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Paul Graupe <Berlin> [Editor]; Paul Graupe (Firma) [Editor]; Kunsthandlung Doktor Otto Burchard (Berlin) [Contr.]
Auktion / Paul Graupe, Antiquariat (Nr. 106): Die Sammlung Leon Nathansohn - Dresden, mit Beiträgen aus anderem Besitz: Goethe und sein Kreis ; Goethes äussere Erscheinung, Büsten, Gemälde, Stiche, Medaillen ; Gothes Schriften, Goethe-Stätten, Alt-Weimar ; die Künstler des Goethe-Kreises, Gemälde Aquarelle, Handzeichnungen von Carus, C. D. Friedrich, Graff, Hackert, Kneip, Kraus, Schütz, Tischbein u.v.a. ; Auktion ... am 19. und 20. April 1933 — Berlin, 1933

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https://doi.org/10.11588/diglit.6165#0159
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AUKTION 106 AM 1 9. U N D 2 0. APRIL 19 3 3

GOETHES FAMILIE
207 GOETHE, OTTILIE VON. 3 eigh. Briefe m. U. Berlin—Venezia—■
Dresden, 1854—56. 9 % Seiten. Groß-4“.
Alle drei Briefe sind an Alexander von Humboldt gerichtet und handeln u. a. von ihren
Söhnen Walther und Wolfgang, von ihrem Plane, das Haus und die Sammlungen
(in Weimar) zu verkaufen, von Privilegienangelegenheiten, Honorarfragen, etc.
.Da ich nun weiß, daß Euer Excellenz u. Minister von Manteuffel, u, Sr. Majestät
der König, Wohlwollen für uns, Schutz und Forderung uns gewährt, so bin ich so
dankbar als hatten wir 20 Jahre Privilegium erreicht; — aber da wir nur 5 Jahre
durch das neue Gesetz genießen, so sind die Folgen anders. Bei 20 Jahren hätte
uns die Cottaische Buchhandlung hundert Tausend Thaler gegeben, meine Söhne
hätten eine unabhängige Sorgen freie Stellung gehabt, und mir wäre dadurch die
Hoffnung gegeben worden, Ew. Excellenz vielleicht einmal die Verlobung meiner
Söhne und eine Schilderung meiner liebenswürdigen Schwiegertöchter zu machen .. .
Zwar läßt die Kreuzzeitung mich auf meinen Gütern leben, aber außer der Creuz-
zeitung hat mich Niemand damit dotiert; ich darf also noch nicht die Hände in den
Schooß legen. Ew. Excellenz haben uns das Beste gewährt, was wir uns wünschen
konnten, unermüdliches Interesse an unsere Verhältnissen und thätiges Wirken
dafür sie zu verbessern, und Wolf das Glück Ihnen nahstehen zu dürfen, was Walther
und mir leider nicht zu theil werden konnte, wenn wir auch glauben . .." etc. etc.
Auf die Rückseite des ersten Briefes registrierte Humboldt: „Ottilie von Göthe“, unter
den aus „Venesia“ datierten hinter „Ottilie von Goethe“ Unterschrift — ebenfalls
eigenhändig: „Mutter von Wolf dem Leg. Seer, in Rom (Dichter) und Walther dem
Componlsten.“

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1 von J. Ziegler gestochen.
Farbige Aquatintastiche.

mit den breiten braunen Um-
In versteigert werden. — Samt-

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der Mündung des Mayns.
Schlössern Bauzberg und

Grajenstein bey Kaub,
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Schlösser Liebenstein und

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