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Kinsky, Georg; Karl Ernst Henrici <Berlin> [Editor]; Leo Liepmannssohn, Antiquariat [Editor]
Versteigerung von Musiker-Autographen aus dem Nachlaß des Herrn Kommerzienrates Wilhelm Heyer in Köln: ... durch Karl Ernst Henrici & Leo Liepmannssohn, Antiquariat, Berlin (Band 1): Montag, den 6. und Dienstag, den 7. Dezember 1926 — Berlin, 1926

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https://doi.org/10.11588/diglit.17175#0063
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In der Klavierausgabe kurz nach 1825 bei A. Diabelli & Co. in Wien erschienen. (Ab-
druck in der Breitkopf & Härtel'sehen Gesamtausgabe: Bd. I Nr. 3.)— Kat. Posonyi II (1900)
Nr. 678; Heyer-Kat. IV Nr. 1552 (S. 677).

253 Leo, Leonardo, Opernkomponist der neapolitanischen Schule; 1694—1744.

Eigh. Musikmanuski ipt m. N.: „Sige- Leo Originale". Arie ,Oggi qual or ti miro'
für Sopran mit Streichorchester in Partitur. 7% Seiten in Querformat. — Selten.
Heyer-Kat. IV Nr. 111 (S. 64; Nachbildung auf Tafel VII).

254 Leoncavallo, Ruggiero, der Komponist der Oper ,Pagliacci'; 1858—1919.

Eigh. Musikmanuskript m. N.: ,A Ninon' für eine Singstimme mit Pfte. [1896].
Aufschrift: „ . . . A Ninon Canzonetta Paroles de A. de Musset Musique de R. Leon-
cavallo", eine zweite Signierung am Kopfe der 3. Seite. Titelblatt u. 5% Seiten in
Hochformat.

Stichvorlage der 1896 bei B. Senff in Leipzig erschienenen Komposition. Besprechung
im 54. Jahrg. der ,Signale', S. 1026. — Heyer-Kat. IV Nr. 1537 (S. 666).

255 — 2 eigh. Briefe (frz.) und 3 eigh. Postkarten (2 frz.). Mailand, Pallanza, Riccione
und Mentone, 25. November 1894—17. April 1902. 4% Seiten 8° u. 3 Seiten qu.-8°.

An den Verleger Barth. Senff in Leipzig: Angebot von Kompositionen, Bitte um
Exemplare seiner Romanze ,A Ninon', Mitteilung über seine Opern ,Pagliacci', .Boheme',
,Zaza', ,Roland von Berlin' und Widerlegung der Nachricht, dass er eine „Operette de ma vie"
zu schreiben beabsichtige.

256 Le Sueur, Jean Francois, Opern- und Kirchenkomponist, Hofkapellmeister Napoleon I;
1760—1837.

3 eigh. Briefe m. U. Paris, 7 Thermidor an 10; 9. Oktober 1810; 9. Dezember 1815.
2 Seiten kl. 4° u. 1 volle Seite 8°; 2 Briefe mit Adresse.

An Mr. de la M o r 1 i e r e in Amiens: Ankündigung des Besuchs von L.s Vater und einer
Vertrauensperson; an den Pariser Schriftsteller Jeanpierre: Aenderungsvorschläge zu
einer ihm zur Begutachtung vorgelegten Tragödie; an den kgl. Intendanten der Menus-
plaisirs: Rückgabe eines Aktenstücks an den Herzog v. Rohan und Mitteilung des morgigen
Dienstplans.

257 Lind, Jenny, „die schwedische Nachtigall", seit 1852 die Gattin des Pianisten Otto
Goldschmidt; 1820—1887.

Eigh. musik. Albumblatt m. U.: 2 Anfangstakte des Liedes „Ich muss nun einmal
singen" [von W. Taubert, op. 74 Nr. 1], für Th. Roothaan-Amsterdam geschrieben.
U.: „Erinnerung an Jenny Goldschmidt geb. Lind." Auf demselben Blatte eine Ein-
tragung von Otto Goldschmidt. Amsterdam, 13. März 1855. 1 Seite gr. 4°.

Heyer-Kat. IV Nr. 693 (S. 375 u. 495).

258 — Eigh. Brief (schwed.) m. U. Köln, 18. August 1845. 2% Seiten gr. 4° nebst Adresse
mit Siegel.

Freundschaftsbrief an den Komponisten Niels W. G a d e („Gode bäste Herr Gade") in
Kopenhagen: Nachrichten über ihren Besuch in Leipzig, ihre geplante Reise nach Kopenhagen
und ihren Aufenthalt am Rhein. Mit Erwähnung befreundeter Künstler: Viardot-Garcia,
Vieuxtemps, Liszt, Batta, Staudigl etc. etc.

259 — Eigh. Brief (dtsch.) m. U. Brompton, 22. Juli 1847. 4 Seiten 8° nebst eigh. Brief-
umschlag.

An den Musikalienhändler F. W. B r a u e r in Dresden. Ablehnender Bescheid auf dessen
Bitte, zum Besten des Weber-Denkmals Konzerte in Irland zu veranstalten. „Wohl bin ich
eine sehr grosse Bewunderinn der Weberischen Musik und . . . hab' ich schon ein mal in Berlin
mit meine schwachen Kräfte zu diesem Monumente . . . beigetragen ..." usw. Am Schluss:
,,... und finde auch esmach[t] eine schände wenn mann nicht in Deutschland und von Deutschen
diesen Resultat erreichen könnte."

260 Lindblad, Adolf Fredrik, schwed. Liederkomponist, der Lehrer Jenny Linds; 1801—1878.

Eigh. Brief m. U. [Stockholm], 24. Februar [o. J.]. 1 Seite 4°.

An „Min baste Broder!" — wohl ein Logenbruder — mit der Bitte, für das Stimmen des
Fortepiano der Prinzessin zu sorgen.

— Siehe auch Nr. 590 (C. M. v. Weber: Stammbuch Kretschmer).

Auktionskatalog Nachlass Wilhelm Heyer.

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