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165 Strauss, Johann [Sohn], der Komponist der Operette „Die Fleder-
maus“; 1825—-1899, Eigh. Brief m. U. O. O. u. Dat. 2 Seiten. 40.
Betreffend die Wahl eines geeigneten Konzertlokales in Leipzig (die Central-
Halle).
166 — Eigh. Brief m. U. 0. 0. u. Dat. [Wien, Juni 1846]. 1 Seite. 40.
Mit Adresse. An Herrn v. Müller jun.
167 Strangk, Nicolaus Adam, Opern- und Instrumentalkomponist und
Violinvirtuose, kurfürstl. Hofkapellmeister in Dresden; 1640—1700.
2 eigh. Schriftstücke m. U. 0. 0. u. Dat. u. Dresden, den 20. Mai
1692. 2 Seiten. Folio u. 40.
„Promemoria“ und Quittung über 150 Rthr. „virteljähriger Besoldung“.
168 Teyber (Tayber), Anton, k. k. Kammerkompositeur und Musik-
lehrer der kaiserl. Kinder; 1754—1822. Eigh. Musikmanuskript.
3 y2 Seiten. Quer-folio.
Fuge zu 4 Stimmen. Die Echtheit testirt von Aloys Fuchs.
169 Thalberg, Sigismund, Klaviervirtuos; 1812—1871. 2 eigh. musikal.
Albumblätter m. U. Dresde, 21 und 24 Dec. 1838. Quer-8°.
Eins davon geschrieben für Fanny von Boyen, geb. Prinzessin Biron-Curland.
— Beihegend eigh. Brief m. U. Paris le 8 Febr. 1825. 1 Seite 8° u. eigh. „Er-
klärung zum Behufe der Ausfertigung eines Stundenpasses zur Reise mit Extra-
post“ von Linz bis Brauau. 40.
170 Thomas, Ambroise, der Komponist der Oper „Mignon“; 1811—1896.
Eigh. Brief m. U. O. O. Jeudi, 18 aout 1893. 2 Seiten. 8°.
171 Tomaschek, Johann Wenzel, ausgezeichneter Organist u. Kom-
ponist; 1774—1850. Eigh. Brief m. U. Prag, am 12. Januar 1848.
l]/2 Seiten. 8°.
Spricht sich ungünstig über die damaligen Kunstzustände in Prag aus. „. . . Das
schöne Prag, die Hauptstadt einer eroberten Provinz von Oesterreich entbehrt
seit beinahe vierzig Jahren her des nöthigen Wohlstandes um der Kunst und
Wissenschaft die gebührende Aufmerksamkeit widmen zu können. Nun erst
durch die unerschwingliche Theuerung aller Lebensbedürfnisse verlor der Be-
wohner Prags alle Mittel um für die Verschönerung seines Lebens thun zu können.
Jeder, selbst der bedeutendste Künstler . . . hat es gewiss bereuet in Prag kon-
zertiert zu haben. Die überall hochgefeierten Liszt und Thalberg fühlten
sich in der letzten Zeit gewiss nicht glücklich hier ... Von dem musikalischen
Kunstsinn, der zu Mozarts-Zeit, Prag zur ersten Musik-Stadt der Welt
erhob, ist nun keine Spur mehr vorhanden . . .“ Beiliegend eigh. Brief m. U.
Prag, am 13. Februar 1818. 1 Seite. 40.
172 Türk, Daniel Gottlob, Komponist und Musikschriftsteller, Uni-
versitätsmusikdirektor zu Halle a. S., der Lehrer Carl Loewes;
I75°—1813. Eigh. Brief m. U. Halle, den23. April 1803. I Seite. 8°.
173 Verdi, Giuseppe, der Komponist der Oper „Aida“; 1813—-1901.
Eigh. Brief m. U. (Paris) o. J. 1 Seite. 8°. Mit Adresse.
Auktionskatalog CXXVI, Henrici, Berlin W. 35.
165 Strauss, Johann [Sohn], der Komponist der Operette „Die Fleder-
maus“; 1825—-1899, Eigh. Brief m. U. O. O. u. Dat. 2 Seiten. 40.
Betreffend die Wahl eines geeigneten Konzertlokales in Leipzig (die Central-
Halle).
166 — Eigh. Brief m. U. 0. 0. u. Dat. [Wien, Juni 1846]. 1 Seite. 40.
Mit Adresse. An Herrn v. Müller jun.
167 Strangk, Nicolaus Adam, Opern- und Instrumentalkomponist und
Violinvirtuose, kurfürstl. Hofkapellmeister in Dresden; 1640—1700.
2 eigh. Schriftstücke m. U. 0. 0. u. Dat. u. Dresden, den 20. Mai
1692. 2 Seiten. Folio u. 40.
„Promemoria“ und Quittung über 150 Rthr. „virteljähriger Besoldung“.
168 Teyber (Tayber), Anton, k. k. Kammerkompositeur und Musik-
lehrer der kaiserl. Kinder; 1754—1822. Eigh. Musikmanuskript.
3 y2 Seiten. Quer-folio.
Fuge zu 4 Stimmen. Die Echtheit testirt von Aloys Fuchs.
169 Thalberg, Sigismund, Klaviervirtuos; 1812—1871. 2 eigh. musikal.
Albumblätter m. U. Dresde, 21 und 24 Dec. 1838. Quer-8°.
Eins davon geschrieben für Fanny von Boyen, geb. Prinzessin Biron-Curland.
— Beihegend eigh. Brief m. U. Paris le 8 Febr. 1825. 1 Seite 8° u. eigh. „Er-
klärung zum Behufe der Ausfertigung eines Stundenpasses zur Reise mit Extra-
post“ von Linz bis Brauau. 40.
170 Thomas, Ambroise, der Komponist der Oper „Mignon“; 1811—1896.
Eigh. Brief m. U. O. O. Jeudi, 18 aout 1893. 2 Seiten. 8°.
171 Tomaschek, Johann Wenzel, ausgezeichneter Organist u. Kom-
ponist; 1774—1850. Eigh. Brief m. U. Prag, am 12. Januar 1848.
l]/2 Seiten. 8°.
Spricht sich ungünstig über die damaligen Kunstzustände in Prag aus. „. . . Das
schöne Prag, die Hauptstadt einer eroberten Provinz von Oesterreich entbehrt
seit beinahe vierzig Jahren her des nöthigen Wohlstandes um der Kunst und
Wissenschaft die gebührende Aufmerksamkeit widmen zu können. Nun erst
durch die unerschwingliche Theuerung aller Lebensbedürfnisse verlor der Be-
wohner Prags alle Mittel um für die Verschönerung seines Lebens thun zu können.
Jeder, selbst der bedeutendste Künstler . . . hat es gewiss bereuet in Prag kon-
zertiert zu haben. Die überall hochgefeierten Liszt und Thalberg fühlten
sich in der letzten Zeit gewiss nicht glücklich hier ... Von dem musikalischen
Kunstsinn, der zu Mozarts-Zeit, Prag zur ersten Musik-Stadt der Welt
erhob, ist nun keine Spur mehr vorhanden . . .“ Beiliegend eigh. Brief m. U.
Prag, am 13. Februar 1818. 1 Seite. 40.
172 Türk, Daniel Gottlob, Komponist und Musikschriftsteller, Uni-
versitätsmusikdirektor zu Halle a. S., der Lehrer Carl Loewes;
I75°—1813. Eigh. Brief m. U. Halle, den23. April 1803. I Seite. 8°.
173 Verdi, Giuseppe, der Komponist der Oper „Aida“; 1813—-1901.
Eigh. Brief m. U. (Paris) o. J. 1 Seite. 8°. Mit Adresse.
Auktionskatalog CXXVI, Henrici, Berlin W. 35.

