Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs für Heidelberg und Umgebung [Editor]
Heidelberger Fremdenblatt: Stadt-Anzeiger ; amtliche Fremdenliste — 1914

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Cafe Häherlein «■ Stadtgarten-Restaurant

I. Ranges

In den Anlagen vis-ä-vis d. Bunsen-Denkm.

6 Billards (1 Matsch-Billard)

DAMEN-SALON

Grösste Ausw. in- u. ausländ. Zeitungen, Adressbücher etc.

INHABER

Wilh. Schneider

/. Ranges

Diners in und ausser Abonnement

Abendplatten
Tägl. ABENDKONZERTE

sowie jeden Sonn- und Feiertag: FRÜH-KONZERTE

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Roffer, Holz-Koffer

Stets Neuheiten in modernen Damentaschen.
Koffer- und Lederwarenhaus

Telephon 903 TBLffi - i'B'y Hauptstraße 72

Eig. Reparaturwerkst. JL ICO» & lOill Extra-Anfertigung

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HEIDELBERG

Bienenstr. 5 am Neckar

Pension Minerva

schönes Haus, behagliche Zimmer, vorzügl. Verpflegung.

.Pension von Mark 4-50 an.

Hotel und Restaurant

Zum RITTER BERGEL^

■UIIIIHIIll«llllllill«!llll!!ll!l!l!!l!!l!!llll!ll!!!lllllllM

Sehenswürdigkeit I. Ranges. Pracht. Profanbau aus dem
Jahre 1592. Perle deutscher Renaissance. Reich aus-
gemalte Diele aus der Zeit der Erbauung. Renoviert
1904/08. Neueingerichtete Fremdenzimmer. Großartige
Restaurations-Räumlichkeiten. Weinzimmer. Schöner
Garten. Münchner Bier, direkt vom Faß.

Pilsner u. Heidelberger Bier.

R|[|l!l!lll]|||l!lllllllll!lilll!llll]l!ll!IIIIII!ll!l!lllllll!l!!l!!llllil!ll!llllIlliMllll!UllllHI!M

Nahe der Heiliggeistkirche, dem Schloß und der Bergbahn. Halte-
.stelle der elektrischen Bahn. Omnibus zu allen Zügen.

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Pläck 1

Hotel - Restaurant

Tel. 2927

„NASSAUER HOF“

Zimmer von 1.50 Mk. an. Vorzügliche Küche.

Inh. Heinrich RebstocK.

SchlofvReslauration

Grobe Lokalitäten / Jeden Nachmittag
von 4 Uhr ab Konzert des städt.
Orchesters / Scheffelzimmer
Bekannt vorzügl. Küche
Diners und Soupers
: Reine Weine:

* X.AVER LOYSON

9lf)futjr. „Öd) babe ©ie um eine Uroterrebimg gebeten,"
begann 2ftr. $unt, „um mit $f)nen über Störe S£od)tex jn
fprecüert. ©ie toetben gemerft haben, bafe sttüfcben tm§ ettoaS
ift . . ." „S)a§. nicht," antwortete SJlr. ©olöroj, „aber eß toirb
gattä fidjer ba(b ber gaH 'fein." „9BirfIicf>?" Sa — ber Sltiart-
tifdje Cgean, über ben ich meine Tochter fdjicfen toerbe, bainit
fie bie ®ummbeiten bergifet . . ."

Stiftsmühle

Beliebtester Ausflug ins Neckartal.

Große schattige Garten-Anlagen mit gedeckten Terrassen und anschließendem Spiel-
und Tierpark. Elektrische Straßenbahnhaltestelle Teufelskanzel. Bekannt vorzüglicher
Kaffee, Kuchen, Torten usw. Dieners und Soupers. Forellen. Hübsche Fremden-
zimmer. Pension. Elektrisches Licht. Bäder. .-. Telefon 102.'

Besitzer: Gesctiw. Reinhardt.

SSW

Konzerte

des

ftadt. Orchesters

iimnmmm

Freitag» den 1. Mai, nachm. 4 Uhr

in der

ScKloss-Restauration

Leitung: Herr städt. Musikdirektor P. Radig.

VORTRAGS-ORDNUNG.

I. Teil:

1. Krönungsmarsch a.d. Op. „Die Folkunger“ Kretschmar

2. Ouvertüre z. Op. Giralda.Adam

3. Frühlingsständchen.Lacombe

4. a. Serenade melancolique . . . . f
b. Die Glocken von Prag (neu) . , J

5. Fantasie a. d. Op. „Das Glöckchen des

Eremiten“.Maillard

II. Teil:

6. Ouvertüre z. Op. „Oberon“ ....

7. Adagio a. d. Sonate pathetique . . .

8. In der Nacht! a. Kinokönigin . . .

9. Potpourri a. Offenbachs Werken (neu)

10. Anna, was ist denn mit Dir? Walzer

„Der liebe Augustin“.Fall

Eintritt für Nichtabonnenten 50 Pfg.

Fucik

C.M. v. Weber
Beethoven
Gilbert
Fetras

a.

Samstag, den 2. Mai 1<I>14, nachmittags 4 Uhr

in der Schloss-Restauration.

ü

Ernst Bucher’s

Spezial-Institut für OptiK

Leopoldstraße 9 (Anlagen)
vis-ä-vis des Hötel Viktoria

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Augenklinik. :: Vertrieb der bedeutensten Firmen.

fbJufif, auch tu toortlofen £önen, bat din ©rbabene§, ba9
feine anbere ßunft beut, als ob fie, eine ©bradje ber ©enten, nur
unmittelbar an unfer Snnerfteg, als einen SRitgeift ber @d)öp-
fung brächte, Berber.

K. u. K. u. Großh.

Hoflieferant/

Tel.

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L. MAYER.

Heidelberg // Anlage 16

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‘Gägl., abends 6 ‘Ufjr, großer Spargelmarkt

Führer und Auskunft vom Verkehrsverein.



Hofphoiograph R. HERBST


11

J. Langbeins Nadif.



HEIDELBERG, Tel. 225 Haupistr. 113 a

||>

©tn Srrhtm. ©elegentlicf) einer STuffiihrung in ber 33afe-
reutbcr SeftifnelbaHe bat fid) einmal folgenbeti ©)>afe pgdra*
gen. Han§ Stichter, ber fPfeifierbirigent, gebt auf einen Herrn
ju, ber auf bem $Iafee ftebjt, toa bie ©ignalbläfer ben Slnfang ber
Sffte angeben unb tagte ju tl)m: ,,©ie, e§ ift Seit, laffen’ä ©ig»
nal blafen." $er Sfngerebete ertoiberte: „2)aS fann ich nicfeL icf)
bin nämlid) ber ©rofeberaog bon Sßeimar, aber idj freue mich,
©ie fennen ju lernen."

Spt^e! glora Stltenberg ergafelte mir neulidh, fie biirfte
au§ ©efunbbeitSrüdfichten feine Söälte mehr mitmachen. — ©o?,
®er Slrgt hat ihr toofd bat biefe ©i fe e n berboten?

ftreui SUan fefete ihm nun 'bie tpariblung in
alten ©inBelheiten au§etnanber, iBebimgitug
toar, bah aud) Start SPJai’er eine Heine SRoIIe
übernehmen müfete, für bie fie übdgen§ gleich’
falls honoriert mürbe. Unb gtoar müfete fie
fid) feffeln unb einfperrm laffen. S3ielig er-
härte ihr auf ihr (sträuben, bah fie anfeheinenb
feine ißorftellung hätte, melden gemaftigen
©influfe gute Sifm§ auf bie SHIgemeinbilbung
hätten unb biefer Stirn mürbe alle§ bisher ®a-
gemefene in ben ©äjatten fteHem. S3telig, ber
neue ßtno-@tar, mürbe e§ binnen frtrsem in
aHen Seitungen ber 23Bdht, auf alten ^tnoblafa-
ten ftehen. Unb ba§ fdmere ©elb, ba§ man ber-
bienen mürbe! Sflfo gab grau SRaier nad, tiefe
fid) gebulbig binben unb in ber ffiicbe 0ur fpä-
ieren iBermenbung einfd'Kefeen.

„Suerft müfete bie ©artenfeene gefilmt mer-
ben," fagte iöraun, „erften§, meil1 bie Beleuch-
tung fefet am beften märe, gmeiten§, meil bann
bie meiteren ©äenen bem nodh nicht geübten
SBielig natürlider erfdeinen mürben unb er
bann fein gaugeä nod nid't entmidelteS grofeeS
latent entfalten fönne.

®er anbere £>err fdlebbte nun au§ bem;
Stuto einen fdmaraen iöled’abbarat herein, ber
auSfäh, mie eine iütiniaturruftfdiff-'SaHe mit
ISretümg unb mit biefem haften bflanate er fid
in angemeffener Entfernung auf. ®ann begann
er furia§ gu breihen, mährenb fid1 bie erften ©ge-
nen prograrnrnäfeig abmidelten. iöie'Iig ber-
folgte ben ©inbredjer, ber bon bem Slegiffeur
felbft bargeftellt mürbe, geriet in ba§ ©ifen u.
mürbe mie eine SSeronefer ©alami mit ©triefen
ummidett, fo bafe er fd>rie: „9fa hören ©ie mal,
ba§ ift au feft, id fann müh ja gar nidt füh-
ren." — „©ollen ©ie and nidt," brüllte ber
©inbredet unb mürgte ihm einen Knebel in
ben SWunb. ©ann badten fie ihn unb fdlebb-
ien ihn in§ $au§, fefeten ihn auf einen ©tuhf

unb bartben ihn mit einer SBafdleine an Sehne
unb Seinen feft.

,,©o," rief ber fftegiffeur unb troefnete fid
ben ©djmeife, ,,©ie haben $dre ©ad« grafeartig
gemacht, mir mürben ©ie gern für nufere Com-
pagnie engagieren, aber mir fürchten, bafe ©ie
ein ameiteS SJta’I biefe 3tolle nidt fo fdjän fpie-
len mürben."

®amit holte er ben ©elbfchranffdtüffel aud
93ie[ig§ Siafde unb führte ben lefeten 5EeiI be§
§itm§ au§. ©r öffnete ben ©elbf'dranf, ent-
nahm biefem baS ba^e ©e'Ib, bann bie SBert*
bapiere, aum ©ehlitfe einige ©dmudfad)eu,
SRinge, bie bie Haushälterin ihrem Herrn aur
Slufbemahrung gegeben hatte.

33ielig fdmunaelte; e§ mar and» au föftlid,
mie ber ©inbreder fe'ine 3toEe fein fpieKe. SDiefe
olhmbtfde ©iderheit, mit ber er gerabe nur
baS rm ©elbfdranf nahm, ma§ irgenbmie SBert
hatte! — ipiöfelich' aber fiel ihm auf, bafe ber an-
anbere bod) gar nidt ben Sfbbarat bretjte, — ja,
— bafe ber Slufnahmefaften fogar branfeen ge-
blieben mar. Un'b bann fielen thm: aud bie ©c-
fidjter ber SSeibeu auf, bie bor Saden gana blau
maren. ©a tagte ihm auf einmal eine furdt-
bare SBahrheiit, bafe hier gar nidt gefilmt
mürbe. Seht madte er amar bie gröfeten Sfn*
ftrengungen, frei au fommen, mufete aber aufe-
heu, mie bie Cinoleute mit feinem Capital ab-
fuhren, nidt ohne aud noch bie 200 fhtarf Ho-
norar mieber au§ feiner ©afde geholt au haben.
9tatürlid befreiten fie and ben Compliaen, ber
ihnen überhaupt erft bie Cimobegeiftetung be§
Hausherrn in ber fftadt mitgeteitt hatte, als
fene ©dmiere geftanben hatten,

Unb ben SIufnahme-STpparat hinterliefeen fie
ihm and). ©S mar eine Caffeeröftmafdine, bie
fie bei einem ©röbler erftanben hatten. 33t,dig
hafet feit jener Sott bie CinoS mit aller Craft
feiner ©eele.

430 m ü. d. M.

Sommerberg

750 m ü. d. M.

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