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Akademische Mitteilungen für die Studierenden der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg: Winter-Halbjahr 1897/98 — Heidelberg, 1897-1898

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Heidelbeeger Akademische Mitteilungen

1897/98

Nr. 5

anstaltet zu haben. Es sollen nur Werke
von däniscben Komponisten aufgeführt
werden, um dem grossen Publikum Ge-
legenheit zu geben, mit denselben bekannt
zu werden. Der Eintrittspreis beträgt
25 Oere (28 Pf.). Die Direktion des König-
lichen Theaters hat ihren Sängern erlaubt,
bei diesen Konzerten mitzuwirken. Jedes
Konzert wird mit einem Yortrage über
den Komponisten, dessen Werke aufge-
führt werden, eingeleitet. Den Arbeitern
bereiten diese Konzerte grosses Yergnügen,
und man hört von allen Seiten anerken-
nende Aeusserungen für diese Bestre-
bungen, den Arbeitern veredelnde Ge-
nüsse zu verschaffen.

Oeffentliche Lesehalle. Die öffent-
liche Lesehalle der Deutschen Gesellschaft
für ethische Kultur, Neue Schönhauser-
strasse 18 in Berlin, hattein den Sommer-
monaten Juli und August 1897 einen
äusserst regen Besuch aufzuweisen. Die
Zahl der Besucher belief sich im August
auf 3954, im Juli auf 4241. Diese Zahlen
weisen eine Zunahme im Besuch gegen
das Jabr 1896 auf, die für den Juli ganz
besonders erheblich ist. Im Jahre 1896
wurde die Lesehalle nämlich benutzt im
August von 3750, im Juli von 3496 Per-
sonen.

Oeffentl. Bibliotheken in Preussen.

Ueber das Anwachsen der öffentlichen
Bibliotheken in Preussen veröffentlicht
Bibliotheks-Direktor Dr. 0. Hartwig-Halle
im „Zentralblatt für Bibliothekswesen“
(Leipzig, Otto Harrassowitz) die folgen-
den Daten. Im Etatsjahre 1895/96, dem
letzten, für das vollständige Angaben vor-
lagen, wurden von allen Universitätsbib-
liotheken zusammen rund 22 500 Bände
gekauft, ferner liefen noch 8000 Bände
als Pflichtexemplare, etwa 8500 als Ge-
schenke und im Austausch zusammen
43 817 Schriften (vorwiegend Dissertatio-
nen und Schulprogramme) ein. Endlich
stammten 1779 Bände teils von akade-
mischen Lesevereinen, teils gingen sie
gegen Hingabe von Dubletten ein. Die
Königliche Bibliothek zu Berlin hinge-
gen erwarb durch Kauf 12321 Bände —
sie kann seit 1889 jährlich 150 000 Mk. zu
Anschaffungen verwenden —, als Pflicht-
exemplare 7231, Geschenke 2949 und
durch den Tauschverein 2745 Bände. Der
Gesamtzuwachs aller dieser Bibliotheken
belief sich mithin auf 110039 Bände,
jedes Programm und dergleichen als Band
gezählt. (Nur die Universitätsbiblio-
theken von Halle und Kiel vereinigen
solche gleichförmigen Gelegenheitsschrif-
ten zu Sammelbänden und bringen dann
nur diese in Ansatz.) Im Anschluss
hieran betont Dr. Hartwig die Dringlich-
keit von Erweiterungsbauten jeder Art
für fast alle staatlichen Bibliotheken und
die Notwendigkeit, auch die Eonds der
preussischen Hochschulbibliotheken zu
vermehren, damit das Beamtenpersonal
auf eine ausreichende Zahl gebracht wer-
den könne.

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dem der Engere Senat der Universität die Ab-
haltung von

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genehmigt hat, Herr Hauptlehrer Zaclnnann,
Plöck 71, bereit ist, diesen Unterricht zu er-
teilen. Diejenigen Herren Studierenden, welche
daran teilnehmen wollen, werden gebeten, An-
meldungen an genannten Herrn gelangen iassen
zu wollen. Der Beginn des Kursus wird durch
Anschlag hekannt gemacht werden; das Honorar
ist auf 5 Mk. festgesetzt.

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