Heidelberger Jahrbücher der Literatur — 35,2.1842

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Wuttke: Besit%ergreifung Schlesiens. 1. TheiL
(Beschluss,)
Ref., auf dies neue Buch über schlesische Specialgeschichte
gestützt, gesteht ein, dass er noch wenige Männer mit einem so
ausgemachten Talent und einem so sichern Tact die historische
Laufbahn hat betreten sehen, als den Herrn Wuttke; er nährt
daher von ihm die grösste Hoffnung und wünscht dem Vaterlande
Glück zu einem Lehrer der Geschichte, der von seinem eigentli-
chen und wahren Beruf einen so wichtigen Begriff hat, und von
leerem und eitelm Streben nach Effekt so weit entfernt ist, wie
Herr Wuttke.
Dieses Urtheil darf Bef. mit Zuversicht fällen, ohne sich an-
zumassen, über die schlesische Farticulargeschichte competent
richten zu können. Er spricht seine Meinung aus, nur in Bezie-
hung auf Ton, Tact, Styl, Richtung, nicht auf die einzelnen in
diesem Buche behandelten Materien, und beschränkt sich deshalb
auch, was ausserdem der ihm vergönnte Baum in diesen Blättern
und Mangel an Muse ihm zur Pflicht machen, auf eine blosse
Anzeige, ohne in die Materie einzugebcn.
Sehr hat Bef. bedauert, seinen gelehrten Freund Stenzei in
der Vorrede nicht unter den vielen schlesischen Begünstigern die-
ses Werks genannt zu finden. I«t dies ein Vergessen oder ein
Versehen des Herrn Wuttke, so wird er es gewiss bald wieder
gut machen, ist es ein Missverständnis, so wird er, als'der Jün-
gere, gewiss gern die ersten Schritte thun, um es auszugleichen.
Ref. kennt seinen durchaus wmckern und gelehrten Freund Sten-
zei zu gut, als dass er dem jungen Gelehrten nicht gern entge-
gen kommen sollte. Ref. kennt die persönlichen Verhältnisse der
beiden Herrn gar nicht, er wünschte nur um der Wissenschaft
willen, dass sie ihre Bemühungen um die schlesische Geschichte
vereinigten, da sich der Herr Geheime Archivrath Stenzei soviel
Verdienste um dieselbe erworben hat, und das Archiv unter seiner
WW. J&brg, 4* Doppelheft.
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