Frey, Michael [Editor]
Urkundenbuch des Klosters Otterberg in der Rheinpfalz — Mainz, 1845

Page: 266
DOI Page: Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/frey1845/0272
License: Public Domain Mark Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
266

predicti dedimus roboratam. Anno Domini, m.ccc.v.viii. idus
Septembris.

322. Otto von Bruchsal, herr zu Bolanden, bestätigt den verkauf
einiger lehengüter zu Eppelsheim dem kloster Otterberg. 1305
sept. 8-
Wir iunker Otte von Brüssel vnd ein herre zu Bolanden,
veriehen vns vnd dun allen den kont, die disen brief sehent
oder horent lesen, daz Herburt von Dalsheim, hern Hertwig
Stiches sun, vnser lehen man, bit vnserme guden willen vnd
verhengnisse hat alsoliche morgen, die er von vns zur lehene
hat gehabet, die do ügent in Eppilnsheimer marken, der do
zwobe sint an zale, vnd alsus sint gelegen, von erst an dem
wege von Huckenhoven siben virtteil ackers, vnd dan aber
do virdehalp morge In Heppenheimer marken anderbalb mor-
gen, zu Hauge siben virteil, an derselben stat nun virteil,
vnd dan abir do vonf virteil wingartes. Dyse morgen hat er
bit vnserme willen den hern von Otterburg vor recht eigen
verkauft. Aber dar gein hat er vns vor orsazet vnd of geben
vnd wider zu lehen von vns entphangen siner eigen morgen
achthalpe,' die do sint gelegen zu Dalsheim an dyser steden,
von erst zu Gabelen zwene morgen wingartes, an derselben
stat einen morgen wingartes, vnd aber do einen morgen
ackers, zu Rüde einen morgen ackers, vnd an dem Holzwege
zwene morgen, vnd dan offe Odericbe einen halben morgen,
vnd darzu sinen hof zu Dalsheim. Daz gut hatt wir entphan-
gen bit solichem rechte, alse dazu gehöret, vnd darumme die
ersten morgen, die do zu Eppilnsheim ligent, die voreigenen
wir den hern von Otterburg ewiclichene zu besitzene. Wer
aber, daz wir oder keiner vnser nachkommen, daz nummer
geschehen muze, an den morgen zu Eppilnsheim sie hinder-
ten oder anesprechen, so sollent sich die von Otterburg for-
nahen an deme hove vnd an den morgen zu Dalsheim, die
vns dar gein sint vf gegeben, ewiclichen für recht eigen zu
besitzene ane alle Widerrede vnser vnde vnserre nachkumme-
linge, oder auch des selben Herburdes vnde siner erben. Dise
bede ban wir vnd dise wandelunge lazen zu gen dorch Her-
burdes bede willen vnd siner fronde. Daz ez auch stede vnd
ewec blibe, darumme so ban wir vnser ingesigel gehenket an
loading ...