Allmers - Die gärtnerische Betreuung eines Künstlergartens 77
Hermann Allmers
- Die gärtnerische Betreuung eines Künstlergartens
Philipp Uphoff
Hermann Allmers (1821-1902), geb. als Sohn eines
wohlhabenden Marschenbauern in Rechtenfleth bei
Sandstedt widmete sich neben der Führung seines land-
wirtschaftlichen Betriebes und einer Ziegelei vorrangig
dem künstlerischen Leben. Während seiner Reisen
durch Deutschland und Italien übergab er die Land-
wirtschaft an einen Verwalter, ab 1890 für immer. Er
schuf Gedichte, schrieb Prosa und trat als Förderer von
Kunstschaffenden auf.
Schon früh, nach seinen Reisen durch Deutschland,
begann Hermann Allmers 1845 die - wie er meinte -
“kleinliche Gartenanlage” seines Vaters umzugestalten.
1848/49 ergänzte er diesen Garten durch Mitbringsel
von seinen Italienreisen. Der Garten, geschickt aufge-
teilt in mehrere thematische Räume, war erfüllt von
hoher gärtnerischer und gestalterischer Intensität, ein
Künstlergarten im wahren Sinne. Gestalterisch wurde
dieser durch den oktogonalen Anbau am Wohngiebel
des alten Bauernhauses ergänzt, der sich nahtlos in die
Gesamtgestaltung einfügte sowie einer schon damals
Eibenallee 2001.
Hauptgarten um 1900.
Abb.: Archiv des Landkreises Cuxhaven.
Hermann Allmers
- Die gärtnerische Betreuung eines Künstlergartens
Philipp Uphoff
Hermann Allmers (1821-1902), geb. als Sohn eines
wohlhabenden Marschenbauern in Rechtenfleth bei
Sandstedt widmete sich neben der Führung seines land-
wirtschaftlichen Betriebes und einer Ziegelei vorrangig
dem künstlerischen Leben. Während seiner Reisen
durch Deutschland und Italien übergab er die Land-
wirtschaft an einen Verwalter, ab 1890 für immer. Er
schuf Gedichte, schrieb Prosa und trat als Förderer von
Kunstschaffenden auf.
Schon früh, nach seinen Reisen durch Deutschland,
begann Hermann Allmers 1845 die - wie er meinte -
“kleinliche Gartenanlage” seines Vaters umzugestalten.
1848/49 ergänzte er diesen Garten durch Mitbringsel
von seinen Italienreisen. Der Garten, geschickt aufge-
teilt in mehrere thematische Räume, war erfüllt von
hoher gärtnerischer und gestalterischer Intensität, ein
Künstlergarten im wahren Sinne. Gestalterisch wurde
dieser durch den oktogonalen Anbau am Wohngiebel
des alten Bauernhauses ergänzt, der sich nahtlos in die
Gesamtgestaltung einfügte sowie einer schon damals
Eibenallee 2001.
Hauptgarten um 1900.
Abb.: Archiv des Landkreises Cuxhaven.



