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Karl Ernst Henrici <Berlin> [Editor]
Autographen in der Hauptsache aus dem Nachlasse des verstorbenen Geheimrats Albert Köster, Leipzig, sowie aus altsächsischem Privatbesitz: Versteigerung (Band 2): Musik, Theater, bildende Kunst: Versteigerung: 20. November 1924 (Katalog Nr. 97) — Berlin, 1924

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https://doi.org/10.11588/diglit.22831#0009
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I. Musik.

1 Auber, Dan,iel Frangois Esprit, französischer Opernkomponist; 1792
bis 1871. Eigh. Brief m. U. 0. 0. le Mercredie, 10. Juillet. I Seite. 8°.

2 Bach, Wilhelm Friedemann, der älteste und musikalisch begab-
teste Sohn Johann Sebastian Bachs; 1710—1784. Eigh. Brief m.
U.: „W. F. Bach”. Berlin den 27. Mai 1774. 1 Seite. 40. Sehr
selten.

„In währenden Kriege communicirte ich Ew: Hoch Edelgeb. ein Trio von
zwey Violini aus dem B., welches auch damahls mit H. Schneiders und des ietzigen
Merseburg. Cantoris Begleitung in Dero Zimmer probirte. Die Partitur davon ist
mir von Händen gekommen; Ew. Hoch Edelgeb. ersuche also hierdurch ergebenst
mir solches wiedrum in'Partitur zu überschicken entweder imDruck oder Manuscript.“

3 Bach, Carl Philipp Emanuel, Komponist, Kapellmeister und Musik-
direktor in Hamburg, zweiter Sohn Johann Sebastian Bachs;
1714—1788. Eigh. Brief m. U. Hamburg, d. 14. Janr. 1785.
1 Seite. 40.

An seinen Verleger, dem er ausser einer Tratte über 6 Louisdor zur Begleichung
einer Schuld einige Briefe mit der Bitte um Weiterbeförderung übersendet. „Meine
wiedererhaltene Partitur hat an ein Paar Stellen grosse Dintenflecke, besonders
bald am Ende. Hier erhalten Sie meine Ankündigung. Zur Pränumeration gehört
Zeit. Wir wollen uns nicht übereilen.“

4 Bach, Johann Christoph Friedrich (der „Bückeburger” B.), der
vierte der musikalischen Söhne J. S. Bachs, Kapellmeister zu
Bückeburg; 1732—1795. Eigh. Brief m. U. Bückeburg d. 12. Juli
1785. I Seite. 40. Mit Adresse.

An Breitkopf in Leipzig, von dem er u. a. Nachricht darüber erbittet,
ob sich auf seine „Ino“ noch keine Pränumeranten gemeldet hätten. „Da es eine
kleine Piece ist, und wenig Bogen ausmachen wird, so dächte ich könnte man den
Druck schon wagen, wenn auch die Anzahl der Pränumeranten die Kosten nicht
stünde.“

5 Bach, Gottfried, Organist an der Dreifaltigkeitskirche und Sekretär
beim Königl. Lotterie-Amte zu Berlin, Vater des Musikdirektors und
Organisten der Marienkirche daselbst; gest. 17. Mai 1814. Eigh. Brief
m. U. Berlin, den 30. April 1797. I Seite.

Bestellung auf einige Hefte der Knechtschen Vor- und Nachspiele für die
Orgel.

Auktionskatalog XCVII. Karl Ernst Henrici, Berlin W. 35.

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