Heidelberger Zeitung — 1865 (Juli bis Dezember)

Page: 542
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Anzeige.

Untcrzrichnktrr hnt dahicr rin öffrntliches

ZW- Commiffions-Bnret«,

errichtkt und beehrt sich hiervon Anzeige zu machen. > - «r>

Jch vermittlc Capital-Aufnahmen und Anlagen. Lietzenschaftskäufe und Verkäufe, Woh-
nungS-Micth- und Vermiethnngen und besorge Schuldbetrcibungen aller Art.

Zngleich errichte ich eur-

Nachfragebureau für Dieustsuchende jeder Branche;

ich halte st-IS Vormerkung offener Stellen, wie ich auch H-rrschaft-n g-cign-t-s Di-nstprrsonal
nachweise.

Durch pnnktliche anfmerksamc Bcdiennng werde !ch m!r Bertrauen zu erwcrben »nd stet«
zu erhaltcn suchen.

Hcidelberg, den 1S. Noocnkber 186S.

sZj» Bureau: Steingaffe Nro. 12.

Gegen jeden veralteten Husten,

gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkcit, Halsbeschwerde», Vcrschlcimung der Lungen, !st
der vo» dem Medicinalrath Hrn. vr. ölnAnns StadtphystkuS in Bcrli»

rpprobirte drrW«

Brust-Syrup,

ein Mittel, welches nsch nie, und zwar in zahlreichen Fällen, ohne das befricdigcndste Resultat
in Anwendung gebracht worden ist. Diescr Syrup wirkt gleich nach dem^ crsten Gebrauch auf-
fallend wohlthätig, zumal bei Krampf- und jdcuchhusteu, befördert den Auswurf des zähen
stockenden Schleimes, mildert sofort den Reiz im Kehlkopfe und beseitigt in kurzer Zeit jeden
noch so heflizen Huslen.

Um auf Nachfälschungen aufmerksam zu machen. erklären wir, daß unser Syrup der nur
allein ächte, wie bisher, nur von dunkelbrauner Farbe ist, unsere Flaschen wciß mit grünen
Etiquetts versehen, und der ungetheilte Beisall, der unserm Syrup von 1856 an gezollt worden
ist, bestimmt unS, ihn keincr Veränderung zu unterwersen.

Jn Hcidelberg ist dieser Bruft-Syrup nur allcin bei Hrn. OI».

die Vs Flasche zu 1 Thlr.. dic ^/^ Fläsche zu. 15 Sgr. zu erhaltcn.

s24^j Wilhclnr Mayer L5 Cie. in Breslau.

Wohnungsveränderung. Empfehlung.

ll.nterzeichnetei wohnt vou hente Jngrimmstraße Nr. 8 im Hause des Hcrrn Küfer Job
nnd empstchlt skine bekannicn Artikcl sür GaSemrichtungen, alS: Wand-Lk Doppelarme,
festc Lampe» Lk Waffcrzüge, Lpra Ss LüstrcS rc. rc.

Ferncr empfehlk ich neich in Bau- und sonstigcn Biecharbeiten nnter Zuftcherunz guter
Arbeit n»d billiger Bedicnung.

Heidelberg, ben 14. November 1868. KrleVrtEH

f2j' Blecharbeiter uiph GaSeinrichtcr.

Filz- und Seidenhüte

für Herren und Damen wcrden tägtich g-wafchen, gefärbt und in di- ncncstcn Fayons nm-
gcäudrrt ii> drr Hntsabrik von ^l«8. HG'SAIIV--. ris-L-vis drm badischen Hof. f32j

Fahrmßversteigerung.

Zn Folge rickterlicher Verfügung werden
Donnerstag, den 23. d. M.,
Nachmittags 2 Uhr,

im Pfandlokale, Plöckstraße Nr. 44, Spiegel,
Kanapces, Lhlffonikr, Commode, BettsteUen,

zahl.nig versteigert.

Heidelberg, dcn 14. Novrmber 1865.
Gcrichtövollzteher:

Frey.

Pfänder Bersteigerung.

Mittwoch, den 22. d. M., Nachmittags 2 Uhr,
wkrden im hiesigen Leidhause die vom October 1864,
Nr. 29663—31680 nicht anSgAlösten over ernener-
ten Pfänder offentlich versteigt.

Dicstlden bestehen in Gold, Silber, Ubren, Bet-
tung, Weißzrug, Kleidungsstücken und verschicdenen
Gegenständen.

Hkidcldcrg. bcn 16. Nov. 1865- (2) -

Leihhaus ZZerwaltung.

Versteigerung von Forlenzapfen zur
Samengewinnung.

Den hemrigen Erwachs an Forlcnzapfen i» der
Harvt nnd im Ketscher-Wäld vcrsteigern wir in
zwei Loosen,

Samftag, den 23. Novcmber, früh 10 Uhr,

Schivetzingen, l8- N^ovbr. 1865.

Großh. Bad. Bezirkssorstei:

A. C r o n.

Feinftes Apselkraut

empftehlt

O»» li ILSßlvr HVHvv.

V gul cmpfohlener angehender Com-

N mis findet zum sosortigen Eintritt

UFU Engagement. — Näheres unter

Chiffre L. Nr. 25 xosts rsstants Schwez-

zing-n. M

(^.ch habe mich seit dem 1. Oktober d. I. als
^Anwalt dahier niedergclassen und wohne
Augustinergasse Nr. 1 im zweiten Stock.
Heidelberg, im November 1865.

G. Kapplcr,

(i)

RechtS-Anwalt.

Äusverkauf

einer Pnrihie ältercr »ii«-lL8iüiii8- und
, HV«8teii, !>»-
i»»<i>l<t«i<><>>>t«il<. schwcirz n. farbig
A>«I'«VI»8 snr Untcrröcke. Frauen-Hnls-
tücüer 8k ChstleS, ktcine und großc Fou-
lards zu ganz nicdcren Preisen bci f4j

Wollene Unterwämmse,

Jäckch-n, Bcinki-ib-r, Strümpfe, Sock-n, Stau-
chcn u. dgl., empfiehtt

Georg Held.

Eine gesunde Schenkamme,

wclche schon einige Monate geschenkt hat, zum
sofortigen Eintritt grsucht. Von Wem, jagt die
Erpedition d. Blattcs.

Eine Lehrerin

mrn tn drr-cntschrn, sranzösischcn nnd italirnifchrn
Sprachc. RahercS bri drr Erp. d. Bl. (1)

Der in drm lrtztcn MusemnSwncert mit so
vielem Beifall aufgcführte 42ste Psalm ist 2-
und 4händig vorräthig in dcr Mniikalien-
hanbtnng von Eugen Pfeiffer.

Hiermit warne lch Jedermann meinem Bruder
etwai zn borgcn, da weder mein Vater noch ich
Zahlung sür ihn leisten.

Heideibcrg, den 20. Rov. 1868.

Dr Z CiiiiellopuloS

Fremdenliste

vom 18. bis 20. Novcmber 1865.

^rinr S»r1. Klicps nnd Gem.. Beamter auS
Groß»Gerau. Mayer aus Frankfurt, Rößler a. Chem-
nitz. Rödcr aus Gladbach, Schäicr aus Elberfeld, Kfl.
Pilsaer, Negt. auS Brüssel. de Berninae mir Gem. u.

Heine anS Leipzig, Katz^ aus Frankfurt, Eltze a. PariS,
Goldschmidk auS Frankfurt, Kfl. Lauffer, Fabrik. auS
Berlin.

hos aus Fiankfnrl, Rihm auS Gladbach, Kanfl. Dr.
Menzel auS München. Weiz, Kim. auS Pest. WugS

Neuyork. Nunder aus Rußland, Dietz auS Würzburg,
Rent. Skark auS Paris. VogelS auS Neuchatel, Negt.
Bayer, Kfm. a. Nürnberg. Brunner.^Rent. a. Peterö-

schmidt und Cournr auS Konstantinopel. Prouiller a.
PariS.

»ütel Vivtai-L». Baron Wolf mit Fam. und

tialiriaiiisvlie»' iiaf. Müllcr auS Wülfrath,
Sist aus Neustadt, Wolter auS Köln, Kfl. Meier und
Frau auS München. Drclliiiger, Kfm. a. Wien.^

a. Zürich, Sulz auS Berlin. Kahn auS KaiserSlautcrn,
Schiff a. Frankfurl, Kfl._

StMtheuter in Heidetberg.

Montag, den 20. November 1865.

Mit aufgebobenem Abonnement.

Zweite und letzte Gaftvorstellung des Fräulein
Netter vom kön. Hoftheater in Stuttgart.

Die Grille.

LändlicheS Charakterbllo in 5 Acten von Charlotte
Birch-Pfetsser.

Kanchon Frl. Netter als letzte Gastrolle.
_Ansang 7 Uhr._

Hoftheater in Mumcheim.

Miltwoch, den 22. November 1865.^

Faust und Murgaretha.

Große romantische Oper in 5 Aufzügen, nach dem
Französischen des Jules Barbier u. Michel Carre.
Musik von Ch. Gounod.

Anfang halb 6 Uhr.

Parquct - Sperrsttze für diese Vorstellung find
am BiUktabgabeschalter ll. Classe bei der Badtschen
Bahn tm Voraüs zu haben.

k>l8enk»I»ni»l»i'tei» AbendS 10 Uhr u. NachtS
12 M,r 45 Minmen von Mannbeim nack. Heidelberg.

Rrdaction, Drnck und Verlag vou Adoiph Emmerling, Derlagsbuchhandlung und Buchdruckerei tn Heidelberg.
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