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/. BUCHEINBÄNDE: DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ
zur Verwendung kam. — Die Ränder u. der obere Rückenteil leicht abgegriffen, sonst
gut erhalten.
Inh.: A. M. Gratianus, de bello Cyprio. 0. O. u. J. (Nürnberg 1634 od. 35). Mit
Titelkupfer, P. Troschel sc.
38 REPETITIONSEINBAND. — 2 braune Lederbände mit reicher Gold-
pressung: Spitzen- u. Stabbordüre, das große Mittelfeld in Rauten auf-
geteilt u. abwechselnd schraffiert oder mit ornament. Kreuz verziert.
Rücken ebenso. Steh- u. Innenkantenvergoldung, gepunzter Goldschnitt.
1645. 16,5:20,3 cm, ca. 10 cm dick.
Deckel nur wenig berieben, Rücken durch Entfernung e. Schildes gelitten.
Inh.: Forer, S. J. antiquitas Papatus. Dillingen 1645. 3 Tie. (4 Abt.) in 2 Bdn.
Mit Exlibris der kurfürstl. bayr. Bibliothek.
39 MÜNCHEN. — Roter Maroquinband mit reicher Vergoldung: schmale
Spitzeneinfassung, feingeschnittene Rolle aus Rosetten u. verzierten
Kreisen, Mittelfeld mit breiter, aus einzelnen Stempeln zusammen-
gesetzter Spitzenbordüre, als Mittelstück eine große, fächerartige Ro-
sette. Rückenvergoldung, Goldschnitt. 1652. 15,5:19,9 cm.
Dekoratives Stück, vorzügliche Münchner Arbeit, Verfasser u. Verleger waren in
München, außerdem trägt das Buch das Exlibris der kurfürstl. Bibliothek. Leichte
Beschädigungen.
Inh.: M. Geiger, Monach., Microcosmus hypochondriacus sive de Melancholia
hypochondr. Monachii 1652.
40 BRAUNER LEDERBAND mit Vergoldung: blinde Linien fassen Deckel
u. Mittelfeld ein, dazwischen zwei Rollen in Gold, eine schmale orna-
ment. u. eine breitere mit Blumen- u. Rankenwerk. Das Mittelfeld hat
als Schmuck in den Ecken nur einen Stab u. in der Mitte ein sehr fein
gezeichnetes Ornament. Glatter Rücken mit Querstreifen u. Rosetten.
Goldschnitt. 1662. 10,2:16,2 cm.
Hübsche, wahrscheinlich Münchener Arbeit.
Inh.: J. Paullinus, de vita et virtutibus Bern. Colnagi, Soc. Jes. Monachi, Straub,
1662.
41 BRAUNER KALBLEDERBAND mit reicher Spitzen- u. Fächervergol-
dung: zwischen Goldlinien Laub- u. Rankenwerk von einer Rolle, im
Mittelfeld in der Mitte u. in den Ecken Fächerornamente, dazwischen
Ranken- u. Spitzenzierarten. Glatter Rücken, abgeteilt, mit reicher
Vergoldung. Goldschnitt. 1672. 10,1:16,3 cm.
Ein ähnlicher Einband Schmidt, Bucheinbände, Tfl. 75. Verschwenderisch aus-
gestatteter deutscher Einband. Vorzüglich erhalten, nur im Hinterdeckel eine kleine
beschädigte Stelle.
Inh.: R. Rapinus, S. J., Hortorum 11. IV cum disput. de cultura hortensi.
Ultrajecti, J. Ribbius, 1672.
42 MÜNCHNER BAROCKEINBAND. — Braun Leder mit reicher Ver-
goldung u. schwarzer Bemalung: Rollenbordüre, die nur durch eine
kräftige schwarze Linie vom Mittelfeld getrennt ist, dessen hervor-
stechenden Schmuck 6 schwarz bemalte, durch Goldkonturen betonte
Figuren in der Art halbkreisförmig geschlossener griechischer Kreuze
bilden. Sie sind mit Blumenornament geschmückt. In der Mitte 2 Ro-
/. BUCHEINBÄNDE: DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ
zur Verwendung kam. — Die Ränder u. der obere Rückenteil leicht abgegriffen, sonst
gut erhalten.
Inh.: A. M. Gratianus, de bello Cyprio. 0. O. u. J. (Nürnberg 1634 od. 35). Mit
Titelkupfer, P. Troschel sc.
38 REPETITIONSEINBAND. — 2 braune Lederbände mit reicher Gold-
pressung: Spitzen- u. Stabbordüre, das große Mittelfeld in Rauten auf-
geteilt u. abwechselnd schraffiert oder mit ornament. Kreuz verziert.
Rücken ebenso. Steh- u. Innenkantenvergoldung, gepunzter Goldschnitt.
1645. 16,5:20,3 cm, ca. 10 cm dick.
Deckel nur wenig berieben, Rücken durch Entfernung e. Schildes gelitten.
Inh.: Forer, S. J. antiquitas Papatus. Dillingen 1645. 3 Tie. (4 Abt.) in 2 Bdn.
Mit Exlibris der kurfürstl. bayr. Bibliothek.
39 MÜNCHEN. — Roter Maroquinband mit reicher Vergoldung: schmale
Spitzeneinfassung, feingeschnittene Rolle aus Rosetten u. verzierten
Kreisen, Mittelfeld mit breiter, aus einzelnen Stempeln zusammen-
gesetzter Spitzenbordüre, als Mittelstück eine große, fächerartige Ro-
sette. Rückenvergoldung, Goldschnitt. 1652. 15,5:19,9 cm.
Dekoratives Stück, vorzügliche Münchner Arbeit, Verfasser u. Verleger waren in
München, außerdem trägt das Buch das Exlibris der kurfürstl. Bibliothek. Leichte
Beschädigungen.
Inh.: M. Geiger, Monach., Microcosmus hypochondriacus sive de Melancholia
hypochondr. Monachii 1652.
40 BRAUNER LEDERBAND mit Vergoldung: blinde Linien fassen Deckel
u. Mittelfeld ein, dazwischen zwei Rollen in Gold, eine schmale orna-
ment. u. eine breitere mit Blumen- u. Rankenwerk. Das Mittelfeld hat
als Schmuck in den Ecken nur einen Stab u. in der Mitte ein sehr fein
gezeichnetes Ornament. Glatter Rücken mit Querstreifen u. Rosetten.
Goldschnitt. 1662. 10,2:16,2 cm.
Hübsche, wahrscheinlich Münchener Arbeit.
Inh.: J. Paullinus, de vita et virtutibus Bern. Colnagi, Soc. Jes. Monachi, Straub,
1662.
41 BRAUNER KALBLEDERBAND mit reicher Spitzen- u. Fächervergol-
dung: zwischen Goldlinien Laub- u. Rankenwerk von einer Rolle, im
Mittelfeld in der Mitte u. in den Ecken Fächerornamente, dazwischen
Ranken- u. Spitzenzierarten. Glatter Rücken, abgeteilt, mit reicher
Vergoldung. Goldschnitt. 1672. 10,1:16,3 cm.
Ein ähnlicher Einband Schmidt, Bucheinbände, Tfl. 75. Verschwenderisch aus-
gestatteter deutscher Einband. Vorzüglich erhalten, nur im Hinterdeckel eine kleine
beschädigte Stelle.
Inh.: R. Rapinus, S. J., Hortorum 11. IV cum disput. de cultura hortensi.
Ultrajecti, J. Ribbius, 1672.
42 MÜNCHNER BAROCKEINBAND. — Braun Leder mit reicher Ver-
goldung u. schwarzer Bemalung: Rollenbordüre, die nur durch eine
kräftige schwarze Linie vom Mittelfeld getrennt ist, dessen hervor-
stechenden Schmuck 6 schwarz bemalte, durch Goldkonturen betonte
Figuren in der Art halbkreisförmig geschlossener griechischer Kreuze
bilden. Sie sind mit Blumenornament geschmückt. In der Mitte 2 Ro-