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Hermann, Hermann Julius; Österreichische Nationalbibliothek; Schlosser, Julius von [Editor]; Wickhoff, Franz [Editor]; Österreichisches Institut für Geschichtsforschung [Editor]
Beschreibendes Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich (8. Band = illuminierte Handschriften Nationalbibliothek Wien 1): Die frühmittelalterlichen Handschriften des Abendlandes — Leipzig: Verlag von Karl W. Hiersemann, 1923

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.69972#0299
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I

Verzeichnis der beschriebenen Handschriften in der Reihenfolge der Nummern
dieses Verzeichnisses.

Nummer des
Verzeichnisses
Bibliotheks-
signatur
Seite
Nähere Bestimmung der Handschrift
Kopien nach spätantiken Handschriften.
1
5416
I
Süddeutsche (Nürnberger?) Kopie vom Anfang des XVI. Jahrhunderts nach einer karolingischen Vor-
lage, die auf ein spätantikes Original zurückgeht.
2
324
5
Süddeutsche Kopie vom Anfang des XIII. Jahrhunderts nach einem antiken Original vermutlich der
2. Hälfte des IV. Jahrhunderts.
3
93
8
Italienische (süditalienische?) Kopie aus der Mitte des XIII. Jahrhunderts nach einem spätantiken Original
etwa des VI. Jahrhunderts.
Altchristliche Handschrift.
4
847
39
Vermutlich im Ravennatischen im VI. Jahrhundert entstanden.
Vorkarolingische Miniaturen.
1. Italienische Handschriften.
5
563
43
f. 122—1]]' in Italien, wahrscheinlich in Bobbio, in der 1. Hälfte, spätestens um die Mitte des
VIII. Jahrhunderts geschrieben;
f 1—]8’ und f. 59'—112 um die Mitte des XI. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei Neuweiler im
Elsaß von einem Mönche Arnulfus für den Abt Meinardus geschrieben;
f. ]8'—59 und f. nj—121' in Neuweiler in der 1. Hälfte des XII. Jahrhunderts geschrieben.
6
181
46
Italienisch, 3. Viertel des VIII. Jahrhunderts, vermutlich aus Bobbio.
2. Merowingische Handschriften.
7
675
48
Abgelöstes Einzelblatt: Arbeit der Schule von Luxueil um 760; die Handschrift selbst Salzburger
Arbeit aus der Mitte des XII. Jahrhunderts.
8
1290
49
Eingeklebtes Einzelblatt: Arbeit der Schule von Luxueil um 760; die Handschrift selbst Salzburger
Arbeit aus der Mitte des XII. Jahrhunderts.
3. Südenglische Handschrift.
9
1224
50
Von dem südenglischen Schreiber Cutbercht um 770 geschrieben.
Karolingische Handschriften.
1. Westfränkische Arbeiten.
10
1
1861
57
Vermutlich in der Hofschule (Schola Palatina) zu Aachen zwischen 783 und 795 von dem Kalligraphen
Dagulf im Auftrage Karls des Großen ausgeführt.
11
468
63
In Saint Martin zu Tours, vermutlich in der Schreibschule des Adalbald um 840 geschrieben.
12
1190
66
Wahrscheinlich in Saint-Vaast d’Arras im Auftrage des Abtes Rado (790—808) in den ersten Jahren
des IX. Jahrhunderts ausgeführt.

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