PAUL GRAUPE / ANTIQUARIAT / BERLIN
Schätzung
Urkunden.
sehr schöne, farbige Bordüren umrahmen die ersten 2 Seiten, im weitercn
Text zahlr. Initialen ir. Qold auf Farben. Auf den letzten 2 Seiten spätere
hs. Nachträge. Der untere Rand auf allen Bll. ist ebenfalls von späterc.
Hand mit Schnörkeln versehen. Zwischen den ersten 2 Seiten rotseidencs
Schutzblatt. Das interessante Stück ist gut erhalten.
92. - Amandus v. Buseck. Stammbaum des Vincentius von Bu-
seck genannt Brand. 23. Febr. 1731. Pergamenthandschrift mit
8 farb. Wappen u. Siegel. 50,
D'ie 8 Wappen befinden sich in 2 Reihen am Kopfe der Urkunde, die starke
Altersspuren aufweist.
03. — Ferdinand, Erzherzog von Oesterreich.
Wappenurkunde für Hanns Cosman Paul Michael Rasugler, ausge-
stellt am 15. Mai 1500. Pergamenthandschrift m. Siegel. Quer-
Fol. 80,-
In der Mitte befindet sich das Wappen in Miniaturmalerei in Qold und Farbeu.
04. - Stammbaum der Familien Bußmann von Namedey — von
undt zum Broich. 1640. Pergamenthandschrift mit 27 farb. Wappen. 40,
An den Rändern eingerissen.' Die Wappen u. das Blätterwerk des Stamrn-
bauines in bunten Farben.
05. Weber, C. J. Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lache i-
den Philosophen. Von dem Verfasser der „Briefe einejs i t
Deutschland reisenden Deutschen“. M. Portr. 8. Original-
Stereotyp-A. 12 Bde. in 6 Bdn. Stuttg. 1868. Or.-Lwdbde. 35,—
06. Wieland, C. M. Clelia und Sinibald. Eine Legende a. dem 12. Jahr-
hundert. Carlsruhe 1784. Reizendes Hfrzbd. d. Z. m. reicher
Rückenvergold. u. bunten Rückenschildchen. 10.
07. — Die S'atyren des Horaz, aus dem Lateinischen übers. v. C. M.
W i e 1 a n d. 2 Bde. Wien 1794. Hiibsche Hfrzbde. d. Z. m.
Rückenvergold. 15,
0 o e d e k e IV, 207, 110.
MINIATUR E N * SAM MLUNG
DES PROF. ANSGAR SCHOPPMEYER
08. Die Buchmalerei des Mittelalters. 330 handgemalte, in Material,
Technik und Farbe sowie hinsichtlich des jetzigen Zustandes ge-
treue Nachbildungen von Manuskriptblättern. 150 000,
Das Miniaturwerk des Professor Schoppmeyer gibt eine Zusammenstellung von
Proben der wichtigsten und schönsten Erzeugnisse der Buchmalerei des Mitte !-
alters von ihren ersten Anfängen aus der Zeit des alten Rom bis zu ihrem
Verfall und Ende im 17. Jahrhundert. Jede Zeit, iede Schule. jede Rich-
tung der zivilisierten Völker Europas ist vertreten durch Beispiele, und der
ganz besondere Wert des Werkes besteht neben den Schönheiten der einzelnen
Malereien in der Uebersicht iiber al’.es, was im Mittelalter in dieser Kunst
geleistet wurde und was heute in den Bibliotheken und Sammlungen der
Staaten, Fürsten. Städte und Klöster Europas zerstreut vorhanden und meist
schwer zugänglich oder ganz verborgen ist.
In mehr als dreißigjähriger Arbeit hat Professor Schoppmeyer auf vielen großen
Reisen die verschiedenen Techniken aller Völker und Zeiten an den Originalen
studiert und dann zur Anwendung gebracht. Außerordentliche Schwierigkeiten
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Schätzung
Urkunden.
sehr schöne, farbige Bordüren umrahmen die ersten 2 Seiten, im weitercn
Text zahlr. Initialen ir. Qold auf Farben. Auf den letzten 2 Seiten spätere
hs. Nachträge. Der untere Rand auf allen Bll. ist ebenfalls von späterc.
Hand mit Schnörkeln versehen. Zwischen den ersten 2 Seiten rotseidencs
Schutzblatt. Das interessante Stück ist gut erhalten.
92. - Amandus v. Buseck. Stammbaum des Vincentius von Bu-
seck genannt Brand. 23. Febr. 1731. Pergamenthandschrift mit
8 farb. Wappen u. Siegel. 50,
D'ie 8 Wappen befinden sich in 2 Reihen am Kopfe der Urkunde, die starke
Altersspuren aufweist.
03. — Ferdinand, Erzherzog von Oesterreich.
Wappenurkunde für Hanns Cosman Paul Michael Rasugler, ausge-
stellt am 15. Mai 1500. Pergamenthandschrift m. Siegel. Quer-
Fol. 80,-
In der Mitte befindet sich das Wappen in Miniaturmalerei in Qold und Farbeu.
04. - Stammbaum der Familien Bußmann von Namedey — von
undt zum Broich. 1640. Pergamenthandschrift mit 27 farb. Wappen. 40,
An den Rändern eingerissen.' Die Wappen u. das Blätterwerk des Stamrn-
bauines in bunten Farben.
05. Weber, C. J. Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lache i-
den Philosophen. Von dem Verfasser der „Briefe einejs i t
Deutschland reisenden Deutschen“. M. Portr. 8. Original-
Stereotyp-A. 12 Bde. in 6 Bdn. Stuttg. 1868. Or.-Lwdbde. 35,—
06. Wieland, C. M. Clelia und Sinibald. Eine Legende a. dem 12. Jahr-
hundert. Carlsruhe 1784. Reizendes Hfrzbd. d. Z. m. reicher
Rückenvergold. u. bunten Rückenschildchen. 10.
07. — Die S'atyren des Horaz, aus dem Lateinischen übers. v. C. M.
W i e 1 a n d. 2 Bde. Wien 1794. Hiibsche Hfrzbde. d. Z. m.
Rückenvergold. 15,
0 o e d e k e IV, 207, 110.
MINIATUR E N * SAM MLUNG
DES PROF. ANSGAR SCHOPPMEYER
08. Die Buchmalerei des Mittelalters. 330 handgemalte, in Material,
Technik und Farbe sowie hinsichtlich des jetzigen Zustandes ge-
treue Nachbildungen von Manuskriptblättern. 150 000,
Das Miniaturwerk des Professor Schoppmeyer gibt eine Zusammenstellung von
Proben der wichtigsten und schönsten Erzeugnisse der Buchmalerei des Mitte !-
alters von ihren ersten Anfängen aus der Zeit des alten Rom bis zu ihrem
Verfall und Ende im 17. Jahrhundert. Jede Zeit, iede Schule. jede Rich-
tung der zivilisierten Völker Europas ist vertreten durch Beispiele, und der
ganz besondere Wert des Werkes besteht neben den Schönheiten der einzelnen
Malereien in der Uebersicht iiber al’.es, was im Mittelalter in dieser Kunst
geleistet wurde und was heute in den Bibliotheken und Sammlungen der
Staaten, Fürsten. Städte und Klöster Europas zerstreut vorhanden und meist
schwer zugänglich oder ganz verborgen ist.
In mehr als dreißigjähriger Arbeit hat Professor Schoppmeyer auf vielen großen
Reisen die verschiedenen Techniken aller Völker und Zeiten an den Originalen
studiert und dann zur Anwendung gebracht. Außerordentliche Schwierigkeiten
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