Ta b. I.
"Wir liefern auf diesem Blatte ein Denkmahl, der unerschütterlichen Treue zweier
Freunde oder der festen ehelichen liehe errichtet. Es bestehet aus zwei, auf einem
gemeinschaftlichen Grunde ruhenden Pyramiden, deren jede ein in Basrelief gearbei-
tetes Porträt trägt.
Die Gegend umher mufs dem grofsen Charakter des Doppeldenkmahls ent-
sprechen, und von der Natur im heroischen oder romantischen Styl gezeichnet sein,
wenn das Denkmahl selbst keine lächerliche Wirkung machen soll.
Natürlicher Weise wird der Gartenkünsler darauf bedacht seyn, dem Lust-
wandler dieses Denkmahl aus mehr denn einem Gesichtspunkte zu zeigen, um da-
durch Entschädigung für die grofsen Kosten desselben zu linden.
Tab. II.
Enthält den Grundrifs nebst dem Profil von vorstehenden Denkmahl,
Tab. Iii,
Nachtrag zu den schon mitgetheilten Gartenspielen. In einer ländlichen
Scene steht ein kleiner durch durch ein Gothisches Gebäude umzäunter Pkitz. Am
Eineange desselben hängt von dem hohen Thürgewände eine Kugel an einem Seil
herab, mit welcher man seine Geschicklichkeit im Kegelspiel übt. Im Hintergrunde
des umzäunten Platzes ist eine Bank für die Gesellschaft angebracht.
Auf demselben Blatte ist ein kleines Cabinet in Gestalt eines Heuschobers
oder einer Feime befindlich, deren man sich in manchen Gegenden zur Aufbewah-
rung des unausgedroschenen Getreides bedienet, wenn die Scheuern die Menge des-
selben nicht fassen können.
Tab. IV.
Fic. 1. Eine Chinesische Brücke, mit einem 'Pavillon bedeckt, der auf vier
Säulen ruht, und von allen Seiten offen ist, über einen Flufs oder Canal zu bauen,
dessen Ufer vorzüglich schön bekleidet sind, und der überhaupt durch eine sehr
freundliche und reitzende Aue fliefst.
Fig. c. Ein freundlicher Pavillon in Türkischen Geschmack, der auf zwölf
Säulen ruht, und mit einem einfachen Geländer umgeben ist.
Er erhält seinen besten Standort auf einem kleinen Hügel, von welchem
hinab man eine schöne Aussicht geniefst.
No. XX. i
"Wir liefern auf diesem Blatte ein Denkmahl, der unerschütterlichen Treue zweier
Freunde oder der festen ehelichen liehe errichtet. Es bestehet aus zwei, auf einem
gemeinschaftlichen Grunde ruhenden Pyramiden, deren jede ein in Basrelief gearbei-
tetes Porträt trägt.
Die Gegend umher mufs dem grofsen Charakter des Doppeldenkmahls ent-
sprechen, und von der Natur im heroischen oder romantischen Styl gezeichnet sein,
wenn das Denkmahl selbst keine lächerliche Wirkung machen soll.
Natürlicher Weise wird der Gartenkünsler darauf bedacht seyn, dem Lust-
wandler dieses Denkmahl aus mehr denn einem Gesichtspunkte zu zeigen, um da-
durch Entschädigung für die grofsen Kosten desselben zu linden.
Tab. II.
Enthält den Grundrifs nebst dem Profil von vorstehenden Denkmahl,
Tab. Iii,
Nachtrag zu den schon mitgetheilten Gartenspielen. In einer ländlichen
Scene steht ein kleiner durch durch ein Gothisches Gebäude umzäunter Pkitz. Am
Eineange desselben hängt von dem hohen Thürgewände eine Kugel an einem Seil
herab, mit welcher man seine Geschicklichkeit im Kegelspiel übt. Im Hintergrunde
des umzäunten Platzes ist eine Bank für die Gesellschaft angebracht.
Auf demselben Blatte ist ein kleines Cabinet in Gestalt eines Heuschobers
oder einer Feime befindlich, deren man sich in manchen Gegenden zur Aufbewah-
rung des unausgedroschenen Getreides bedienet, wenn die Scheuern die Menge des-
selben nicht fassen können.
Tab. IV.
Fic. 1. Eine Chinesische Brücke, mit einem 'Pavillon bedeckt, der auf vier
Säulen ruht, und von allen Seiten offen ist, über einen Flufs oder Canal zu bauen,
dessen Ufer vorzüglich schön bekleidet sind, und der überhaupt durch eine sehr
freundliche und reitzende Aue fliefst.
Fig. c. Ein freundlicher Pavillon in Türkischen Geschmack, der auf zwölf
Säulen ruht, und mit einem einfachen Geländer umgeben ist.
Er erhält seinen besten Standort auf einem kleinen Hügel, von welchem
hinab man eine schöne Aussicht geniefst.
No. XX. i



