Heidelberger Zeitung — 1864 (Juli bis Dezember)

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Gefchäfts Empfehlung.

Einem vereMichen hiestgen und auswärtigcn Publikum mache die ergebenste Anzeige, daß
ich mich als MeidermaÄyer

dahier etablirt habc'und bitte, mit der Zusichcrung reellcr und pünktlichcr Bedicnung, um ge-

Itörsaiu, Kleidermacher, Semmelsgasse Nr. 8.

ueigtcn Zuspruch.

Spanischt Gesundhettssohlkn

direkt vvn Palafrugell bezogen, welche LN Güte alle andern übertresfen, empfiehlt die

Hutsabrik vvn ^j Lmil WÜkst.

Die Spätjahr- und Winter- Bcstellungen für die

Bloch sche Hoffchöufärberei in Darmftadt,

welche sich die neucsten und bewährtesten Vervvllkommnungen in Seide- und Wollsärberei bei
stets reellen Preisen zu eigen gemacht hat, bitte ich möglichst bald ertheilen zu wollen, damit
sie rechtzeitig nach den Wünschen der Besteller ausgeführt werden können.

Mcine preiswürdigcn Trfchrvevue vvn 12 I<> 2« und 24 Kreuzcr
per Flafche, sowie meine bekannten feineren Weine empsehle.


Carl Will.

Schivarzk Vrleans, Lüstres A Shybets

besonders schön bei j2j

Vu^. üä. Larseli.

Das Fest-Eomite vcr hter am 6., 7. u. 8. d. M.

nieure hat dem Gemeinderatd die Summe von
175 fl. für daS hiefige Waisenhaus übersendet.
Jndcm wir vies zur öffentlichen Kenntniß bringen,

Namen der Waisenhausanstalt unsern innigcn
Dank aus.

Heidelberg, den 10. September 1864.

Der Gemeinderath.

S u l z er.

Sievert.

Unter der Prefie befindet sich und erscheint demnächst

Der badische Lürger

ais Schüslc und Geschworencr, als
Bezirksrath und Mittglicd dcr
A r e i s v c r s a m m l u n g.

Ein Leitsadcn

zur Kenntniß und Anwendung der neuen Gesetze über

Gerichtsverfaffung und administrativen Or-
ganisation.

Zum bürgerlichen Gebrauche

Vbergerichts-Advokal in Freiburg.

Die „Freiburger Zeitung" sagt darüber: „Je näher
der 1. Ät., der Einiührungslermin der nenen Gerichts-
und Verwaltungs-Organisa'lron, rückt, nm so lauter hört
man von manchen Seiten die Befürchtung, es merde
für daö bürgerliche Element der Bevölkerung, daS an
den einzelnen Schritten der Gesetzgebung unmöglich den-
setbcn Antheil nehmen konnte, wie die Herren Jnrrsten,
kaum aussührbar sein, gleich in der erslen Zeit lich zu
orientnen, ür der neuen Staalsmajchiuerie dre Stellung

uuterscheiden und sich namenttich in der Bestimmung
der Jnstitule zurecht zu finden, bei denen dem Bürger
die unmittelbare Mitwirkung übertragen ist.

Um so willkommener wird die Nachricht sein, daß
noch vor dem 1. Okt. von bcwährter Feder ein Weg-
weiser für die bürgertiche Bevöllcrung erscheinen wird,
ats ui.entbehrlicher Beglciter des badischen Bürgers in
einem neuen Thätigkeitskrclse.

Herr Röc, der erst in den jüngsten Tagen in den
„Annalen der badifchen Gerichte" unserem Juristenstand
seine Erfahrungen auS den von ihm im Laufe des
Sommers bejuckten hannöver'schen Gerichtssäten in dan-
kenswerlbefier Weife mitgekheilt hat, wird nach den über
jein Malruscript erhaltenen Notizen in fünf Tiieln und
sieben Beilagen die genannren Elnrlchtungen und ihren
BestimmungSkreiS in allgemein faßlicher Weise darstellen
und der Schneidcr'sche Verlaa wird das Seinige thun,
imr das Werk in praktischer Ausstaltung und zu einem
die Anschaffvng auch dem weniger Bemittelten e'rmög-
lichenden Preise längstens ür der tetzten Woche deS Dep-
tcmber dem badischcn Publikum anzubieten. Wir beei-
len uns auf dieses Werk Zeden, der stch sür das öffent-
liche Leben interessirt, aufmerksam zu machen."
Mannheim, Anfang September 1864.

Zwei Zöglinge des hikfigen Lyceums können bei
einer Familie, unter billigen Bedingüngen in
Kost und Wohnung, überhaupt in elterliche
Pflege aufgeuommen werdeu. Zu rrfragen ber
Herrn Lyceumsdiener Wehrle._ s3)

Ueues Prämien-Änlehen.

Gewiiinziehniig nm 1. Oktober 18K4.

Gewinne dcS Anlehens fr. 100,000, 80,000,
70,000, 60,000, 50,000, 45,000, 40,000,
10,000 rc. rc.

Das Handlungshans Lti»tvi» MnK in
Frankfurt a. M. erläßt gegen Einsendung
des Betrags oder Postnachnahme 1 Loos zn
fl. l., 6 Loose zu fl. 5. —

Im prinz Mar.

Pariser Kunst Theater.

Große Vorstellung.

Kasse Oeffnung halb 7 Uhr. Anfang Vr8 Uhr.
Erster Platz 24 kr. Zmritcr Platz l2 kr. (Kinder
zahlen die Hälfte.) Gallcrie 9 kr.
Täglich neueS Programm.

BilletS sind zu haben in der Kunst- und Musi-
kalienhandlung von L. Meder, jowie in der Erped.
bes Heidelb. Anz. (Krämergaffe Nr. 1) und im
Prinz Mar.

Morgen Sonntag, den 11. d., finden zwer
Vvrstellunqen statt.

Anfang der Ertra-Vorstellung halb 5 Uhr.
Montag unwiderruflich lctzte Dorftellung.
Um gef. zahlreichen Besuch bittet

Driefch, Mechaniker.

Auf dem

Stellen-Bureau

LeiiMgLsse Ili. il

werden Anmeldmigcn von stellesuchenden Com

mis, KeUner, Lehrliii;,e, H iusknechte,
K.rmmerjungfern, Ladenmädche», Kö-
chinnen u. dgi. fortwährend cntgegen genom-
men und Stellen vermitlelt. j3j

Mnsten Weinessig

empfiehlt

pj K I I

Neue holl. Häringe,

und dilto uiarinirt feinst bei s3j

Gefncht

Ein Diener, der deuisch und ftanzösisch
spricht und gute Zeugnisse aufweisen kann. s3j
NähercS im Bank-Comptoire, Hauplstraße.

Hunß-AusMung

rou Iz. iVl6<l617, «llseam riwmeiHi.IL

geösinet jeden Sonntag von 10 Uhr Morgcns
bis 5 Uhr Abcnds. Mit sreiem Einteiti. —
Außer dieser Zeit, gegen 12 kr. EintrittSgeld.

Unterricht im Zeichnen, Aquarell-
und Oelmalen ertheilt

jij Oa.Ul, Hist.-Mal-r.

Tanz-Ünterricht.

Große Repetirstunde Sonntag Abend
8 Uhr. -

llerrwLIlll I-llckers, Tanzlchrer.

n» ncvknnf^n ^ine Slanduhr,

^»ll vertilllllt.il. n-elch-8 Tage geht,

viertel und ausschlägt auf 2 Glocken. Zu er-
fragen bei der Erped. d. Ztg.

Täglich frische

Wertheimer Bratwürste

empfiehlt

Charcutier.

Z» vermiethen. Ein -injelnes Zimmer
für elne ledige Pcrson. Wo, sagt d. Erpeb. s4j

Fremvenliste

vom 8. biö 10. September 1864.
ki-Lm Varas, Mililär aus England.

Maleocoy, Slud. aus Orford. Proi. Rogus und Gem.
aus Boston. Mdm. Besson aus Belgique. Smith u.
Gcm. aus Cnglaud. Walker, Renl. aus Schottlaud.
Prof. Stengetz au^ Augsburg.^ Steel, Reut. aus Eng-

Hall, Mr. uu^ Mrs. Collüi^ auS Loudou. Deußer^u.

^I«IIL»»«l6r^

und Fam. aus Paris. Philou aus Atheu. Hr. und
Mdm. Granley Burke aus Eugland. Claußen, Kfm.
a. Hrrzfeld. Fähr, Propr. m Berlin. Marsens u. Gem.
ä. Cöln. Pinaud a. Versailles.

»a)err!»vl»vr »«t'. Tourbon uud Frau aus
Jtalien. Bender uud Sohn aus Speier. Lichtenhalm
und Frau aus Berlin. Dr. Sidler, Gutsb. a. West-
phalen. Wollf, Ksm. aus Deidesheim. Fehortte uud
Frau aus Berlin. Dr. Lanz und Frau aus Thun.
Dr.^Neptiu aus Sluttgart^^ RöIhler, Kfin.^ a. ^Boun.

Hmnburg. Kuust und Ulrich, Sludenteu jun a. Mon-
tebaur. Weingärlner, Gastwirth auö Nölsheim.

LtoIöleiLes ILoss. v. Knobelsdorff, Major aus
Berlin. Epstein mil Familie uud Dleuersch., Bauquier

Hoftheater in Mannheim.

S-nalag, den 11. Seplember 18S4.

U»dir»e

Romautische Zauber-Oper in 4 Aufzügen, nach Fou-
que's Erzählung frei bearbettet. Musik vou
Albert Lortzing.

WW» Abends 10 Uhr nach

Heidetberg.

^srquet-SperrsttLkIIIetS für diese Vor-
stellung sind am Billetabgabeschalter II. Classe der
bad. Bahn in Heideblerg im VorauS zu haben.

stleöacllou. Druck und Verlaq von Adolvb Emlner'.ing, Verlags-Buchbandtung und Bnchdruckeret tn Hctdelberg.

Hierzu eine Beilage „Heidelberger Famllienblatter„ Nr. 108.
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