Heidelberger Jahrbücher der Literatur — 38,2.1845

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Remling: Die Maxburg.

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I. Die Maxburg bei Hambach, von Franz Xaver Rem-
ling, Pfarrer und Districtsschulinspector zu Hambach. (Mit
einem Titelkupfer, U eher sichtsplane und Grundrisse der Burg.)
Mannheim, Friedrich Götz. Schwan und Götz'sche Hofbuchhandlung.
1844. VIII. und 212 S.
II. Geschichte des Z ab er g au"1 s und des jetzigen Oberamts
Brackenheim von Karl Klunzin g er [Stadtpfarrer in Güg-
lingen und], Mitgliede des Würtemberg. Vereins für Vaterlands-
kunde. I. Abtheilung. Mit Abbildungen. Stuttgart. Ferd.
Fried. AutenrietKsehe Buchhandlung. 1841. II. und 147 Seiten.
— II. Abtheilung. Mit einem Titelkupfer. Stuttgart. F. F.
AutenrietK sehe Buchhandlung. 1842. 224 Seiten. — III. Ab-
theilung. Mit einem Titelkupfer. Stuttgart. Chr. Belser'sehe
Buchhandlung. 1843. 252 S. — IV. Abtheilung. Mit einem
Titelkupfer. Stuttgart. Chr. Belser'sche Buchhatidfueg. 1844.
IV. und 230 S.
Vorstehende beide historische Monographien einer einzelnen Burg
und eines ganzen Gaues sind als wahrhaft wissenschaftliche, auf gründ-
liches Quellenstudium basirte und in edler Form gegebene Werke sehr
preis- und empfehlungswürdig. Herr Remling hat die reichste Fund-
grube der altern Geschichte der ehemaligen bischöflichen Speyer’schen
Besitzungen, Burgen, Klöster, Dörfer, Flecken und Städte, und der ade-
ligen Geschlechter, Grafen und Fürsten, welche dieselben früher bewohn-
ten oder beherrschten, das Grossherzogi. Badische General-
Landesarchiv in Karlsruhe, wohl benützt. Die Haupt - Codices
und Folianten, die Seite VII. mit Namen genannt werden, waren nämlich
in das Bruchsaler Archiv der Fürstbischöfe und des Domcapitels von
Speyer gekommen und von da sind sie nach Karlsruhe gewandert. Auch
in dem Archive der Pfalz zu Speyer fand Herr Remling über die
letzten Burgmänner auf Kestenberg manches Brauchbare, und er unter-
liess nicht, die 49 wichtigsten Urkunden, welche seinem Werkchen zur
Grundlage dienen und bisher unbekannt waren, demselben beizugeben.
Er fügt demselben sogar auch verschiedene Gedichte ein, welche bei so
mancher Gelegenheit auf jene Burg gemacht wurden. Diese sind jedoch
zum Theile unbedeutend, und Ref. gehört zu denen (S. VIII.), die dem
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