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Diabelli in Wien erschienen. Schubert hat es für zwei Männerchöre komponiert.
Eine „willkürliche Begleitung des Pianoforte“ ist später hinzugefügt worden.
Aufgeführt wurde es in Schubert’s Konzert am 26. März 1828. — Für die Gesamt-
ausgabe Breitkopf & Härtel (Serie XVI Nr. 28) ist das vorliegende Autograph
nicht benutzt worden, sondern — lt. Revisionsbericht S. 10 — nur eine Ab-
schrift der Partitur in der Spaun-Wilteczek’schen Sammlung im Archiv der
Gesellschaft der Musikfreunde zu Wien.
151 Schulz, Johann Abraham Peter, Komponist und Musikschriftsteller,
dänischer Hofkapellmeister in Kopenhagen; 1748—1812. Eigh.
Brief m. U. Reinsberg, den IO. September 1787. 1% Seiten. 8°.
An den Dichter Samuel Gottheb Bürde, dem er für erhaltene Exemplare seiner
„Geistlichen Poesien“ dankt. . . . „Mit Freuden will ich mich an die Composition
Ihrer Lieder machen, so bald ich nur erst wieder an Ort und Stelle in Ruhe
bin.“ — Schulz war in den Jahren 1787-—94 Kapellmeister des Prinzen Hein-
rich von Preussen in Rheinsberg.
152 Schumann, Robert; 1810—1856. Eigh. Musikmanuskript. Den
26. April 1849. 1 Seite. Polio.
Das bekannte Lied: „Marienwürmchen“ aus des Knaben Wunder-
horn. Opuszahl: op, 79 Nr. 14. Darunter eigh. Vermerk von Clara Schumann:
„Handschrift von Robert Schumann an Frau Ida Becker von Clara Schumann.
Berlin Mai 1875.“ Rückseits ein zweites eigh. Musikmanuskript Robert Schumanns
„Deutscher Blumengarten (F. Rückert) D. 28. April 1825“. Vom
Komponisten eigh. durchstrichen mit dem Vermerk: „bleibt weg“. Es ist
ungedruckt geblieben. 3/4 Seite. Folio.
153 — Eigh. Brief m. U. Leipzig, den 9. November 1840. I Seite. 8°.
An Kistner. Bei Übersendung der Manuskripte: „Die Quartette für Männer-
stimmen und kleine Lieder für Frauenstimmen.“ An den Namen „Kistner“ ist
von fremder Hand „berg“ angefügt worden.
154 Schumann, Clara geb. Wieck, Klaviervirtuosin und Komponistin,
die Gattin Robert Schumanns; 1819—1896. 3 eigh. Briefe m. U.
Düsseldorf, 26. Mai 1854. O. 0. 9. März 1860 und Berlin, 14. Dez.
1875. 8 Seiten. 8°. Mit 2 eigh. Umschlägen.
Zum Teil familiären Inhalts. In dem zweiten Brief, der an den Stuttgarter
Hofkapellmeister Carl Eckert gerichtet ist, schreibt sie: „wie soll eine Frau,
die doch keine Rede halten kann, ihren Dank für solche Freude, wie sie mir gestern
von der gesamten Kapelle geworden, aussprechen ? bitte, thuen Sie es bei der
nächsten Probe, und sagen den Herren, dass sie mich um eine schöne Erinnerung
reicher gemacht . , .“
155 Silcher, Friedrich, Liederkomponist und Förderer des deutschen
Volksgesangs, seit 1817 Universitätsmusikdirektor in Tübingen;
1789—1860. Eigh. Brief m. U. Tübingen d. 20. April 1854.
2 Seiten. 8°.
An den Universitätsmusikdirektor Schletterer in Heidelberg. ,,. . . Ihre
Chorgesang-Schule . . . hat mich sehr interessirt. Ich finde, dass auch Sie den
Wahlspruch: kurz und gut festgehalten haben . .
156 Skandinavische Komponisten u. Tonkünstler. Sammlung von 8 eigh.
Briefen m. U. und 3 eigh. Musikmanuskripten von Komponisten
Auktionskatalog CXXVI, Henrici, Berlin W. 35.
Diabelli in Wien erschienen. Schubert hat es für zwei Männerchöre komponiert.
Eine „willkürliche Begleitung des Pianoforte“ ist später hinzugefügt worden.
Aufgeführt wurde es in Schubert’s Konzert am 26. März 1828. — Für die Gesamt-
ausgabe Breitkopf & Härtel (Serie XVI Nr. 28) ist das vorliegende Autograph
nicht benutzt worden, sondern — lt. Revisionsbericht S. 10 — nur eine Ab-
schrift der Partitur in der Spaun-Wilteczek’schen Sammlung im Archiv der
Gesellschaft der Musikfreunde zu Wien.
151 Schulz, Johann Abraham Peter, Komponist und Musikschriftsteller,
dänischer Hofkapellmeister in Kopenhagen; 1748—1812. Eigh.
Brief m. U. Reinsberg, den IO. September 1787. 1% Seiten. 8°.
An den Dichter Samuel Gottheb Bürde, dem er für erhaltene Exemplare seiner
„Geistlichen Poesien“ dankt. . . . „Mit Freuden will ich mich an die Composition
Ihrer Lieder machen, so bald ich nur erst wieder an Ort und Stelle in Ruhe
bin.“ — Schulz war in den Jahren 1787-—94 Kapellmeister des Prinzen Hein-
rich von Preussen in Rheinsberg.
152 Schumann, Robert; 1810—1856. Eigh. Musikmanuskript. Den
26. April 1849. 1 Seite. Polio.
Das bekannte Lied: „Marienwürmchen“ aus des Knaben Wunder-
horn. Opuszahl: op, 79 Nr. 14. Darunter eigh. Vermerk von Clara Schumann:
„Handschrift von Robert Schumann an Frau Ida Becker von Clara Schumann.
Berlin Mai 1875.“ Rückseits ein zweites eigh. Musikmanuskript Robert Schumanns
„Deutscher Blumengarten (F. Rückert) D. 28. April 1825“. Vom
Komponisten eigh. durchstrichen mit dem Vermerk: „bleibt weg“. Es ist
ungedruckt geblieben. 3/4 Seite. Folio.
153 — Eigh. Brief m. U. Leipzig, den 9. November 1840. I Seite. 8°.
An Kistner. Bei Übersendung der Manuskripte: „Die Quartette für Männer-
stimmen und kleine Lieder für Frauenstimmen.“ An den Namen „Kistner“ ist
von fremder Hand „berg“ angefügt worden.
154 Schumann, Clara geb. Wieck, Klaviervirtuosin und Komponistin,
die Gattin Robert Schumanns; 1819—1896. 3 eigh. Briefe m. U.
Düsseldorf, 26. Mai 1854. O. 0. 9. März 1860 und Berlin, 14. Dez.
1875. 8 Seiten. 8°. Mit 2 eigh. Umschlägen.
Zum Teil familiären Inhalts. In dem zweiten Brief, der an den Stuttgarter
Hofkapellmeister Carl Eckert gerichtet ist, schreibt sie: „wie soll eine Frau,
die doch keine Rede halten kann, ihren Dank für solche Freude, wie sie mir gestern
von der gesamten Kapelle geworden, aussprechen ? bitte, thuen Sie es bei der
nächsten Probe, und sagen den Herren, dass sie mich um eine schöne Erinnerung
reicher gemacht . , .“
155 Silcher, Friedrich, Liederkomponist und Förderer des deutschen
Volksgesangs, seit 1817 Universitätsmusikdirektor in Tübingen;
1789—1860. Eigh. Brief m. U. Tübingen d. 20. April 1854.
2 Seiten. 8°.
An den Universitätsmusikdirektor Schletterer in Heidelberg. ,,. . . Ihre
Chorgesang-Schule . . . hat mich sehr interessirt. Ich finde, dass auch Sie den
Wahlspruch: kurz und gut festgehalten haben . .
156 Skandinavische Komponisten u. Tonkünstler. Sammlung von 8 eigh.
Briefen m. U. und 3 eigh. Musikmanuskripten von Komponisten
Auktionskatalog CXXVI, Henrici, Berlin W. 35.

