstehung
Entstehungsort (GND)
Auftrag
Publikation
Fund/Ausgrabung
Provenienz
Restaurierung
Sammlung Eingang
Ausstellung
Bearbeitung/Umgestaltung
Thema/Bildinhalt
Thema/Bildinhalt (GND)
Literaturangabe
Rechte am Objekt
Aufnahmen/Reproduktionen
Künstler/Urheber (GND)
Reproduktionstyp
Digitales Bild
Rechtsstatus
In Copyright (InC) / Urheberrechtsschutz
Creditline
Fliegende Blätter, 56.1872, Nr. 1395, S. 113
Beziehungen
Erschließung
Lizenz
CC0 1.0 Public Domain Dedication
Rechteinhaber
Universitätsbibliothek Heidelberg



