Heyne, Christian Gottlob
Akademische Vorlesungen über die Archäologie der Kunst des Alterthums, insbesondere der Griechen und Römer — Braunschwig, 1822

Seite: 139
Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/heyne1822/0170
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
I. I, Der sogenannte Faun in den Marbr.
de Dresde, Tab, 16.
Diese Gestalt ist ohne bezeichnende
Beisätze, allein ist der Kopf daran wirk-
lich alt, so ist es sicher kein Faun, indem
er ein Diadem, und darüber einige Blu-
men in das Haar verpfloehten trägt. Ich
glaube, es ist ein Held oder Athlet, Die
ganze Statue bat 6 Fufs Höhe. Sie mufs
sehr schön seyn,

m. m. Der tiefsinnige Faun.

Er wird im Pallaste Giustiniani ge-
funden.

Die bisher aufgeführten Statuen dieser
Naturen werden für die wichtigsten ge-
halten.

Die Familie Mattet hatte ehedem zwei
Orte, nämlich das Haus oder den Pallast,
und die Villa, an welchen sie alte Kunst-
werke aufbewahrte. Von allen diesen
sind zwar die Kupfer noch zusammen ver-
einiget vorhanden, allein die besten Sta-
tuen hat der Pabst von dieser Familie an
sich gekauft.

n. n. Ein Faun als Brunnenstück.
Die Bildhauerarbeit, welche sich im
Mus. Capit., T. III, Tab. ss, befindet, war
loading ...