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Gilhofer & Ranschburg <Wien> [Editor]
Dukaten und Gulden Kaiser Franz Joseph I., 1848 - 1916, Münzen und Medaillen von Olmütz 1600 - 1900, Münzen und Medaillen Maria Theresias und Josephs II., 1740 - 1790, etc.: Versteigerung: Dienstag, den 20., und Mittwoch, den 21. April 1937 — Wien, 1937

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.9056#0002
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VERSTEIGERUNGS-BEDINGUNGEN

Die Versteigerung erfolgt gegen sofortige Barzahlung in österreichischen
Schillingen.

Die Ersteher haben auf den Zuschlagpreis ein Aufgeld von 20 Prozent zu
entrichten. Das Eigentum geht erst mit der Zahlung des Kaufpreises, die Gefahr
bereits mit dem Zuschlag an den Käufer über.

Sämtliche Ankäufe sind unbedingt und ausnahmslos längstens drei Tage
nach Beendigung der Auktion in bar zu bezahlen. Spätere Zahlungen sind nur
mit ausdrücklichem Einverständnis der Unterzeichneten zulässig und bankmäßig
zu verzinsen.

Die Auktionsleitung ist berechtigt, die Nummern nach ihrem Belieben zu
vereinigen oder zu trennen.

Gebote können bis zum Betrage

abgegeben werden.

Die Ausstellung findet am 16., 17. und am 19. April 1937 von 9 Uhr früh bis
6 Uhr abends statt: die Versteigerung Dienstag und Mittwoch, den 20. und 21. April
1937, nachmittags 3 Uhr in den Geschäftsräumen der Firma Gilhofer & Ranschburg,
Wien I. Bognergasse 2.

Sollte eine Meinungsverschiedenheit über den Zuschlag entstehen und nichl
sofort zwischen den Beteiligten beglichen werden können, so wird die betreffende
Nummer sofort nochmals ausgeboten.

Reklamationen finden nur innerhalb von 8 Tagen nach Empfang der be-
treffenden Stücke Berücksichtigung.

Vereinbarter Erfüllungsort für alle Verpflichtungen der Käufer und aus-
schließlicher Gerichtsstand ist Wien.

Für diese Auktion ist von der Zentralstelle für Denkmalschutz eine generelle
Ausfuhrerlaubnis erteilt worden; doch haben die Ersteher bei einer Ausfuhr ins
Ausland eine Anmeldung bei der Zentralstelle für Denkmalschutz zu erstatten
und bei einem Zuschlagspreis von S 500.— aufwärts 10 Prozent Abgabe zu erlegen.
Für die Ausfuhr von Gold- und Silbermünzen ist die Genehmigung der National-
bank erforderlich. Nach ihren Vorschriften hat die Bezahlung von Goldmünzen
ausschließlich in freier Westwührung oder in freien Schillingen zu erfolgen.

Die Firma übernimmt auf Wunsch die Einholung aller erforderlichen Ge-
nehmigungen.

von ö. S. 100.— mit einer Mindeststeigerung von ö. S. I.—,

bis ö. S. 500.— ,, „ „ „ ö. S. 5.—,

bis ö. S. 1000.— „ „ „ „ ö. S. 20.—,

darüber hinaus „ „ .. „ ö. S. 50.—

GILHOFER & RANSCHBURG

ADOLPH HESS Akt.-Ges.

WIEN I. Bognergasse 2

Telegramme: Gilburg Wien — Telephon: U 23-1-74
Postscheckkonto Wien 36622
Österr. Creditanstalt-Wiener Bankverein, Wien
Schweizerischer Bankverein, Zürich

LUZERN, Weggisgasse 14
Fernsprecher: 24392
Postscheckkonto: VII. 4S41 Luzern
Bankkonto: Schweizerische Kreditanstalt,

Luzern

Stempelglanz
Vorzüglich

Stgl.

Die Erhaltung ist angegeben mit:

Sehr schön
Schön

Sehr gut erhalten = S. g. e.
Gut erhalten = G. e.
 
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