Heidelberger Zeitung — 1866 (Juli bis Dezember)

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Mlage M Heldelberger Ieitung.

M 2L2.

ronntag, den 1L Oetober

18««

Deutschland

Staatsministe? der^Finanzen, Malhy für die zweite
Kammer durch den Hrn. Präsidenten des Ministeriums
des Jnnern werden besorgt werden;

Kriegskosten. ^ -83'

Der Herr Ministerialyräsident Dr. Jolly bemerkt
dazu:

unverändert aufrecht erhalten; sie sollen die erste Vorlage
für den nächsten Landtag sein. Am schmerzlichsten ist
es der gr. Negierung, das Dchulgesek nicht sogleich zum
Abschluß bringen zü können; die Unmöglichkeit, den prak-
tisch bedeulendsten Theil desselben, die Aufbesserung der
Lehreraehalte, jetzt zu vollziehen. liegt aber nun allzu
deutlich auf der Hand. Jn dem Augenblick, in welchem
das ordentliche Budget durch die Verzinsung der Kriegs-
schulden um stark Vr Million jährlich erhöht wird, ist
es begreiflich unmöglich, ohne weitere Vorkehr getrossen

Karlsruhe, 10. Octbr. Rede des Präsi-
denten des Ministeriums dev. auswärtigen An-
gelegenheiten, Hrn. vou Freydorf, in der
zweiten Kammer über den Waffenstillstands-
und Friedensvertrag. (Schluß.)

Wünsche der bayrischen Regierung bezüglich der eveii-
tuelleu Gebietöabtretung näher bezeichnele? Und konnten
nicht mit andern Staaten ähnliche Vertcage bestehen?

Der Himmel, der schon viele kluge Berechnungen zu
Nichte gemacht, bat gewollt, daß nicht unsere Berbün-
deten. sondern unsere Gegner siegten. und weder Oester-
reich noch Bayern die Macht behielt, den Art. 7 zur

tagögesandlen formell zn erklären, waS ^thatsächlich ge-
schehen war, nämlich, daß der dentsche Bund aufgehört
habe, zn bestehen.

Lande schwere Lasten auf, doch weit leichtere, als die
Fortsetzung des KriegS nach sich aezogen haben würde.

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.vertrag äuferlegt, nicht zu rheuer erkanft. ^

Karlsruhe, 9. Okt. Das gestern erschienene Regie-

verwalter, Stndtpsarrer Schnell in Bretten, zum De-
kan dieser Diözese gewählt und hat derselbe im Hinblick
auf Z 52 der Kirchenverfassung die Bestäligung des ev.
Oberkirchenraths erhalten. 3) Bekanntmachungen des
gr. Finanzministeriums: a) Die Aufnahme eines An-
lehens von 5 Millionen Thalenr für den Staats-Eisen-

des Lotterieanlehens der Eisenbahn-Schnldentilgungskasse
zu 14 Millioneu Gulden vom Jahr 1845 betr.

II. Diensterledigung. Der Notariatsdistrikt Triberg.

III. Todesfall. Gestorben ist: Am 30. Sept. d. I.
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