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Akademische Mitteilungen für die Studierenden der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg: Winter-Halbjahr 1897/98

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1897/98

Heidelbekgek Aicademische Mitteilungek

Nr. 8

Yigned’Octon hat, wie die „Post“ bericlitet,
den Entschluss gefasst, den Ministern des
Handels und des Unterrichts einen Yor-
schlag auf Organisierung einer besonderen
Sektion der französischen Universitäten bei
der Weltausstellung im Jahre 1900 zu
unterbreiten. Dem Projekte zufolge sollen
alle durch das Gesetz von 1896 ins Leben
gerufenen Universitäten aufgefordert wer-
den, einzeln oder zusammen ihre ver-
schiedenen Arbeiten, Verbesserungen und
Entdeckungen auszustellen; eine solche
Ausstellung böte den Universitäten die
beste Gelegenheit, ihre Lebenskraft zu
beweisen, und würde gleichzeitig eine
Aufmunterung für sie sein. Diese Sektion
soll auch den fremden Universitäten ge-
öft'net werden, und man wiirde sich so-
mit ein genaues Bild von dem gegenwär-
tigem Stande des wissenschaftlichen und
litterarischen Unterriclits in der ganzen
Welt machen können. Der Antragsteller
liess sich einem Berichterstatter gegen-
über hinsichtlich seines Projektes folgen-
dermassen aus: ,Das bewunderungswür-
dige Ergebnis, das die Universitätsaus-
stellung Montpelliers allein lieferte, hat
mich zu dem Vorschlage veranlasst, den
ich der Begierung zu unterbreiten denke.
Denn es ist über jeden Zweifel erhaben,
dass man, wenn an alle Universitäten
ein Aufruf erlassen wird, eine hochinter-
essante und überaus lehrreiche Ausstell-
ung zustande bringen wird. In der Litte-
raturabteilung wird jede Universität bei-
spielsweise die Originalarbeiten, die nach
den Dokumenten der betreffenden Gegen-
den selbst aufgestellt sind, ausstellen.
In der wissenschaftlichen Abteilung aber
wird man besonders dem Publikum greif-
bare Ergebnisse der Universitätsarbeiten
vor Augen führen können. AUe Arbeiten
der physiologischen, pathologischen, bak-
teriologischen u. s. w. Laboratorien wer-
den da vorgeführt werden.“

Unterstützuug wissenschaftlicher
Arheiten. Der Kaiser hat Herrn Pro-
fessor Dr. Adolf Erman, dem Direktor
der egyptischen Abteilung der Königl.
Museen zu Berlin, einen sehr namhaften
Beitrag zur Herausgabe eines egyptischen
Wörterbuches bewilligt. ProfessorErman,
der Mitglied der Akademie der Wissen-
schaften ist, wird^-das Wörterbuch im
Auftrage der Akademie zusammenstellen.
Für die Vollendung des Werkes ist ein
Zeitraum von 10 bis 11 Jaliren in Aus-
sicht genommen.

Einen neuen Sprengstoft' soll ein
deutscher Chemiker und Universitätspro-
fessor gefunden haben. .Der neue Körper
soll eine ausserordentliche Sprengkraft
besitzen, welche diejenigen alier bisher
bekannten Sprengstoft'e weit übertrift't.

Ein Juhiläum. Der menschenfreund-
liche Herzog Dr. Karl Theodor in Bayern
hat am l.Dezember in seiner Augenklinik
die 8000ste Staaroperation vorgenommen.

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