PAUL GRAUPE / BERLIN W 9 / BELLEVUESTRASSE 3
GOETHE-AUTOGRAPHEN
land nie hat verwöhnen wollen.“ Dankt im weiteren für ein Gemälde, das Noehden
Karl August geschickt hatte und schickt ihm durch den Lehrer Schulz seine
,,Radierten Blätter“.
Zu dem Brief liegt das Konzept Noehdens vom 9. Juli 1821 an Goethe bei, in dem er
diesem eine genaue Beschreibung des für Karl August geschickten Bildes gibt und
ihm auch die Probeexemplare seiner Übersetzung von Goethes Leonardoaufsatz
mitschickt. — In einem zweiten Konzept an die Erbgroßherzogin Maria Pawlowna,
bittet er diese, doch ihr die erwähnte Übersetzung widmen zu dürfen.
112 Krause (Gottlieb Friedrich) seit 1. Dez. 1824 Goethe’s Bedienter u.
Schreiber (1805—1860). 6% Seite 4°.
Eigenhändiger Bericht über eine Reise Goethes und seiner beiden Enkel nach Ilmenau»
welche Krause begleitete. Beschrieben sind von ihm nur die ersten zwei Tage, also
der 26. und 27. August 1831, während Goethe in seinem Tagebuch berichtet, daß
die Reise vom 26. bis 31. August 1831 dauerte.
113 Goethe, J. W. v. Billet mit eigenh. Unterschrift: „Goethe“ (Weimar).
Montag den 24. Januar 1825. 1 Seite. K1.-40.
Einladung für Frau von Ahlefeld geb. v. Salbach. Schriftstellerin (1781—1849) „Zur
Beschauung der neuesten Bilderhefte Großherzogi. Bibliothek“.
114 Mitteilung der Großherzogi. Oberaufsicht über alle unmittelbaren
Anstalten für Wissenschaft und Kunst an Demoiselle Louise Seidler:
Die Translocation der Kupferstiche und Handzeichnungen von Groß-
herzogl. Bibliothek in das Museum im großen Jägerhause betr. mit
der eigenh. vollen Unterschrift Goethe’s. Weimar den 16. Juny 1825.
1 Seite. Fol.
115 Brief mit eigenh. Kompl. und voller Unterschrift. Weimar den 9. Aug.
1830. 1 Seite. 4°.
An Carl Emil Frhr. Spiegel von und zu Pickelsheim. Mit dem Wunsch „aus Groß“
herzogl. Hofkellerey sechs Flaschen Try Madeira“ zu erhalten.
116 Eigenhändige, später durchstrichene Überschrift „Geschichte — Alter
und fremde Sprachen“. Kl.-4°.
117 Drei eigenhändige Zeilen: „Vater der befiehlt es soll in seinem Hause
nicht geträumt werden“. Ohne Datierung und Unterschrift, auf einem
kleinen schmalen Papierstreifen.
Eines der reizenden Zeugnisse von Goethes eingehender Beschäftigung mit seinem
Sohn.
Siehe die Abbildung auf Tafel 27
V. GOETHE’S SCHRIFTEN UND WERKE
MIT BEITRÄGEN VON IHM
*118 Göthens Schriften. 4 Bde. Carlsruhe, Schmieder, 1778—1780. Braune
marmor. Kalbldrbde. d. Z., Rücken rote (erneuert) u. grüne Schilder
u. reiche Vergold., etwas beschabt.
Goed. IV 3, 2. Erste Ausgabe des Schmieder sehen Nachdrucks, der vor der ersten recht-
mäßigen Ausgabe (1787—80) erschien und von Goethe bei deren Redaktion zu Rate
gezogen wurde. Breitrandiges, frisches, gleichmäßig in der Zeit gebundenes Ex.
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GOETHE-AUTOGRAPHEN
land nie hat verwöhnen wollen.“ Dankt im weiteren für ein Gemälde, das Noehden
Karl August geschickt hatte und schickt ihm durch den Lehrer Schulz seine
,,Radierten Blätter“.
Zu dem Brief liegt das Konzept Noehdens vom 9. Juli 1821 an Goethe bei, in dem er
diesem eine genaue Beschreibung des für Karl August geschickten Bildes gibt und
ihm auch die Probeexemplare seiner Übersetzung von Goethes Leonardoaufsatz
mitschickt. — In einem zweiten Konzept an die Erbgroßherzogin Maria Pawlowna,
bittet er diese, doch ihr die erwähnte Übersetzung widmen zu dürfen.
112 Krause (Gottlieb Friedrich) seit 1. Dez. 1824 Goethe’s Bedienter u.
Schreiber (1805—1860). 6% Seite 4°.
Eigenhändiger Bericht über eine Reise Goethes und seiner beiden Enkel nach Ilmenau»
welche Krause begleitete. Beschrieben sind von ihm nur die ersten zwei Tage, also
der 26. und 27. August 1831, während Goethe in seinem Tagebuch berichtet, daß
die Reise vom 26. bis 31. August 1831 dauerte.
113 Goethe, J. W. v. Billet mit eigenh. Unterschrift: „Goethe“ (Weimar).
Montag den 24. Januar 1825. 1 Seite. K1.-40.
Einladung für Frau von Ahlefeld geb. v. Salbach. Schriftstellerin (1781—1849) „Zur
Beschauung der neuesten Bilderhefte Großherzogi. Bibliothek“.
114 Mitteilung der Großherzogi. Oberaufsicht über alle unmittelbaren
Anstalten für Wissenschaft und Kunst an Demoiselle Louise Seidler:
Die Translocation der Kupferstiche und Handzeichnungen von Groß-
herzogl. Bibliothek in das Museum im großen Jägerhause betr. mit
der eigenh. vollen Unterschrift Goethe’s. Weimar den 16. Juny 1825.
1 Seite. Fol.
115 Brief mit eigenh. Kompl. und voller Unterschrift. Weimar den 9. Aug.
1830. 1 Seite. 4°.
An Carl Emil Frhr. Spiegel von und zu Pickelsheim. Mit dem Wunsch „aus Groß“
herzogl. Hofkellerey sechs Flaschen Try Madeira“ zu erhalten.
116 Eigenhändige, später durchstrichene Überschrift „Geschichte — Alter
und fremde Sprachen“. Kl.-4°.
117 Drei eigenhändige Zeilen: „Vater der befiehlt es soll in seinem Hause
nicht geträumt werden“. Ohne Datierung und Unterschrift, auf einem
kleinen schmalen Papierstreifen.
Eines der reizenden Zeugnisse von Goethes eingehender Beschäftigung mit seinem
Sohn.
Siehe die Abbildung auf Tafel 27
V. GOETHE’S SCHRIFTEN UND WERKE
MIT BEITRÄGEN VON IHM
*118 Göthens Schriften. 4 Bde. Carlsruhe, Schmieder, 1778—1780. Braune
marmor. Kalbldrbde. d. Z., Rücken rote (erneuert) u. grüne Schilder
u. reiche Vergold., etwas beschabt.
Goed. IV 3, 2. Erste Ausgabe des Schmieder sehen Nachdrucks, der vor der ersten recht-
mäßigen Ausgabe (1787—80) erschien und von Goethe bei deren Redaktion zu Rate
gezogen wurde. Breitrandiges, frisches, gleichmäßig in der Zeit gebundenes Ex.
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