Hübner, Jacob
Beiträge zur Geschichte der Schmetterlinge (Band 1) — Augsburg, 1786

Page: Teil2_006
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randse herab und dem Saumrande zu, ein Paar
zusammenhangende goldgelbe Flecken hinaus,
die Unterssügel sind von ihrer Lenkung an bis
gegen der Mitte zu, dicht mit langen Haaren
bewachsen; der Saum, der Ober- wie der Un-
terssügel scheint etwas heller als die Flügel selbst.
Die untere Fläche der Flügel ist hellbraun, auf
den Oberssügeln zeigen sich, auf der nämlichen
Stelle wo oben die goldgelbe Flecken sind
vier gelbe Flecken, die Brust, die Füsse und der
Hinterleib sind braun, vorleztere haben an den
vordem Gliedern, und leztere auf dem Rücken
des Hinterleibs einen stahlblauen Glanz. Diese
Eule möchte wohl in Europa vergebens aufge«
sucht werden.
BESCHREIBUNG
DER
PH. GEOM. OBELISCATA.
soem.
I. Tafel. C.
Diefe Phaläne ist etwas grösser als die ihr
ähnlich gestaltete Ph. Geom. Pectinaria *. Ihr
Kopf, die Schnauzen und die Fühler sind hell-
rehebraun ; die Augen grüngelb ; der Rücken
des Vorderleibs ist rehbraun, die Oberflügel auch,
aber hell, mitten auf denlelben geht vom Schwing-
rande an den Haarrand ein eckichtes oben brei-
* Knochs Beitr. zarlnsgesch. i. St. 13, s. 10.
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