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Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs für Heidelberg und Umgebung [Editor]
Heidelberger Fremdenblatt: Stadt-Anzeiger ; amtliche Fremdenliste — 1925

DOI issue:
Nr. 7 (Pfingsten 1925)
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https://doi.org/10.11588/diglit.30257#0049
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WMommen Nndlfche Karmvnie New-Aott in Heidelberg!

Aiit froher Begeisterung erfütlte uns die Knnde, daß unsere
Landslente aus New-Uork das gaftliche, saugesfrohe Nlt-Heidel-
berg besuchen wiirden. Jst es doch nach langen Iahren tiesster
Not der erste Besuch eines deutschen Vereins aus Awerika.

Und die Sehnsucht nach der trauten deutschen Heünat,
die durch die gemeinsam empsundene seelische Not der langen
Kriegsjahre sicherlich stark in Jhnen geworden ist, findet nun

zu sein. Und dariiber hinaus gebeir wir der Hoffnung Ausdruck,
daß Sie, die Sie als Piouiere des Deutschtums in fernem Lande
stehen, den Eindruck aus unserem Vaterlande mitnehmen mögen,
daß Deutschland ehrlich bestrebt ist, durch rastlose Arbeit zum
Wiederausstieg zu gelangen, um dereinst wieder zu werden —
e i n f r e i e s V o l k a u f f r e i e r S ch o l l e!
Mit besonderer Spannung sehen wir aber auch dem Konzert

ihre Erfüllung: Alt-Heidelberg, die landschaftlich schonste Stadt
in deutschen Gauen wird Jhnen von neuem ein Erlebnis sein.
Und wenn Sie von dem Altan des Heidelberger Schlosses ins
blühende Pfälzer Land hinausschauen, auf die alte Stadt nnt
ihren Türmen von Heiliggeist und St. Peter, auf deir rauscherr-
den Neckar, überspannt von den gewaltigen Vogen der alten
Brücke und begleitet von den woldbekränzten Höhen des Heiligen-
bergs und dann in der Ferne vor den blauen Vergen der Psalz
Deutschlands Strom — den Rhein erblicken, dann mögen Jhnen
die Herzen ausgehen, ob all/ der Pracht und voll Dank und Glück
werden Sie tiesbewegt empsinden, was es heißt, in der Heimat

am Samstag, den 30. Mai in der Stadthalle entgegen, an das
anschließend die Stadt Heidelberg ihren amerikanischen Galten ein
Bankett geben wird. Die im Heidelberger Sängerverband zu-
sannneugeschlosseuen Gesangvereine nnserer Stadt und dav jtädt.
Drchester werden zcu Verschönerung des Abends beitcagen. Und
Stadt curd Biirgerschaft werden Jhnen durch Zahlreiche Veteili-
gung zuin Ausdruck briugen, wie eng wir uns mit einauder ver-
bunden sühlen. Mögen Jhnen, liebe Güste, die -r age iu Heidelberg
zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden.

Grüß Gott mit hellem Klang

Heil deutschem Wort und Sang!
 
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