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Akademische Mitteilungen für die Studierenden der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg: Winter-Halbjahr 1897/98 — Heidelberg, 1897-1898

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1897/98

Heidelbekger Akädemische Mitteilungen

Nr. 7

tion des ersten Unterrichts sind indessen
in den einzelnen Staaten und Städten
Deutschlands noch wesentlich verschie-
den; auch gehen die Ansichten über die
Beriicksichtigung des Handfertigkeitsun-
terrichtes im ersten Schuljahr noch weit
auseinander, ein Beweis, dass weder ein-
heitliche Grundsätze, noch eine einheit-
liche Gestaltung des Unterrichts Platz
gegriffen haben. Das Kuratorium der
Diesterweg-Stiftung hält daher die ohige
Frage für wichtig genug, um sie als
Preisaufgabe zu stellen, und fordert hier-
mit zur Bewerbung auf. Die Arbeiten
dürfen den Umfang von 3 bis 4 Druck-
bogen nicht überschreiten und sind bis
zum 1. April 1898 an den Vorsitzenden
der Diesterweg-Stiftung, Schulinspektor
Dr. Zwick, Berlin NW., Alt-Moabit 122,
einzureichen. Sie müssen mit einer Auf-
schrift versehen sein, die auch ein versie-
gelter Umschlag trägt, in welchem Name
und Wohnort des Verfassers sich befinden.
Für die beste Arbeit wird ein Preis von
200 Mk. ausgesetzt. Die mit dem Preise
gekrönte Arbeit hleibt Eigentum des Ver-
fassers; doch sind für die Mitglieder der
Stiftung Exemplare zu 3/3 des Laden-
preises an die Stiftung zu liefern. Es
sind fünf Preisrichter in Aussicht ge-
nommen, welche demnächst gewählt und
deren Namen bekannt gemacht werden.

Böclvlin - Ausstellung in Berlin.

Ueber die in Berlin geplante Böcklin-
Ausstellung erfährt die Nat.-Ztg. von
zuständiger Seite, dass die in letzter Zeit
verbreiteten Nachrichten über die von
der Ivgl. Akademie der Künste geplante
Ausstellung auf unzuverlässigen Erkundi-
gungen beruhen. Um einen schon lange
erwogenen Gedanken auszuführen, beab-
sichtigte die Akademie, ihre im laufen-
den Jahre 70 Jahre alt gewordenen Mit-
glieder, die Herren Oswald Achenbach,
Arnold Böcklin, Emil Hünten und Fritz
Werner, sowie den Professor Eduard Pape,
der das 80. Lebensjahr erreicht hat, durch
eine Ausstellung ihrer Hauptwerke zu
ehren. Dieser Plan stiess auf Hinder-
nisse, und statt seiner handelt es sich
jetzt nur noch um eine Ausstellung von
Werken A.rnold Böcklins. Sie wird in
den Käumen der Akademie der Künste
und zwar vermutlich vom 1. Dezember
bis zum 15. Januar stattfinden. Da es
gelungen ist, gegen 100 Gemälde, Skizzen
und Zeiclmungen des Meisters zu ver-
einigen und einige hundert, zum Teil
wenig bekannte ßeproduktionen seiner
Werke hinzuzufügen, so verspricht die
Ausstellung einen vollständigen Ueber-
blick über die Entwickelung und das
Schaffen Böcklins zu geben und ein wür-
diges Gegenstück zu der Baseler Aus-
stellung zu werden.

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Preisen. 67(0-6)

Dieser Nummer der „ Akademi-
schen Mitteilungen“ liegt eine Ankün-
digung des Herrn A. Baumann, Hötel
untl Restaurant zum Adler, bei, die
wir der Beachtung unserer Leser em-
pfehlen.

Verein für

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Heidelberg.

Nachdem der Prorektor der hiesigen Uni-
vevsität die Abhaltung von

Unterrichtskursen

in derVereinfaehten Beutschen Stenographie
(Einigungssystem Stolze-Schrey) genehmigt hat,
werden wir in allernächster Zeit einen Kurs
eröffnen.

Diejenigen Herren Studierenden, welche an
diesem 7 Lehrstunden umfassenden Kurs teil-
zunehmen gedenken, werden gebeten, gefl. An-
meldungen an den Leiter desselben, Herrn Lehr-
amtspraktikanten W. Heisendörfer, Untere
Neckarstr. 17 oder an den Unterzeichneten ge-
langen lassen zu wollen.

Das Honorar beträgt 5 Mk. einschliesslicli
Lehrmittet.

Der I. Vorstand:

70(2-2) Dr. jur. F. Affolter, Privatdozent.

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